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Bernigo

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21

Samstag, 15. November 2008, 20:29

Keineswegs alles klar, wir sprachen nur von Pflanzenöl KWK Anlagen, hier ist alles klar.


Hallo Dachsfan,

ich weis, dass du ziemlich beschäftigt bist, aber wenn du mal Zeiz und Lust hast, kannst Du uns dan mal aufklären, was genau der Unterschied ist zwischen einem mit Planzenöl, Palmlöl oder Sojaöl betriebene BHKW ist? Ist das nicht alles das Gleiche? Palmöl ist doch auch Planzenöl, oder?

Viele Grüße

Bernigo

22

Samstag, 15. November 2008, 20:34

Pflanzenöl ( gemeint ist Rapsöl) wird in der Regel in Deutschland auf Feldern angebaut, geerntet und in Ölmühlen entsprechend aufbereitet. Die Nachhaltigkeit ist sicherlich unstrittig :-!!

Palmöl kommt üblicherweise nicht aus Deutschland und ist in der Regel nicht nachhaltig angebaut, bzw. in einer unerwünschten Art und Weise angebaut.

Analog zum vorstehenden gilt dies auch für das Sojaöl, unerwünschter Anbau ( gentechnisch verändertes Saatgut ) zum Teil nicht Nachhaltiger Anbau etc.

Es handelt sich natürlich bei allen Produkten um Pflanzenöl, das war aber von mir nicht so gemeint. Die Problematik des NAchhaltigkeitsbeweises ist bekannt aber bei Deutschen Produkten mit Zertifikat kein Problem. :-!!
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23

Samstag, 15. November 2008, 21:22

@Bernigo



Zitat

1. Wie soll sich ein Dachs rechnen, der nur 2.600 Stunden läuft?

2. Für die Wirtschaftlichkeit ist es enorm wichtig, dass soviel Strom wie möglich selbst verbracht wird. Der W. (Dein Einwand hinsichtlich Heizöl ist völlig zutreffend) wird doppelt solange laufen wie der Dachs und somit automatisch zu einem höheren eigenstromverbrauch führen, es sei denn ich habe eine Grundlaststromverbrauch von über 5 kW/h


Wieso soll sich der Dachs bei ca. 2600 Bh nicht rechnen. Bei einem 6 Familienhaus kann man davon ausgehen das der Anteil des selbstverbrauchten Stromes wesentlich höher liegt, wie bei einem 1-Familienhaus. Bei mir komme ich auf 25 bis 30 %. Also schätze ich mal das man auf 70 % kommen kann. Mit so einem hohen Anteil rechnet sich der Dachs auch gut obwohl wir relativ geringe Laufzeiten im Jahr haben. Mit deiner Aussage über den Whispergen hast du nur eingeschränkt recht. Der prozentuale Anteil des eigenverbrauchten Stromes sollte beim W. annähernd an 100 % gehen, doch der gesamte eigenverbrauchte Strom liegt beim Dachs höher und zusätzlich hat man noch den Strom der eingespeist wird. Denn bedenke das der W. mit seinen durchschnittlichen 800 Watt einen geringeren elektrischen Wirkungsgrad hat wie der Dachs. Auch kenne ich Mehrfamilienhäuser (in dieser Größe) bei denen die Grundlast zwar nicht bei 5 kW liegt, doch immerhin bei 3 bis 4 kW. Ein weiterer Vorteil des Dachses bei diesem Objekt (in einem kleinen Haus mit Niedrigenrgiestandard sieht es damit anders aus), sollte sein das der Whispergen eine zusätzliche Heizung bräuchte und der Dachs alleine den Heizbedarf decken sollte.



Zitat

ja, das stimmt. Es wundert mich nur, dass diese Argumentation von den "Ökos" unter uns verwendet wird! Jeder der meine "kritischen" Beiträge gelesen hat wird leicht feststellen, dass bei mir der wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte höher angesiedelt sind als der reine Umweltschutz. Es geht eben nur im Einklang von Wirtschaft und Natur.

Nun erklär mir doch mal bitte, welchen Nutzen unsere Umwelt von jenen 150 Mio. Euro hat, die an bestehende Anlagen gezahlt werden. Diese laufen doch sowieso. Es wäre sinnvoller und im Sinne der Umwelt gewesen, wenn diese Gelder für neue Umweltprojekte verwendet worden wäre. Aber ich stelle erstaunt fest, dass doch hinter fast jedem Öko doch ein kleiner Kapitalist steckt!




Denke doch mal nicht, das du mich als Öko meinst. Ich kenne zwar die ökologischen Vorteile des Dachses doch ich haben kein Geld um auch noch für den Umweltschutz Geld zu "verschwenden". Ich betreibe meinen Dachs schon weil ich damit Heizkosten einspare. Ich gebe zu bei mir mit nur noch 1700 Bh im Jahr lohnt es sich wirtschaftlich nur, da ich nicht die Kosten eines "normalen" Betreibers habe. Es wäre schön wenn es immer im Einklang von Wirschaft und Umwelt gehen würde, doch leider ist es nicht so und dann freue ich mich dsa es auch Personen gibt wie z.B. Dachser, bei dem der Betrieb des Dachser nicht umbedingt als wirtschaftlich bezeichnet werden kann oder auch Dachsfan, der auch sehr viel Zeit und auch Geld in die Verbreitung von Ökologischen Heizsystemen steckt.

Mit den 150 Mio. hast du recht. Auser, dass bei den Betreibern vielleicht noch mal mehr davon überzeugt sind und somit vielleicht mehr Werbung für BHKW´s machen. Andererseits denke ich nicht das es auf 150 Mio. kommt, doch ich muss dazu sagen das ich nicht weiß wieviel es sein wird. Doch es war ja auch nicht so beabsichtigt gewesen, doch das Gesetz sagt es jetzt nun mal aus, ob gewollt oder nicht, und damit ist es halt so. Ich freue mich auch schon auf die zusätzliche Geldspritze und werde sie auch schön brav wieder in unsere Wirtschaft stecken und damit einen Einkaufsbummel mit meiner Frau machen.

Dachs
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Bernigo

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24

Samstag, 15. November 2008, 22:04

damit einen Einkaufsbummel mit meiner Frau machen.


Hallo Dachs,

Glückwunsch zu Deiner Frau, sie ist sehr genügsam ((lachen(( ((lachen(( ((lachen((

Viele Grüße

Bernigo

25

Samstag, 15. November 2008, 22:31

Es wäre schön wenn es immer im Einklang von Wirschaft und Umwelt gehen würde, doch leider ist es nicht so und dann freue ich mich dsa es auch Personen gibt wie z.B. Dachser, bei dem der Betrieb des Dachser nicht umbedingt als wirtschaftlich bezeichnet werden kann oder auch Dachsfan, der auch sehr viel Zeit und auch Geld in die Verbreitung von Ökologischen Heizsystemen steckt.
Kiss Danke schön :!: :love:

Umweltschutz gibt es nicht umsonst, Strom kann man viel billiger in einem alten dreckigen Kohlekraftwerk erzeugen, als in einem Windpark. Man muss nur wissen wie man seine Umwelt haben will und muss prüfen ob man den Wagen mitziehen will oder sich lieber draufsetzt :-!!
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26

Samstag, 15. November 2008, 22:57

Zitat

Glückwunsch zu Deiner Frau, sie ist sehr genügsam ((lachen(( ((lachen(( ((lachen((


150,- Euro sind zwar nicht das meiste, doch für einen kleinen Einkaufsbummel sollte es bei uns reichen. Ich sagte doch das ich kein Geld habe um es für Umweltschutz verschwenden kann. Das kann man auch auf andere Sachen ausweiten. und wenn man kein Geld zum verschwenden hat, sind 150,- Euro die man jedes Jahr zusätzlich vom Staat geschenckt bekommt doch schon eine super Sache und reicht auch für einen Einkaufsbummel. Wenn das für dich kein Geld ist, kannst du mir gerne die 5,11 cent für jede selbstgenutzte kWh Strom (auch für die deiner Mieter) auf mein Konto überweisen ((lachen(( .

Dachs
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schumes

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27

Montag, 17. November 2008, 18:51

ich werde mich noch ein bischen schlauer machen und noch einige quellen zu rate ziehen aber was ich bis jetzt gelesen habe (dank euch) wird meine begeisterung immer größer habe schon einige hersteller kontaktiert wegen preise. traue ihnen aber nicht bei anderen aussagen dafür habe ich euchihr seit wenigstens ehrlich(hoffe ich wenigstens). ich denke mal es wird ein heizöl oder pflanzenöl bhkw da für gas zu viel umbauten nötig währen und pellets keine erfahrung da ist und preislich auch ziehmlich hoch liegt. danke für eure tips !!! super forum!!! :sehrgut:

28

Montag, 17. November 2008, 20:52

super forum!!!
Kiss Danke schön, wir versuchen zu helfen wo wir können, könnten aber selber Hilfe brauchen. :-!!
Vieleicht kannst Du ab und zu reinschauen und Dein Wissen auch anderen zur Verfügung stellen, die neuen Technologien benötigen Hilfe, wir haben schon zum Beispiel die "Netzbetreiber" gegen uns. Ich habe heute wieder Briefe und e-mails bekommen....sagenhaft X( X( X( :negativ:

Es gibt Netzbetreiber die legen Betreibern keine Knüppel in den Weg, die Rollen Felssteine wie Berge auf den Weg.....
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Bernigo

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29

Montag, 17. November 2008, 21:16

Es gibt Netzbetreiber die legen Betreibern keine Knüppel in den Weg, die Rollen Felssteine wie Berge auf den Weg.....


Hallo Dachsfan,

es wäre doch mal interessant, wenn Du einmal von den praktiken dieser Netzbetreiber schreiben würdest. Ich jedenfalls bin mit meinem EVU (Stadtwerke Attendorn) sehr zufrieden.

Viele Grüße

Bernigo

30

Montag, 17. November 2008, 21:25

Da müsste ich viel Schreiben, es geht eigendlich immer um das gleiche, Käufer einer KWK Anlage will ans Netz, Netzbetreiber will KWK Anlage nicht ans Netz lassen. Also werden massenhaft Formulare verschickt in denen "Knebelverträge" untergeschoben werden sollen. Grundsätzlich sollen Zweirichtungszähler oder Vierquadrantenzähler mit Leistungsmessung eingesetzt werden.

Damit wird zuverlässig verhindert das der Betreiber den Stromanbieter frei wählen kann, die Gebühren für den Zähler sind hoch usw.....

Will der Betreiber mehrere Wohnungen zusammenlegen und privat abrechnen, nimmt der Netzbetreiber "Beratungen" vor und versucht die leute auf seine Seite zu ziehen, sie könnten ja jetzt den Stromanbieter nicht mehr frei wählen und wenn sie Ökostrom wollen würden sie keinen bekommen usw.... :diablo:

Wenn der zukünftige Betreiber noch nicht gekauft hat, ist es oft so das der Betreiber die Planung hinschmeißt und sagt das ist alles nix und die Netzbetreiber machen :party:
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Bernigo

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31

Montag, 17. November 2008, 21:46

Will der Betreiber mehrere Wohnungen zusammenlegen und privat abrechnen, nimmt der Netzbetreiber "Beratungen" vor und versucht die leute auf seine Seite zu ziehen, sie könnten ja jetzt den Stromanbieter nicht mehr frei wählen und wenn sie Ökostrom wollen würden sie keinen bekommen usw....


Hallo Dachsfan,

aber nur dann macht das BHKW doch Sinn, wenn der KWK-SDtrom an die Mieter geliefgert wird oder? Wenn ich in einem MFH den ganzen Strom verlustbringend einspeise muss, dann lohnt sich doch kein BHKW, oder? ist dieses Verhalten der EVU überhaupt zulässig? Verstößt soetwas nicht gegen die guten Sitten? Ich jedenfalls würde mir solch eine Wilderei nicht gefallen lassen!

Viele Grüße

Bernigo

32

Montag, 17. November 2008, 22:18

Richtig Bernigo,

das BHKW macht natürlich viel mehr Sinn, wenn der Strom durch die Mieter verbraucht wird. Genaugenommen wird er das ja auf jeden Fall. Bei Einspeisung macht der Netzbetreiber halt den Gewinn und bei Verkauf an die Mieter durch den BHKW-Betreiber kann dieser es dem BHKW zugute schreiben. Da die Netzbetreiber aber Ihrer Meinung nach noch mehr gewinn machen wenn sie den Mietern billigen Atomstrom verkaufen, machen sie den BHKW-Betreibern solche Probleme.

Dachs
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33

Dienstag, 18. November 2008, 06:18

ist dieses Verhalten der EVU überhaupt zulässig? Verstößt soetwas nicht gegen die guten Sitten? Ich jedenfalls würde mir solch eine Wilderei nicht gefallen lassen!
Nein wir lassen uns das nicht gefallen :!:

Aber es ist sehr schwer dagegen vorzugehen, die Betreiber haben grosse Angst das sie zeitlebens Ärger haben könnten und den Kürzenen ziehen. Das kann ( muss man ) verstehen, aber es hilft nichts. Das KWK Gesetz ( die Novelle) ist ja auch immer klarer und für den Betreiber günstiger geworden, trotzdem dürfen wir in unserem Kampf nicht nachlassen.

Damit wir nicht zu sehr vom Thema abweichen habe ich hier einen neuen Beitrag zu Problemen mit Netzbetreibern: "Neuer Trick: Netzbetreiber versuchen Betreibergemeinschaften mit Hinweis auf DIN 18015 zu verhindern" eröffnet.
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schumes

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34

Dienstag, 18. November 2008, 13:25

ich werde gerne helfen wenn ich kann . brauche aber noch mehr infos zum thema , bin aber fleißig dabei

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