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schumes

KWK Neuling

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1

Donnerstag, 13. November 2008, 22:13

überlegung ein bhkw zu instalieren

habe überlegt mir ein bhkw zuzulegen jetzt meine frage über einen sinvollen einsatzin meinem haus

das haus ist ein 6familienhaus mit thermischer solaranlage 22,8qm, 3000l pufferspeicher und ölheizung bj1992.

wie läuft das mit dem strom, zählen die mieter auch als selbstabnehmer ,denn ich habe gehört wenn man den strom selber verbraucht spart man am meisten. habe mir ein sener tec mit 5,5 kw elektrischer leistung un heizöl betrieb vorgestellt wird es lange genug laufen un wirtschaftlich zu sein.

(ddff)

2

Freitag, 14. November 2008, 13:25

Hallo und herzlich willkommen :love: kannst Du uns bitte Deinen jährlichen Heizölverbrauch mitteilen ?(

Also im 6 Fam. Haus müsste der Dachs HR optimal reinpassen, leider wird er jedoch nicht über das Impulsprogramm gefördert ( Geschenke vom Staat) :(
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3

Freitag, 14. November 2008, 13:57

Willkommen schumes!

Zitat

Also im 6 Fam. Haus müsste der Dachs HR optimal reinpassen, leider wird er jedoch nicht über das Impulsprogramm gefördert ( Geschenke vom Staat) :(
Jo, denke ich auch. Bei uns passt's aber in der Gas-Version. Wir haben ihn knapp vor dem Impulsprogramm gekauft und sind trotzdem zufrieden. Momentan läuft der rosendachs-Dachs 2 mal am Tag für 6-7 Stunden.

Wir haben eine Betreiber- und eine Mieter-GBR gegründet. Vertragsvorschläge findest dur hier:
http://kwk-infozentrum.info/wiki/index.p…iner_Mieter_GbR
http://kwk-infozentrum.info/wiki/index.p…r_Betreiber_GbR

@Dachsfan: Warum würde schumes' Dachs nicht impuls-gefördert?

4

Freitag, 14. November 2008, 15:06

@Dachsfan: Warum würde schumes' Dachs nicht impuls-gefördert?
Es werden nur Gasanlagen gefördert, Entscheidung des Staates. ( Genauer: Die Anforderungen an Heizölanlagen wurde so hoch gehängt das diese keine dauerhaft :!: :!: :!: unterschreiten kann)
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Bernigo

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5

Freitag, 14. November 2008, 19:50

Hallo Zusammen,

auch ich betreibe einen Dachs (Gas) in meinem 6- Familienhaus mit einer 7 qm solarthermischen Anlage. Um es vorweg zu sagen, heute würde ich diese Anlage nicht mehr einbauen, denn wirtschaftlich lohnt es sich nicht. Insbesondere vor dem Hintergrund, was man sich für zusätzliche Arbeit an den hals hängt wie z.B. Verhandlung mit den Stadtwerken, Stromlieferverträge an die Mieter, eigene Zähler mit Eichpflicht, zusätzliches Kreditrisiko hinsichtlich der Stromlieferungen an die Mieter, Meldungen an die BaFa u.s.w.

Es gibt eigendlich nur einen Grund einen Dachs zu kaufen, und der ist rein umweltpolitisch zu sehen. Wenn Dir unsere Umwelt viel Geld und Arbeit wert ist, dann investiere in ein BHKW. Andernfalls würde ich das viele Geld lieber in Dämmung und Energieeinsparung investieren z.B. durch neue Heizkörper, die mit niedrigeren Vorlauftemperaturen auskommen und den Brennwerteffekt optimal ausnutzen.
Zusammengefasst mein Fazit.
wenn Du ideologisch vorbelastet bist, dann wirst Du mit einem Dachs glücklich,

denkst Du wirtschaftlich, dann lass die Finger davon.

Viele Grüße

Bernigo

schumes

KWK Neuling

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6

Freitag, 14. November 2008, 21:59

danke für eure schnellen antworten. unser heizölverbrauch liegt bei ca. 4500l da war die solaranlage noch nicht in betrieb die läuft erst seit kurzem. meinermeinung ist das eh nicht viel kenne genug 2 familienhäuser die schon 4000l brauchen .hat jemand schon erfahrung mit einem pellet bhkw ?

7

Freitag, 14. November 2008, 22:05

unser heizölverbrauch liegt bei ca. 4500l
Da passt ein HR Dachs schon :-!! Erfahrungen mit Pellet Anlagen liegen leider nicht vor bzw. nicht in ausreichender Zahl. Es gibt "Bastler" ( nicht abwertend gemeint :!: ) die betreiben derartige Anlagen, schrauben aber regelmäßig dran rum. Für den "Normalbetreiber" jedoch der oft auch aus der Hausfrau besteht, sind mir leider ausgereifte Anlagen nicht bekannt, würde mich aber sehr freuen wenn jemand der glaubt eine solche Anlage zu besitzen, berichten würde.
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Dachser

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8

Samstag, 15. November 2008, 07:05

Hallo schumes,

du würdest etwa 2900 Betriebsstunden pro Jahr erreichen. Ich bin mal einfach von 4000 Liter Heizöl ausgegangen, die 500 Liter sparst du mindestens ein wegen der Solaranlage, vermutlich sogar mehr.Einen Betrieb im wirtschaftlichen Bereich kannst du nur mit einem BHKW erreichen, alle anderen Heizungen rechnen sich wirtschaftlich auch nicht, das Haus muß aber trotzdem beheizt werden.Ökologisch gesehen gibt es keine bessere Alternative als das BHKW, hast du vielleicht auch schon mal über einen Dachs mit Rapsöl nachgedacht, bei dem du nach EEG bezahlt wirst und 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung erhältst?
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

Bernigo

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9

Samstag, 15. November 2008, 09:12

Ökologisch gesehen gibt es keine bessere Alternative als das BHKW


Hallo Dachser,

eine sehe gewagte Aussage! Kannst u diese wissenschaftlich untermauern? Die beste Heizung ist die, die ich nicht benötige!

Viele Grüße

Bernigo

Dachser

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10

Samstag, 15. November 2008, 10:23

Ich bin ja kein Wissenschaftler, das stellt nach wie vor meine Meinung dar. Selbst wenn ich mit Holz aus dem Wald heize, produziere ich keinen Strom damit.

Sehe ich auch so, daß die beste Heizung immer noch die ist, die ich nicht benötige, aber wie kriegst du dann dein Haus warm?
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

Bernigo

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11

Samstag, 15. November 2008, 13:24

Hallo Zusammen,

wenn Du 4.500 Liter Öl verbrauchst, dann ziehen wir 500 Liter für Deine Solaranlage ab, dann bleiben 4.000 Liter übrig, dass bedeutet, dass Du rund 40.000 kW/h Wärme (Brutto) benötigst. Bei einem angenommen Wirkungsgrad von 90% fließen somit 36.000 kW/h in Dein Haus. Angenommen Du würdest einen Gasdachs installieren, dann würde dieser 36.000/13,5 kW/h = 2.660 Stunden laufen, dies ist für einen dachs viel zu wenig, um ihn auszulasten. wenn es umbedingt ein BHKW sein muss, dann würde ich ein kleineres BHKW wählen, z.B. von Vailant oder den Whispergen, wobei ich allerdings über keine Erfahrungen mit diesen Geräten verfüge.

Viele Grüße

Bernigo

12

Samstag, 15. November 2008, 17:01

Da muss ich dir leider widersprechen Bernigo. Mit einem Whispergen würde es sich nicht so gut rechnen wie mit einem Dachs. Was bringt es wenn man ein Whispergen im Keller stehen hat und er nicht läuft. Schumes schrieb von Heizöl. Und das einzige Serien-BHKW was mir im Moment einfällt und mit Heizöl läuft ist der Dachs. Was auch noch dazukommt ist das sich alle BHKW´s über die Stromproduktion rechnet. Damit ist ein BHKW mit einem hohen Stromanteil klar im Vorteil - dürfte auch wieder der Dachs sein. Was schumes sich allerdings überlegen könnte ob es nicht möglich ist auf Gas bzw. Flüssiggas umzusteigen. Beim Gas bzw. Flüssiggas bekäme er halt das Geld aus der Impulsförderung. Zusätzlich bekäm er für den Flüssiggasdachs den Umweltbonus. Wenn dann noch der Strom an die Mieter verkauft wird und zusätzlich ab 01.01.2009 noch die 5,11 cent auch auf den selbstgenutzten Strom dazukommen sollte sich die Anlage auch wirtschaftlich sehr gut rechnen. Auch bei deiner Anlage kann ich dich nicht verstehen Bernigo. Auch du bekommst ab nächstes Jahr doch die 5,11 cent zusätzlich.

Dachs
:rolleyes: Nur ein Dachs der läuft ist ein guter Dachs :rolleyes:

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Bernigo

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13

Samstag, 15. November 2008, 17:21

sollte sich die Anlage auch wirtschaftlich sehr gut rechnen. Auch bei deiner Anlage kann ich dich nicht verstehen Bernigo. Auch du bekommst ab nächstes Jahr doch die 5,11 cent zusätzlich.


Hallo Dachs,

1. Wie soll sich ein Dachs rechnen, der nur 2.600 Stunden läuft?

2. Für die Wirtschaftlichkeit ist es enorm wichtig, dass soviel Strom wie möglich selbst verbracht wird. Der W. (Dein Einwand hinsichtlich Heizöl ist völlig zutreffend) wird doppelt solange laufen wie der Dachs und somit automatisch zu einem höheren eigenstromverbrauch führen, es sei denn ich habe eine Grundlaststromverbrauch von über 5 kW/h

Viele Grüße

Bernigo

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14

Samstag, 15. November 2008, 18:12

Auch du bekommst ab nächstes Jahr doch die 5,11 cent zusätzlich.


Hallo Dachs,

ja, das stimmt. Es wundert mich nur, dass diese Argumentation von den "Ökos" unter uns verwendet wird! Jeder der meine "kritischen" Beiträge gelesen hat wird leicht feststellen, dass bei mir der wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte höher angesiedelt sind als der reine Umweltschutz. Es geht eben nur im Einklang von Wirtschaft und Natur.

Nun erklär mir doch mal bitte, welchen Nutzen unsere Umwelt von jenen 150 Mio. Euro hat, die an bestehende Anlagen gezahlt werden. Diese laufen doch sowieso. Es wäre sinnvoller und im Sinne der Umwelt gewesen, wenn diese Gelder für neue Umweltprojekte verwendet worden wäre. Aber ich stelle erstaunt fest, dass doch hinter fast jedem Öko doch ein kleiner Kapitalist steckt!

Viele Grüße

Bernigo

schumes

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15

Samstag, 15. November 2008, 19:17

auf gas umsteigen geht nicht keine gasleitung und auf dem grundstück kein platz für einen gastank kann die sicherheitsabstände icht einhalten.

die einzie chance währe die batterietanks zu trennen (6000l pflanzenöl und 4000l heizöl) dann ginge auch der pflanzenöl dachs.

Bernigo

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16

Samstag, 15. November 2008, 19:30

Hallo schumes,

von Pfanzenöl BHKW`s habe ich keine Ahnung, so dass ich hierzu besser nichts schreibe, ich weis nur, dass es auch hier bei den Brennstoffkosten zu extremen Preisschwankungen gekommen ist und wieweit die Vergütungen nach dem EEG rechtlich eindeitig sind, weis ich auch nicht.

Eine Frage am Rande: Wenn Deine Immobilie nicht von einer Erdgasleitung erschlossen ist, liegt das Objekt dann ziemlich außerhalb und nicht in den Ballungsgebieten? Wenn ja, dann solltest Du Dir einmal überlegen, ob das viele Geld was Du in die Immobilie steckst auch später bei einem evtl. Wiederverkauf zurück erhälts.

Viele Grüße

Bernigo

PS: Hinsichtlich der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines Planzenöl-BHKW kann Dir sicherlich Dachser weiter helfen.

schumes

KWK Neuling

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17

Samstag, 15. November 2008, 19:36

das haus liegt schon in einer größeren gemeinde nur ohne erdgas bekommen aber jetzt dann ein neues baugebiet dann könnten wir vielleicht eine bekommen

18

Samstag, 15. November 2008, 19:50

wieweit die Vergütungen nach dem EEG rechtlich eindeitig sind, weis ich auch nicht.
Die sind rechtlich eindeutig :!:

Sicherlich gibt es sehr viele Spekulative Komponenten und Meinungen. Niemand weiß konkret wie die Energiepreise und die Verfügbarkeiten der Brennstoffe sich weiter entwickeln, aber ich bin der Ansicht das man schon eine moderne Heizung einsetzen sollte. Eine Ölheizung verdient leider kein Geld, man kann immer gegen etwas sein aber dann muss man es auch bezahlen. Eine KWK Anlage erzeugt Strom der Geld bringt, eine Heizung verbraucht zusätzlich zum Brennstoff noch Strom :-!!
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Bernigo

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19

Samstag, 15. November 2008, 20:07

Die sind rechtlich eindeutig


Hallo Dachsfan,

Der Markt für Pflanzenöl-BHKW hat in den letzten Jahren eine wechselhafte Geschichte hinter sich, die von
einer Goldgräberstimmung bis hin zu Depression alles beinhaltete. Nach explodierenden Pflanzenölpreisen
scheinen sich nun einige Pflanzenölpreise wieder auf ein einigermaßen akzeptables Niveau einzupendeln.
Was bringt nun das neue EEG, welches am 01. Januar 2009 in Kraft tritt, für bestehende und neue Pflanzenöl-
BHKW?

Lieber Dachsfan, wie eindeitig ist die Rechtslage bei:

1. Welche Auswirkungen hat der Gebrauch von Palm- und Sojaöl ab dem 01. Januar 2009?
2. Wie sieht es mit der neuen Nachhaltigkeit wird dieser Energien aus! Rechtlich alles klar?

Viele Grüße

Bernigo

20

Samstag, 15. November 2008, 20:20

Keineswegs alles klar, wir sprachen nur von Pflanzenöl KWK Anlagen, hier ist alles klar. :-!!

Meiner Meinung nach gehört aber dem Bioerdgas die Zukunft, nicht der Pflanzenölanlage.
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