Sie sind nicht angemeldet.

1

Montag, 8. Dezember 2008, 18:00

Glühlampenprohibition

Das Europaparlament hat Glühlampen mit mehr als 100 Watt ab September 2009 vom Verkauf ausgeschlossen, ab Anfang 2010 werden dann Glühlampen mit mehr als 40 Watt Leistung ebenfalls vom Verkaufstop erfasst. Um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, die EU will bis 2020 ein Fünftel der Treibhausgase einsparen und zugleich die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöhen, müssen Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzt werden.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

Dachser

aktives Mitglied

Beiträge: 1 201

Wohnort: Knittlingen

Beruf: Angestellter

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 9. Dezember 2008, 03:25

Finde ich richtig und im Hinblick auf steigende Strompreise kann der Endabnehmer hier einen Teil des Stromaufschlages wieder auffangen
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

3

Dienstag, 9. Dezember 2008, 05:59

[...] ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen [...] Treibhausgase einsparen [...] Energieeffizienz [...] erhöhen
Treibhausgase einsparen? Warum wurde denn die 120g CO2 pro km für Autos aufgeweicht?
Europaparlament hat Glühlampen [...] vom Verkauf ausgeschlossen
Ich bin generell gegen Verbote. Warum müssen Menschen immer gezwungen werden? Auch gibt es sicher Ich bin generell gegen Verbote. Warum müssen Menschen immer gezwungen werden? Auch gibt es sicher Bereiche, in denen die gute alte Glühlampe sinnvoll ist. Beispielsweise mal 'ne Flasche Wein aus dem Keller holen: Leuchtdauer für ESL viel zu kurz. Volle Leuchtkraft nicht erreicht und weil's im Keller kalt ist, hat ESL sowieso Schwierigkeiten.

Und dann der Preis für ESL. Die rechnen sich für viele Bereiche nicht. Wir haben das mal mit Radium RALUX READY, 10 Watt für's Treppenlicht durchgerechnet. 15 Jahre, wenn das Licht fast 3 Stunden täglich brennt. Aber das tut es doch sicher gar nicht. OK, umgerüstet haben wir trotzdem. Freiwillig. Zwanglos. Aus Überzeugung.

Dachser

aktives Mitglied

Beiträge: 1 201

Wohnort: Knittlingen

Beruf: Angestellter

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 9. Dezember 2008, 17:08

Zitat

OK, umgerüstet haben wir trotzdem. Freiwillig. Zwanglos. Aus Überzeugung.
Du schaust ja auch grundsätzlich auf deinen Energieverbrauch und so hast du dir ja auch schon Gedanken darüber gemacht, aber allzu viele tun das leider noch nicht und deshalb bin ich dafür, daß es beschlossen wird, es ist ja auch nicht zum Nachteil der Bürger.
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

5

Dienstag, 9. Dezember 2008, 18:17

Auch gibt es sicher Bereiche, in denen die gute alte Glühlampe sinnvoll ist.
Sehe ich genauso. Ich habe noch viele Glühlampen in Benutzung. Lager der Werkstatt, Keller, kleine Flure, die i.d.R. ohne extra Licht zu machen durchschritten werden, etc. Die Brenndauer dieser Leuchtmittel ist sehr gering, und auch Energiesparlampen, welche durch kurze Tacktung und unterkühlten Betrieb verheitzt werden kosten Energie in der Produktion. Also ich werde mich vor dem Verbot rechtzeitig mit Vorrat eindecken.

Übrigens ist die Rücklaufquote von Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren gering, obwohl aufgedruckt steht, das sie nicht in den Müll gehören (Schwermetalle etc.).
Aber kaum einer weiß, das sie kostenlos bei Sammelstellen abgegeben werden können - oder die Leute sind zu faul. Ich kann mich regelmäßig aufregen, wenn befreundete Kaufleute troz Hinweis ihre alten Energiesparlampen und Quecksilberdampflampen in den Müll oder gelben Sack werfen. Da hilft vermutlich nur eine Anzeige - wobei es dann mit der Freundschaft natürlich aus ist. Aber so weit gehe ich nicht.

schumes

KWK Neuling

Beiträge: 31

Wohnort: Hepberg

Beruf: schüler

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 9. Dezember 2008, 19:43

ich finde auch das das ohne verbote gehen müsste ich bin auch für den einsatz von ESL aber es gibt bereiche wo sie sich nicht lohnen da sie durch heufiges einschalten und kurze laufzeiten schneller kaputt sind und problemmüll bei der entsorgung sind. nichts desto trotz sollte eine ESL in räumen mit langen laufzeiten verwendet werden.

7

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 16:27

Quecksilberdampflampen in den Müll
:schimpf: Quecksilber ist hochgiftig :!: Schädigt das Nervensystems, bei einer größeren Menge tödlich.
ich finde auch das das ohne verbote gehen müsste
Das kann man vergessen :-!!

Erst wenn es verboten wird, hält man sich vieleicht dran wie Du ja an den entsorgten Quecksilberdampflampen sieht.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

8

Donnerstag, 11. Dezember 2008, 22:02

Das mit den Energiesparlampen ist doch wieder mal nur viel Schaum schlagen ohne das es viel bringt. Wenn mir einer sagt das man damit CO2 einspart, dann frag ich mich immer wieviel er von den Scheißdingern benutzen will damit er so viel CO2 einspart, wie ich mit meinem Dachs. Ich mein es läge bei 0,2 % Einsparung wenn in ganz Deutschland nur noch Energiesparlampen eingebaut würden :-(plem . Auserdem möchte ich es hell haben wenn ich das Licht einschalte und nicht erst 5 Minuten später. Wenn also jetzt nur noch 40 Watt Glühbirnen verkauft werden und ich vorher eine 100 Watt Glühbirne eingesetzt hatte, sehe ich also zu eine dreiflammige Lampe zu bekommen damit ich drei mal 40 Watt einsetzten kann. Also werde ich dann damit keine Energie sparen sondern mehr verbrauchen.

Dachs
:rolleyes: Nur ein Dachs der läuft ist ein guter Dachs :rolleyes:

Alle Beiträge von mir geben nur meine persönliche Meinung wieder und haben keinerlei Rechtsanspruch

Dachser

aktives Mitglied

Beiträge: 1 201

Wohnort: Knittlingen

Beruf: Angestellter

  • Nachricht senden

9

Freitag, 12. Dezember 2008, 03:17

Das ist dasselbe Prinzip wie bei den Autos auch. Wir bauen verbrauchsarme Motoren und verbasteln dafür so viel Luxus, daß das Auto dann auch nicht mehr weniger verbraucht?Ob das der richtige Weg ist?

Und irgendwo muß man ja auch anfangen, denn du siehst ja selbst wer stellt sich denn einen Dachs in den Keller um der Umwelt was gutes zu tun? Wie oft wird denn die Rentabilitätsfrage gestellt? So gut wie jedesmal und wenn du nichts anordnest, würde nichts passieren. Da würden auch noch die alten Brenner im Keller so lange laufen, bis sie total hin sind, wenn es die Emissionsgrenzwerte nicht gäbe.

Alleine wenn in den Straßenlaternen Energiesparlampen verwendet würden, wäre schon geholfen. :-!!
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

Bernigo

aktives Mitglied

Beiträge: 525

Wohnort: Troisdorf

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

10

Freitag, 12. Dezember 2008, 19:41

Hallo Zusammen,

gilt das eigendlich auch für Niedervoltbirnen oder nur für die Birnen die über 220 Volt laufen?

Danke

Bernigo

11

Freitag, 12. Dezember 2008, 20:19

Unabhängig von der Leistungsaufnahme ist der Verkauf von matte Glühlampen mit Energieeffizienzklasse schlechter als A nach dem 1.9.2009 verboten. Klare Glühlampen mit mehr als 100 Watt sind ab 2009, Glühlampen mit mehr als 40 Watt sind ab 2010 und schwächere Glühlampen ab 2012 vom Verkauf ausgenommen ( Verboten)

Von Spannungen wird im Gesetz nicht gesprochen, sondern alle Glühlampen sind verboten. Die neuen Mindestenergieeffizienzstandards gelten nur für alle nicht-gerichteten Haushaltslampen, Halogenglühlampen sind aber gerichtet ( quasie Scheinwerfer) , Infos auch hier: Dena
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

Bernigo

aktives Mitglied

Beiträge: 525

Wohnort: Troisdorf

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

12

Freitag, 12. Dezember 2008, 20:38

Hallo Dachsfan,

ist es somit richtig, dass eine Halogenlampe mit 100 Watt genauso viel Strom verbraucht wie eine herkömliche 220 Vokt 100 Watt Birne? Wenn dem so ist, warum fallen dann nicht die Halogenlampen unter das Verbot?

Viele Grüße

Bernigo

13

Freitag, 12. Dezember 2008, 21:30

Meines Wissens sind nur "normale" Glühlampen verboten ?(
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

14

Freitag, 12. Dezember 2008, 23:34

ist es somit richtig, dass eine Halogenlampe mit 100 Watt genauso viel Strom verbraucht wie eine herkömliche 220 Vokt 100 Watt Birne? Wenn dem so ist, warum fallen dann nicht die Halogenlampen unter das Verbot?
Ja. 100 Watt sind 100 Watt. Das ist keine Energie-Effizienzangabe, sonder eine Lesitungsangabe.
Aber eine 100 Watt Halogenlampee hat eine höhere Lichtleistung als eine normale 100 Watt-Glühbirne. Das liegt daran, das sie quasi mit Überspannung betrieben wird. Durch ihre Bauart und die Gasmischung hält sie das aus - im Gegensatz zu Normalglühlampen, die dabei durchbrennen würden. Und wie jede Glühlampe (Halogen oder nicht) bewirkt ein Betrieb mit höherer Spannung eine größere Effizienz. Wenn eine Halogenlampe also mit Dimmer betrieben wird (wie so oft in Deckeflutern üblich) ist ihr - sowiso nur geringer Effizienzvorteil - wieder dahin. Und wenn es sich dann auch noch um eine Niederspannungs-Halogenlampe (all die modernen schönen Spielereien und Designerstücke) handelt - dann frisst der Verlußt des Trafos sowiso alle Vorteile auf. :diablo:
Sogesehen gehören also auch Halogenlampen verboten. Aber auch sie haben wie Normalglülampen ihre Daseinsberechtigung bei Sinnvollem Einsatz.

Wie wäre es eigentlich, wenn an statt eines Verbots energiefressender Geräte, einfach das Spiel der Marktwirtschaft genutzt wird? Wenn der Strom einen vernünftigen (höheren) Preis hat - den, den er eigentlich kostet, wenn nicht ständig subventioniert würde (Forschungsgelder, Zuschüsse, Abschieben von Folgekosten auf die Allgemeinheit [z.B. Grundwasserhaltung nach Braunkohletagebau, Jahrtausende der Müllbehandlung von Atommüll, Maßnahmen gegen Versauerung von Gewässern und Boden nach Verbrennung von schwefelhaltigen fossielen Energieträgern, Gebäude und Gesundheitschäden, etc.]) - würden sich die Leute das Stromsparen schon selbst überlegen. Dafür würden dann an anderer Stelle Gelder eingespart und jeder Bürger hat es selbst in der Hand, ob er sparen will, oder nicht.

Dachser

aktives Mitglied

Beiträge: 1 201

Wohnort: Knittlingen

Beruf: Angestellter

  • Nachricht senden

15

Samstag, 13. Dezember 2008, 04:41

Zitat

Wie wäre es eigentlich, wenn an statt eines Verbots energiefressender Geräte, einfach das Spiel der Marktwirtschaft genutzt wird? Wenn der Strom einen vernünftigen (höheren) Preis hat - den, den er eigentlich kostet, wenn nicht ständig subventioniert würde (Forschungsgelder, Zuschüsse, Abschieben von Folgekosten auf die Allgemeinheit [z.B. Grundwasserhaltung nach Braunkohletagebau, Jahrtausende der Müllbehandlung von Atommüll, Maßnahmen gegen Versauerung von Gewässern und Boden nach Verbrennung von schwefelhaltigen fossielen Energieträgern, Gebäude und Gesundheitschäden, etc.]) - würden sich die Leute das Stromsparen schon selbst überlegen. Dafür würden dann an anderer Stelle Gelder eingespart und jeder Bürger hat es selbst in der Hand, ob er sparen will, oder nicht.

Wie hoch möchtest du dann den Strompreis pro kW ansetzen? Wann ist die Schmerzgrenze der Bürger erreicht, wo sie beginnen ans Energiesparen zu denken? Ich habe nichts bemerkt als z.B. der Sprit bei rund 1,50€ war, daß weniger gefahren wurde und ich weiß nicht, wie teuer der Strom werden muß, damit die Bürger daran denken Energie zu sparen. Eine 4-köpfige Familie zahlt wohl im Durchschnitt so um die 70,-€ würde ich sagen, selbst wenn du den Strompreis verdoppelst, sind das "nur" 70,-€ im Monat. Das reicht nicht, da ist dann zwar ein Gemaule im Volke, wie immer in Deutschland, aber ändern tut sich nur ganz wenig. :-!!

Ich halte an meiner Idee fest, daß ich jedem Familienmitglied eine gewisse Menge Strom/Jahr (ca.800kW) zu einem vernünftigen Preis anbiete, damit das normale Leben gesichert ist, und bei Mehrverbrauch würde ich den kW-Preis dramatisch verteuern, nur so kann man die Leute zum Energie sparen bewegen.
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

16

Samstag, 13. Dezember 2008, 19:17

Wie wäre es eigentlich, wenn an statt eines Verbots energiefressender Geräte, einfach das Spiel der Marktwirtschaft genutzt wird? Wenn der Strom einen vernünftigen (höheren) Preis hat - den, den er eigentlich kostet, wenn nicht ständig subventioniert würde (Forschungsgelder, Zuschüsse, Abschieben von Folgekosten auf die Allgemeinheit [z.B. Grundwasserhaltung nach Braunkohletagebau, Jahrtausende der Müllbehandlung von Atommüll, Maßnahmen gegen Versauerung von Gewässern und Boden nach Verbrennung von schwefelhaltigen fossielen Energieträgern, Gebäude und Gesundheitschäden, etc.]) - würden sich die Leute das Stromsparen schon selbst überlegen.


Kiss Genau erkannt und genau beschrieben :!: Billigen Atomstrom gibt es eigendlich nicht :!: Wenn doch unsere Atomkraftwerke so sicher sind wie unsere Atomlobby uns glauben machen will, warum wird denn ein "noch sicherer" EPR gebaut und als sicher angepriesen ?( ;( :tomate:

So oder so wird das neue Mehrtarifsystem mit stark steigenden Strompreisen kommen, früher oder später - aber es wird kommen.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

17

Samstag, 13. Dezember 2008, 22:17

Wenn doch unsere Atomkraftwerke so sicher sind wie unsere Atomlobby uns glauben machen will, warum wird denn ein "noch sicherer" EPR gebaut und als sicher angepriesen
In der Technik entwickelt sich alles weiter (bei KWKs wie bei AKWs) und das ist auch gut so. Wie schon einmal erwähnt, habe ich mehr Sorge vor dem Atommüll, als vor ordentlich betriebenen AKWs in hochentwickelten Industriestaaten.

18

Sonntag, 14. Dezember 2008, 16:40

Ich finde das beide Aspekte die Nutzung der Kernkraftwerke ausschließen sollten. Das Kernkraftwerke Menschen krank machen und / oder töten ist längs bekannt, wir haben dies anerkannt und nehmen es bewusst in Kauf. Auch das so an die 7.000 Generationen mit dem Atommüll leben müssen, also wir eine wirklich nette Erbschaft hinterlassen wissen wir alle.

Atomkraft ist kriminell da eigendlich Verfassungwidrig. Die Wahrscheinlichkeit eines GAU der nach Gutachten durch die Bundesregierung ca. 2 % beträgt wird hingenommen.

Halogenlampen ausgenommen spezielle Niederenergiemodelle werden ab 2016 vom Markt genommen.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

19

Dienstag, 16. Dezember 2008, 14:59

Ich finde das mit dem Verbot der Glüh-Birne ist nur Augenwischerei, die nur auf den ersten Blick viel bringt. Es wird meiner Meinung nach zusätzlichen Umweltschaden einbringen.

1) Man setzt eine Technik mit hochgiftigem Quecksilbler ein ohne vorher die Entsorgung wirklich sicherzustellen ! :schimpf:
Da stellen wir noch paar Müll-Polizisten ein, die den Müll prüfen. Bei Verstoss gibt es Gefängnis. Zusätzlich brauchen wir noch Gefängnis Kapazität etc. Also so geht es wirklich nicht u. ist nackte Theorie. :tomate:

Das kommt einem sehr bekannt vor. Hinterher wundert man sich über die hohen Quecksilber-Werte in der Luft und selbst Quecksilber Thermometer sind mittlerweile out weil wenn sie zu Bruch gehen und dann .... :nono . Auch Energiesparlampen können zu Bruch gehen und dann atmen wir die "gesunde Luft".
Hinterher muss man wieder überlegen wie man dieses Problem beseitigt. So etwas muss vorher schon klar sein :-!! Preventive Ansätze sind da gefragt.

2) Es gibt viele Räume wo man oft nur kurz Licht braucht. Da ist die Energie-Sparlampe ein Problem und ist durch Kurzbetrieb eher ungünstig. Mir geht es dann so, dass ich das Licht anlasse und länger betreibe als notwendig einfach wegen dieser Eigenschaft.

3) Es gibt Stellen, wo ich wirklich helles Licht haben will und keine Funsel! Da habe ich noch nichts Gescheites als Energie-Sparlampe gefunden, was ich der Familie zumuten kann.

4) Entsorgung am Umwelt-Mobil: Das kommt z.B. bei uns nur an Wochentagen und alles muss persönlich abgegeben werden. Für Familien, die die ganze Woche auf der Arbeit sind gibt es da keine Möglichkeit. Es ist also garnicht so einfach diesen Abfall loszuwerden.

Man sieht das Problem ist nur sehr ungenügend gelöst mit einem Verbot gelöst. Man hätte der Industrie Entwicklung-Aufgaben mit bestimmten Fristen zur Entwicklung einer Energie-Sparlampe erteilen sollen mir der Ziel-Richtung auch ungefährliche Stoffe zu verwenden.
Die Glühbirne stellt als Abfall keine Gefahr dar. :!:

20

Dienstag, 16. Dezember 2008, 22:04

Zitat

1) Man setzt eine Technik mit hochgiftigem Quecksilbler ein ohne vorher die Entsorgung wirklich sicherzustellen !
Jetzt wird die Energiesparlampe so verteufelt, dabei ist sie nichts neues. Das gleiche wie die seit Jahrzehnte etablierte Leuchtstoffröhre - nur gefaltet und teilweise muß die Elektronik - da fest integriert - auch jedesmal weggeschmissen werden. Aber das Entsorgungskonzept steht - nur die Menschen nutzen es nicht. Auch wenn soooo viel Quecksilber nun nicht enthalten ist (wurde bei allen Leuchtstofflampen in den letzten Jahrzehnten stark reduziert und die Starter sind i.d.R. auch nicht mehr radioaktiev), muß hier stärker Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. Rücknahmeverpflichtung der Verkaufsstellen (wie bei Akkus) etc.

Zitat

Es gibt viele Räume wo man oft nur kurz Licht braucht. Da ist die Energie-Sparlampe ein Problem
Ich finde Energiesparlampen gut und nutze sie fleißeig, aber halt nur da wo sinnvoll...

Zitat

Entsorgung am Umwelt-Mobil: Das kommt z.B. bei uns nur an Wochentagen
1x im Jahr nutze ich meinen ersten Ferientag und fahre zur Schadstoffsammelstelle mit all den Leuchtstofflampen, Energiesparlampen und Metalldampflampen, die übers Jahr angefallen sind. Aber auf Nachfrage bestätigt man mir dort leider, das ich eine Ausnahme darstelle.

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche Energieliga.de