Aber wir sagen immer: Etwa die Hälfte der erzeugten Strommenge sollte im Gebäude genutzt werden, um eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit zu erreichen.
Das wird bei den o.g. Daten aber, wenn ich mich nicht gewaltig verrechnen sollte - nicht zu erreichen sein.
Geschätzte 30.000 kWh/a prognostizierter Gasbezug bedeuten etwa 1250 Bh/a und 6875 kWh Stromerzeugung /a
Damit läuft der Dachs ca. 15% des Jahres.
Wenn ich von einer Grundlast von 350W ausgehe, dann gibt allein die Grundlast in der Stillstandszeit schon einen Bezugs-Strom von 2630 kWh /a (plus Kochen, Waschen usw. in den Sommermonaten, in denen der Dachs ja sicher nur alle 2 Tage mal für 2-3 Stunden läuft...)
Bleiben also höchstens noch 1500 kWh /a, die von der Stromproduktion selbst genutzt werden können. Das wären dann ca. 22% Eigennutzung von den produzierten 6875 kWh /a. Und selbst die sind bestimmt noch zu optimistisch.
Die prognostizierten 2500 kWh Einsparung durch Nichtbezug im Jahr sind also sicherlich ziemlich zu hoch geschätzt.
Der Dachs wird bestimmt zu groß bei diesen Verbrauchswerten. Zum Vergleich: Wir hatten uns auch von zu optimistischen Zahlen blenden lassen. Wir erreichen bei der doppelten Laufzeit und dem doppelten Stromverbrauch auch nur knapp über 20% Eigennutzung des produzierten Stroms. Durch die Wärmeanforderung im Winter wird hier immer viel mehr Strom produziert, als man selbst durch gesteuertes Einschalten von Herd, Spülmaschine, Waschmaschine usw. verbrauchen kann. Und im Sommer muß man auch dann Strom verbrauchen, wenn der Dachs nicht läuft. Also nicht zu optimistisch rechnen
André