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Bernigo

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1

Sonntag, 30. März 2008, 08:33

Wirkungsgrad Hu bzw. Ho

Edit von Dachs: Beiträge wurden hierher verschoben da es nichts mehr mit dem Thema Baseloadpreis zu tun hatte.



Hallo Zusammen,

auch ich freue mich über den steigenden Baseload Preis, wobei aber der Preis von 5,616 Cent je kW/h noch weit von den eigentlichen Stromentstehungskosten des Daches entfernt ist. Das heißt, wenn die Förderzeitraum von zehn Jahren vorbei sind, und bei gleichbleibenden Baseloadpreisen subventioniert jede Dachsbetreiber die örtlichen EVU!

Mein Dachs jedenfalls benötigt 8,8 kW/h ( 22,8 kW/h-14 kW/h im Vergleich einer Brennwertheizung) Erdgas um 5,5 kW/h Strom zu erzeugen. Bei einem Erdgaspreis von rund 6,5 Cent kostet mich jede produzierte kW/h Strom 10,4 Cent Gas! (zuzüglich erhöhe Wartungskosten abzüglich Energiesteuer von 0,55 Cent je kW/h Erdgas).

Viele Grüße

Bernigo

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dachs« (1. April 2008, 22:35)


2

Sonntag, 30. März 2008, 08:46

@ Bernigo hast Du einen Kondenser am Dachs ? Wenn nein solltest Du einen nachrüsten :D

Wenn ja dann hast Du eine Wärmeausgangsleistung beim Gasdachs von bis zu 15 kW, um diese mit einer Brennwertheizung zu erzeugen benötigst Du bei 90 % Wirkungsgrad etwa 16,66 kW Erdgas, also ein Mehrverbrauch von 6 - 7 kW :denk
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Bernigo

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3

Sonntag, 30. März 2008, 09:59

Hallo Dachsfan,



selbstverständlich habe ich einen Kondenser. Aber bei Rücklauftemperaturen von mind. 30 Grad bis 60 Grad erreicht mein Kondensator im Schnitt 1,5 kW/h (12,5 kW/h + 1,5 kW/h =15 kW/h) Wie soll ein Dachskondensator 2,5 kW/h erreichen, wenn die Midesrücklauftemperatur mind. 30 Grad betragen muss?

Viele Grüße

Bernigo

4

Sonntag, 30. März 2008, 11:38

Also erreichst Du mit dem Dachs im Schnitt 14 kW Wärmeausgangsleistung ( tatsächlich) wenn ich Dich richtig verstehe, bei 30 - 60 Grad Rücklauftemperatur des Heizungssystems ( tatsächlich). Ist das so richtig ? Also bei mir ist das auch so.

sicherlich kennst Du diese Informationen: http://kwk-infozentrum.info/wiki/index.php?title=Brennwert

und diese: http://kwk-infozentrum.info/wiki/index.php?title=Kondenser

Wenn Du von den 107% - 108% einer Brennwertheizung ( die im Prospekt stehen ) nicht theoretisch ) jetzt die 11 % abziehst bis Du bei 96 % von Hu oder eben 85 % von Ho.

Wenn Du die Dachsbrennstoffleistung von 22,8 nennst hast Du Ho, von Hu sind das 20,5 kW. Wenn Du alles richtig betrachtest ist es so wie ich Dir als Antwort geschrieben hatte.
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Bernigo

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5

Sonntag, 30. März 2008, 18:01

Hallo Dachsfan,

danke für Deine Antwort. Aber eine Gasbrennwerttherme erreicht doch einen Wirkungsgrad von den zitierten 108-110% bezogen auf den Hu und 95-98% bezogen auf den Ho, oder? Wo liegt mein Denkfehler?

Wenn es technisch nicht möglich ist, den Ho zu 100% zu nutzen, dann habe ich meine Bedenken inwieweit die EVU den Ho berechnen dürfen, wenn es keine technischen Möglichkeiten gibt die berechnete Energie auch zu nutzen, oder?


Viele Grüße

Bernd

6

Sonntag, 30. März 2008, 18:33

Ich weiß nicht genau was Du meinst, wie Du auch hier lesen kannst http://www.baulinks.de/news/1frame.htm?h…/2003/0110.php4
hast Du einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von ca. 95 % von Hu also einen tatsächlichen Wirkungsgrad ( von Ho den Du bezahlst ) von ca. 85 %.

Das hatte ich Dir aber doch schon alles geschrieben :denk
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7

Sonntag, 30. März 2008, 18:53

Hallo Bernigo,

wenn du wirklich die theoretischen 108% bei der Therme erreichen willst dürftest du ja auch immer nur max. 20° Rücklauftemperatur haben. Und zudem müsste die Therme ansonsten komplett Verlustfrei laufen. Das kann man aber weder bei einer Therme noch bei einem Dachs erreichen (ausser im Labor). Also ist es so wie Dachsfan auch schon schrieb.

Dachs
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8

Sonntag, 30. März 2008, 21:03

Zitat

danke für Deine Antwort. Aber eine Gasbrennwerttherme erreicht doch einen Wirkungsgrad von den zitierten 108-110% bezogen auf den Hu und 95-98% bezogen auf den Ho, oder? Wo liegt mein Denkfehler?
Dachsfan hat zunächst 11% abgezogen, weil 108-110% nur theoetische Werte sind (wie er da nun auf 11% kommt, würde ich auch gern wissen). Anschließend hat er noch mal 11% abgezogen um von Ho auf Hu zu kommen. Ich glaube die Verwirrung liegt in dem zweifachen Abzug von 11% - einmal wegen des praktischen Wirkungsgrades, dann wegen der Umrechnung. Habe ich auch erst nicht verstanden.
Das kein Gerät der Welt je den theoretischen Maximalwert erreichen kann ist Klar. Verluste gibt es überall. Sind 11% da die praxisübliche Faustformel?

Zitat

Wenn es technisch nicht möglich ist, den Ho zu 100% zu nutzen, dann habe ich meine Bedenken inwieweit die EVU den Ho berechnen dürfen, wenn es keine technischen Möglichkeiten gibt die berechnete Energie auch zu nutzen, oder?
Die Kartoffeln kaufst Du doch auch mit Schale. Das Du die Schale in der Regel wegwirfst ändert nichts an dem Kaufpreis ;)
Du bekommst von den EVU Wahre geliefert (Kwh Gas). Wie du das nutzt ist Deine Sache, sonst müßten Betreiber von alten Energieschleudern weniger für den Kwh bezahlen, weil sie ja nicht so gut nutzen? :thumbup:
Aber Du könntest auch eine Abrechnung nach Hu vereinbaren. Dann wird das Gas nur ca. 11% teurer....

9

Montag, 31. März 2008, 14:29

Ich hatte gerade ein längeres Telefonat mit jemanden der seine Erdgasqualität überprüfen lassen will.

Problem siehe auch hier: http://www.kwk-infozentrum.info/html/menthanzahl1.html

Zitat daraus: ein Minderenergieinhalt von 10 % ist erlaubt...... :denk auch bis zum 30 mg Schwefelanteil ist erlaubt.....
siehe auch hier: http://www.senertec-service.de/html/warm…r_reinigen.html
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