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Mittwoch, 7. Januar 2009, 02:54

Kälterekordwinter 2008/2009 und Warnungen vor Gas- Lieferengpässen, wieder einmal fühlt man sich als Geisel

Jetzt im Kälterekordwinter 2008 / 2009 warnt e-on vor Gas- Lieferengpässen Russland hat seine Erdgas Lieferungen nach Eropa um 2/3 gekürzt das Russland mit der Ukraine im Preisstreit liegt. Selbstverständlich sind Preisverhandlungen normal, weniger normal ist wenn die Gasleitung des einen durch das Land des anderen führt, der eine unberechtig Erdgas entnimmt und der andere dann das Gas abdreht.

Man fragt sich was ist ein Vertrag heute noch wert ?(

Die Ukraine und Russland nimmt Europa in Geiselhaft, der Streit wird auf dem Rücken der Kunden ausgetragen. Man fragt sich was ist die vielgerühmte Erdgasversorgung heute wert ?( Ich erinnere mich daran, wie Erdgas sehr preiswert war, richtig billig hat es andere Energien verdrängt :!:

Nun wo alle Erdgas haben, wird man in Geiselhaft genommen, der Brennstoff wird ständig teurer alte Lieferzusagen werden nicht mehr eingehalten. Die Heizölverwender haben günstigen Brennstoff für den Winter eingekauft und einen Brennstoffvorrat "im Keller" Als Gaskunde muss man sich fragen, ob morgen die Wohnung noch warm ist oder ob man das Wasser ablassen soll und trotzdem bei -15 Grad ( derzeitige Nachttemperatur) Frostschäden das Gebäuse zerstören werden. Fast jede zweite Wohnung ist heute mit Gas beheizt, die Neubauwohnungen werden zu über 2/3 mit Gasheizungen ausgestattet.

Jeder sollte überlegen wie er sich aus dieser Situation in Zukunft besser positionieren kann, Mehr grosse Gaskraftwerke die im Winter den GAsbedarf zusätzlich sehr massiv anheizen sollten vermieden werden, eine Eigenerzeugung durch KWK Anlagen sollte geprüft werden und wenn wirtschaftlich möglich auch realisiert werden. Ausserdem sollte jeder seinen Wärmebedarf prüfen und optimieren.
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Sonntag, 11. Januar 2009, 11:20

Man fragt sich was ist ein Vertrag heute noch wert
Heute wird wieder einmal ein Staatsvertrag in dem Schmutz getreten, die Slowakei nimmt vertragsbrechend sein altes unsicheres Atomkraftwerk wieder in Betrieb.

Pressebericht hier

Die Entscheidung sei "im Interesse der Slowakei, ihrer Industrie und ihrer Bürger" getroffen worden, erklärte Ministerpräsident Robert Fico nach einer dafür anberaumten Kabinettssitzung. Man verstößt damit bewusst auch gegen den EU - Beitrittsvertrag in dem ausdrücklich die Zustimmung aller anderen EU - Mitgliedsländer erforderlich ist. Alleine Österreich als Nachbar würde nie seine Zustimmung geben. Wie seht Ihr das ganze, sollte man noch schriftliche Verträge machen oder alternativ die Verträge mit der Floskel : "ich versuche mich an Vereinbarungen zu halten" erstellen ( Das wäre dann wenigstens ehrlich ) Die Glaubwürdigkeit der Regierungen würde so in jedem Fall steigen finde ich :-!!

Aber kalt ist es schon und man muss seine Gebäude sehr gut auf so ein Wetter vorbereiten, siehe Fotos :-!!
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Bernigo

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Sonntag, 11. Januar 2009, 20:32

Heute wird wieder einmal ein Staatsvertrag in dem Schmutz getreten, die Slowakei nimmt vertragsbrechend sein altes unsicheres Atomkraftwerk wieder in Betrieb.


Hallo Dachsfan,

ich glaube jetzt übertreibst Du ein bisschen!!

Richtig ist, dass es eine EU Auflage war, dass das betreffende AKW abgeschaltet werden muss, damit der EU-Aufnahmeprozess fortgesetzt werden kann. Bis hierhin ist die Sache OK.

Mit welchem Recht nimmt Dachsfan sich heraus, die Slowakei, die zu 100% vom russischen Erdgas abhängig ist, in einer Notsituation (-15 Grad) eine Notenergieversorgung zu verweigern, wenn andere Länder die Stromversorgung nicht übernehnen können.
Dachsfan, bei aller Liebe, Du sitzt in einer wohltemperierten 22 Grad Wohnzimmer und schreibst ins öffentliche Internet, Lieber sollen Millionen Menschen, vorallem kranke, Kinder und Alte elendig erfrieren oder im Krankenhaus sterben weil notwendige Operationen nicht durchgeführt weren können, bevor ein AKW angeschaltet wird
Dachsfan, ich verspreche es Dir, sofern Du es mit dem Umweltschutz ernst nimmst, dass auch Du Deine Meinung zur Atomkraft ändern wirds, denn Ohne AKW können wir einen ernsthaften Wechsel in der Energieversorgung nicht schaffen. Es ist schon komisch, dass Deutschland innerhalb der EU wir eine Insel bilded, die keine AKW`s mehr haben wollen. Selbst die Italiern setzen wieder auf die AKW. Jedes Land, dass die technischen Möglichkeiten besitzt ein AKW nach den anerkannten Regeln der Sicherheit zu betreiben, der hat verdammt nochmal die Pflicht dieses zu tun!!!
Deine Energievorstellungen kann ich nicht mehr nachvollziehen! Du willst keine AKW`s, keine Kohlekraftwerke, und neuerdings auch keine Gaskraftwerke. Wie soll es gehen? Alles durch Windenergie? Dan müssen wir ein Land wir NRW entvölkern und voller Windräder stellen, wobei jedes dieser Windrad doppelt so hoch sein wird wie ein normaler Kirchturm! Tolle Aussicht! Auch der Solarstrom wird es nicht auf mehr wie 1% der Stromversorgung schaffen! Ach ja, ich vergass Dachsfann sitzt mit seinem Dachs im Keller und hat Wärme und Strom. Was die anderen haben interessiert ihn wohl nicht! Ich hoffe, dass Dir hunderte von Solwaken die Bude einräumen und sich bei Dir wärmen und duschen ((lachen(( ((lachen(( ((lachen((

Vielr Grüße

Bernigo

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Sonntag, 11. Januar 2009, 20:50

EIne Notsituation durch eine Umweltkatastrophe ist eine Sache, eine andere die Abschaltung der Gasversorgung. Ich bin der Ansicht das Verträge eingehalten werden müssen, zum einen die Abnehmer mit Gas zu versorgen, zum anderen ein vertraglich nachhaltig stillgelegtes AKW nicht vertragswidrig in Betrieb zu nehmen. Du vergisst das vertraglich vereinbart war, ohne Zustimmung das AKW nicht wieder in Betrieb zu nehmen.

Jedes Land sollte sich überlegen ob es 100 % ig von einem anderen Land abhängig zu sein und das andere Land sollte sich überlegen dem anderen 100 % ig abhängigen Land im kältesten Winter den Gashahn zuzudrehen. Ich glaube nicht das diese Situation so folgenlos an allen vorbeigehen wird. Wie z.B. Deutschland, Österreich u.a. sollte man sich überall überlegen wie man den Energiebedarf reduzieren kann und mehr Energie selbst erzeugen kann.
denn Ohne AKW können wir einen ernsthaften Wechsel in der Energieversorgung nicht schaffen
Dürfen wir darüber diskutieren oder müssen wir das als gegeben hinnehmen ?

Die Menschen können sehr viel bewegen und Mamutprojekte stemmen wenn sie wollen. In der Antike hat man z.B. die Pyramiden von Gizeh gebaut, heute z.B. die Deltawerke, den Eurotunnel, den Panamakanal, den Itaipú ...nur um eine kleine Auswahl zu erwähnen.

Neue Gebäude werden in der Regel als "Passivgebäude" erstellt, Gebäude im Bestand modernisiert usw. Also weder zurück in die Höhle, noch in den kleinen Wohncontainer sondern eine neue Städteplanung muss her. Neue (Elektro)Fahrzeuge, effiziente Energieverwendung und Erzeugung. In den Sommermonaten zapfen wir die Sonne an ( thermische Solaranlagen, PV Anlagen) Energie müssen wir wenn möglich einen Teil davon speichern, auch in Pflanzenenergie ( Bioenergiepflanzen)... Im Winter müssen unsere Windkraftwerke, Wasserkraftwerke, KWK Anlagen, Pumpspeicherkraftwerke uns mit Energie versorgen. Für Grosskraftwerke wie Kohlekraftwerke oder Atomkraftwerke ist der Zug abgefahren - unwiderbringlich :!: :-!!

Übergangsweise brauchen wir sie noch, das stimmt. Wir müssen ökologische und soziale Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen zeigen. Nicht überlegen, können wir nicht unseren Nachbarstaat überfallen und ihm alles kaputtmachen ( vergangende Kriege ) sondern gemeinsam etwas schaffen, nicht regional denken sondern Europäisch handeln, denken und leben. :-!!

Die Schaffung makroökonomischer Vorteile kann nicht unser Ziel sein, dies war den Menschen schon immer zum Nachteil.
eine Notenergieversorgung zu verweigern, wenn andere Länder die Stromversorgung nicht übernehnen können.
Die Slowakei ist meines Wissens am Europäischen Verbundnetz mit angeschlossen. Ich bin überzeugt davon das hier eine Mitversorgung realisiert wird. Derzeit ist die verfügbare Kraftwerksleistung mit 70 GW ( 2.KW 2009) recht hoch , fast 10 GW also fast die Leistung von 7 - 10 Kernkraftwerken könnten wir noch aktivieren. Da ich zu faul bin nachzusehen, gehe ich davon aus das unsere Europäischen Nachbarn ähnliche Reserven unter der Bettdecke haben. Also das Atomkraftwerk brauchen wir nicht und erfrieren muss auch niemand. Slowakei hat noch 70 - 80 Tage Gas für Haushalte im dem Falle das sich jetzt die Vertragspartner an den neuen neusten Liefervertrag halten, wird spätestens am Mittwoch wieder Gas ankommen. Gasankunft Wie man auf dieser Slowakischen Seite selbst erklärt, wird man in Zukunft versuchen weitere Energiequellen zu installieren. Mehrfach und ausdrücklich wird erklärt das derzeit kein Versorgungsengpass für Krankenhäuser, Schulen, Haushalte und sonstige Einrichtungen besteht und auch keine EInschränkungen erfolgen. keine Einschränkungen der Haushalte, Krankenhäuser etc.

Das war der Wissenstand meines Beitrages, derzeit ist aber schon wieder die Gasversorgung weiter gesperrt, da Medwedew und Putin gerade wieder "nein" gesagt haben. Das Gas soll doch nicht fließen, ich bin gespannt wie die Solidarität der EU Staaten untereinander umgesetzt wird.

Hinsichtlich des AKW`s Neustart verweise ich auf die Infos der Wikipedia und der dort beschriebenen Unfälle und Gefahren durch die Atomanlage. Mein Beitrag richtete sich gegen die Wiederinbetriebnahme des unsicheren Atomkraftwerkes, nicht gegen die Inbetriebnahme der neuen Atomkraftwerke ( die noch nicht fertig sind)
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Bernigo

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5

Montag, 12. Januar 2009, 14:30

Für Grosskraftwerke wie Kohlekraftwerke oder Atomkraftwerke ist der Zug abgefahren - unwiderbringlich


Hallo Dachsfan,

dann sind für Dich die zukünftigen Windparks im Wattenmeer auch gestorben, denn diese sind nichts anderes wie Großkraftwerke, oder?

Viele Grüße

Bernigo

6

Montag, 12. Januar 2009, 17:34

Nein die meinte ich natürlich nicht, hier liegt die Zukunft. :-!!

Gemeint waren nur Atomkraftwerke oder Kohlekraftwerke, alle anderen sind nicht gemeint, auch wenn sie Grosskraftwerke sind. Wasserkraftwerke oder sehr grosse KWK Anlagen sind ja auch nicht gemeint. Wir werden Grosskraftwerke auch immer benötigen, auch einige Gaskraftwerke werden zur Spitzenlaststromerzeugung notwendig bleiben.

Ich habe deshalb von dem Grosskraftwerk ein 1.000 MW Pumpspeicherkraftwerk in einem anderen Beitrag berichtet, da hier quasie ein Kraftwerk entsteht das mit KWK Strom, Windkraftstrom und PV Strom geladen wird und zu beliebigen Zeiten "auch wenn der Wind nicht weht" Strom zur Verfügung stellen können. Analog dazu sind unsere KWK Anlagen wärmegeführt, d.h. der Zeitpunkt der Stromproduktion muss nicht zwingend konform mit dem Strombedarf gehen.
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Dienstag, 13. Januar 2009, 19:53

Update 13.01.2009

Die neuste Erdgaskriese und kein Ende: Spiegel am 13.01.2009 : Auch der zweite Vertrag war offensichtlich das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben war

Die Ukraine hat angeblich zugegeben, das sie die russischen Gaslieferungen nach Europa zu blockiert.
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Sonntag, 18. Januar 2009, 04:38

Update: Abermals wurde ein neuer Vertrag am 18.01.2009 vereinbart, was die Presse uns nicht sagt: Die Ukraine hat erklärt das für den Betrieb der Kompressoren "technisches Gas" notwendig sei. Aus diesem Grunde habe die Ukraine auch immer das Erdgas aus Russland viel preiswerter erhalten. DIe Ukraine könne nicht 100 % Erdgas durchleiten ohne die Kompressoren zu betreiben so das man zwangweise Erdgas entnehmen müsse um den Transport zu ermöglichen.

Nun will ein internationales Konsortium die Transportkosten von 6 Millionen € / Tag tragen.

Das ganze erinnert mich auch an die Energiewirtschaft, anstatt ganz deutlich zu sagen - wir benötigen einen Zubau von 500 MW / Jahr an Kleinkraftwerken in Deutschland bauen jedoch nur etwa 25 - 50 MW / Jahr dazu ( also nur 10 % ) das Impulsprogramm reicht noch nicht aus. Lieber wird weiter versucht mit nicht ausreichenden Mitteln ( hier meine ich nicht unbedingt Geld) mal abzuwarten was passiert. DIe meisten Gebäude gehören älteren Menschen die sagen, das lohnt sich für mich doch nicht, da hört man kritisches da lasse ich lieber eine neue normale Heizung einbauen.... :(

Die Umstellung der Energieversorgung erfordert aber das alle mitmachen, so wie bei dem Flugzeug im Fluss ( Hudson Notwasserung mit 155 Insassen da können die Fähren nicht einfach weiterfahren sondern alle müsen helfen, auch die Passagiere müssen als Ersthelfer den Schwächeren helfen. Die Bundesregierung hat denden Umbau der Energieversorgung angekündigt auch hier müssen diejenigen die über das Geld verfügen ( ja Geld = Eigentum verpflichtet :!: ) den Sprung ins neue Energiezeitalter wagen.

Ich finde vieles wird in der Presse nicht richtig "rübergebracht" der Gasstreit ist nicht so abgelaufen das "der Gashahn" von der ukraine zugemacht wurde, sondern das die Kompressoren ohne Brennstoff waren und für die technische Leistung des Transport keine gerechte Vergütung gezahlt werden sollte. Das sich dann die Ukraine verweigert ist klar, denn bis data hat sie stark verbilligtes Erdgas für ihre Leistung als Nebenbezahlung erhalten. Entweder eine höhere Durchleitungentschädigung oder eine niedrigere und billiges Gas, das kann man ja verstehen.

Auch ich habe Post bekommen, das die Bundesrepublik die Förderung der Kleinkraftwerke als ausreichend ansehe und ein besonderer Schutz des Eigentums ( der Einspeisevoraussetzungen in das öffentliche Netz, die Voraussetzung für den Wert des Kleinkraftwerkes ist ) ablehnt. Ich hoffe ich konnte das Problem trotzdem vielen bewusster machen :-!!
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Sonntag, 18. Januar 2009, 10:51

Dachsfan was machst du mit einem Mieter der nicht zahlt? Ich denke die Russen machen es genau so. Es geht doch nicht um das bisschen Gas für die Weiterleitung. Mit Sicherheit würden die Russen lieber liefern und Gas verkaufen aber verschenken wollen sie es eben nicht. Auch das mit dem internationalen Konsortium ist anders als du schreibst. Dieses soll so wie ich es verstanden habe die gesamte Gasmenge ab russischer Grenze bezahlen und dann intern weiter verrechnen. Dann ist der schwarze Peter für nicht zahlende Abnehmer auf das Konsortium übergegangen. Toll, würdest du dich darauf einlassen?

Das einzigste was man aus dieser Streiterei entnehmen kann, ist doch das es besser wäre wenn ich nicht auf Energieimporte angewiesen bin.

Auch das die Entwicklung bei Mini-BHKW nicht so verläuft wie sich das Hersteller und Verkäufer vorstellen hat andere Ursachen. Wenn höhere Förderung nur zu höheren Anlagenpreisen führen und die Förderung dann am höchsten ist, wenn ich möglichst viel Energie verbrauche führt das Ganze nur zu einer größeren Abhängigkeit von Importenergie. Wenn nun jetzt durch die Förderung auf den eigengenutzten Strom ein großer Teil dieses Strom auf kurzem Weg über eine Heizpatrone nur als Wärme im Haus landet ist der Schwachsinn perfekt. CO2 Einsparung dann null bzw negativ.

10

Sonntag, 18. Januar 2009, 11:06

Wenn nun jetzt durch die Förderung auf den eigengenutzten Strom ein großer Teil dieses Strom auf kurzem Weg über eine Heizpatrone nur als Wärme im Haus landet ist der Schwachsinn perfekt.
Ja das ist Schwachsinn pur :!: :schimpf:

Ich habe oft eine mail im Postfach in der es rund um dies Thema geht. Nur < 20 Tage im Jahr sollte ein Heizstab zur Spitzenlastwärmeerzeugung eingesetzt werden :-!!

Ich selbst setze in Zeiten in denen ich Strom einspeise aber viel Wärme benötige eine Wärmepumpe ein. Das war zwar am Anfang nicht Sinn und Zweck aber bei den heutigen Gaspreisen sehe ich keinen Ausweg. Bezahlbare Dämmmaßnahmen werde ich auch durchführen, das sollte jeder.


Dann ist der schwarze Peter für nicht zahlende Abnehmer auf das Konsortium übergegangen.
Genau durch den Streit haben sich die Lieferbedingungen für uns verschlechtert und rate mal wer das wieder bezahlen darf :blush2: :diablo:

Aber der Zusammenschluss westlicher Energieunternehmen soll lediglich "technisches Gas" von Russland kaufen, das die Ukraine benötigt, um die Verdichterstationen an den Transitpipelines zu betreiben. :-!!

Eine Moderne Energieversorgung wie es sich auch die Bundesregierung vorstellt, stelle ich mir auch vor. Ich selbst muss Strom und Wärme für mein Wohnhaus zu günstigen Konditionen zur Verfügung stellen, auch um es auch für die Zukunft vermietbar zu halten. Dazu gehört aus meiner Sicht eine KWK Anlage in jedes größere Gebäude. Aber auch PV und Solaranlagen sollten gebaut werden jedes Prozent weniger Brennstoff das wir im Jahr weniger bezahlen bringt riesige Summen an Geld. Warum muss im Sommer warmes Wasser durch Heizungen gemacht werden, wo doch ausreichende kostenlose Wärmequellen zur Verfügung stehen.
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Bernigo

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11

Montag, 19. Januar 2009, 19:33

Dazu gehört aus meiner Sicht eine KWK Anlage in jedes größere Gebäude.


Hallo Dachsfan,

ich weis ja, du träumst von 500.000 Dachsen in Deutschland die unsere Stromversorgung sicherstellen. Ökologisch würde ich Dir ja recht geben, aber in welche Abhängigkeit vom Gas begeben wir uns dann? Meiner Meinung nach muss in Neubauten eine Gas- oder Ölheizung verboten werden, Energie muss durch Wärmepumpen (von KWK-Strom im Winter betrieben) oder Holzheizungen (Pellet) bereitgestellt werden. Ältere Mietwohnungen müssen mit KWK oder ebenfalls durch einen gesunden regenerativen Energiemix beheizt werden.

Meiner Meinmung nach ist unsere Abhängigkeit von Erdgas schon hoch genung, so dass wir den Erdgasverbrauch nicht durch die Stromerzeugung noch zusätzlich in die Höhe treiben sollen, auch wenn Erdgas bei der Verbrennung den geringsten CO2 Anteil freisetzt, aber spätestens wenn wir die letzten Erdgaslagerstätten verbrannt haben, dann ist es für die Umwelt eh zu spät........

Wir müssen endlich kapieren, dass wir nicht alle vorhandenen Bodenschätze weltweit verbrennen dürfen, vielmehr müssen die Quellen versiegelt werden und die Menschen müssen sich CO2 freie Energieträger suchen. Hoffentlich geht dies ohne militärische Konflikte.

Viele Grüße

Bernigo

Dachser

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12

Dienstag, 20. Januar 2009, 05:29

Zitat

Wir müssen endlich kapieren, dass wir nicht alle vorhandenen Bodenschätze weltweit verbrennen dürfen, vielmehr müssen die Quellen versiegelt werden und die Menschen müssen sich CO2 freie Energieträger suchen. Hoffentlich geht dies ohne militärische Konflikte.
Richtig, aber das funktioniert auch nur, wenn der Mensch auch bereit dazu ist und nicht immer erst tätig wird, wenn Profit rausschaut oder es sich rechnet, wie ja immer so schön gesagt wird.Wir haben auch Verantwortung unseren Nachkommen gegenüber und in einem Land wie unserem wo alles im Überfluß vorhanden ist, kann man durchaus auch Investitionen für die Zukunft erwarten, die sich nicht unbedingt immer rechnen müssen. Für jede Reise und jedes Wellnesswochenende ist doch komischerweise auch Geld da!
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

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