@Bernigo
1. Wie soll sich ein Dachs rechnen, der nur 2.600 Stunden läuft?
2. Für die Wirtschaftlichkeit ist es enorm wichtig, dass soviel Strom wie möglich selbst verbracht wird. Der W. (Dein Einwand hinsichtlich Heizöl ist völlig zutreffend) wird doppelt solange laufen wie der Dachs und somit automatisch zu einem höheren eigenstromverbrauch führen, es sei denn ich habe eine Grundlaststromverbrauch von über 5 kW/h
Wieso soll sich der Dachs bei ca. 2600 Bh nicht rechnen. Bei einem 6 Familienhaus kann man davon ausgehen das der Anteil des selbstverbrauchten Stromes wesentlich höher liegt, wie bei einem 1-Familienhaus. Bei mir komme ich auf 25 bis 30 %. Also schätze ich mal das man auf 70 % kommen kann. Mit so einem hohen Anteil rechnet sich der Dachs auch gut obwohl wir relativ geringe Laufzeiten im Jahr haben. Mit deiner Aussage über den Whispergen hast du nur eingeschränkt recht. Der
prozentuale Anteil des eigenverbrauchten Stromes sollte beim W. annähernd an 100 % gehen, doch der gesamte eigenverbrauchte Strom liegt beim Dachs höher und zusätzlich hat man noch den Strom der eingespeist wird. Denn bedenke das der W. mit seinen durchschnittlichen 800 Watt einen geringeren elektrischen Wirkungsgrad hat wie der Dachs. Auch kenne ich Mehrfamilienhäuser (in dieser Größe) bei denen die Grundlast zwar nicht bei 5 kW liegt, doch immerhin bei 3 bis 4 kW. Ein weiterer Vorteil des Dachses bei diesem Objekt (in einem kleinen Haus mit Niedrigenrgiestandard sieht es damit anders aus), sollte sein das der Whispergen eine zusätzliche Heizung bräuchte und der Dachs alleine den Heizbedarf decken sollte.
ja, das stimmt. Es wundert mich nur, dass diese Argumentation von den "Ökos" unter uns verwendet wird! Jeder der meine "kritischen" Beiträge gelesen hat wird leicht feststellen, dass bei mir der wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte höher angesiedelt sind als der reine Umweltschutz. Es geht eben nur im Einklang von Wirtschaft und Natur.
Nun erklär mir doch mal bitte, welchen Nutzen unsere Umwelt von jenen 150 Mio. Euro hat, die an bestehende Anlagen gezahlt werden. Diese laufen doch sowieso. Es wäre sinnvoller und im Sinne der Umwelt gewesen, wenn diese Gelder für neue Umweltprojekte verwendet worden wäre. Aber ich stelle erstaunt fest, dass doch hinter fast jedem Öko doch ein kleiner Kapitalist steckt!
Denke doch mal nicht, das du mich als Öko meinst. Ich kenne zwar die ökologischen Vorteile des Dachses doch ich haben kein Geld um auch noch für den Umweltschutz Geld zu "verschwenden". Ich betreibe meinen Dachs schon weil ich damit Heizkosten einspare. Ich gebe zu bei mir mit nur noch 1700 Bh im Jahr lohnt es sich wirtschaftlich nur, da ich nicht die Kosten eines "normalen" Betreibers habe. Es wäre schön wenn es immer im Einklang von Wirschaft und Umwelt gehen würde, doch leider ist es nicht so und dann freue ich mich dsa es auch Personen gibt wie z.B. Dachser, bei dem der Betrieb des Dachser nicht umbedingt als wirtschaftlich bezeichnet werden kann oder auch Dachsfan, der auch sehr viel Zeit und auch Geld in die Verbreitung von Ökologischen Heizsystemen steckt.
Mit den 150 Mio. hast du recht. Auser, dass bei den Betreibern vielleicht noch mal mehr davon überzeugt sind und somit vielleicht mehr Werbung für BHKW´s machen. Andererseits denke ich nicht das es auf 150 Mio. kommt, doch ich muss dazu sagen das ich nicht weiß wieviel es sein wird. Doch es war ja auch nicht so beabsichtigt gewesen, doch das Gesetz sagt es jetzt nun mal aus, ob gewollt oder nicht, und damit ist es halt so. Ich freue mich auch schon auf die zusätzliche Geldspritze und werde sie auch schön brav wieder in unsere Wirtschaft stecken und damit einen Einkaufsbummel mit meiner Frau machen.
Dachs