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Dachser

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Samstag, 14. Mai 2011, 10:50

Motor spülen

Mich würde mal interessieren, wieviel Wasser ca. bei einer Spülung des Dachsmotors da rauskommt, wenn Vor-und Rücklauf-Kugelhähne geschlossen sind.
Der Motor hat ja nur knapp 600ccm, da kann das ja nicht so viel Wasser sein, oder?
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

2

Samstag, 14. Mai 2011, 12:25

Der Hubraum des Verbrennungsmotors hat 579 cm³ Volumen, aber der wird nicht gespült. Ein Spülvorgang kann im Bereich des Heizungswasser notwendig sein, wenn durch Kesselstein ( Verkalkung) oder Schlammeintrag ( Magnetit ist leider fast immer ein Thema ;( )

Die Heizungswasserkanäle des Motors ( inkl. Wärmetauschers ) haben ungefähr 5 liter Volumen, die laufen unten am Ablasshahn leer. Dazu Vor- und Rücklauf absperren, unten Ablasshahn öffnen und oben den Entlüfter am Thermostat oder an den Winkelstücken des Vor- oder Rücklaufes etwas öffnen damit hier Luft eintreten kann.
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Dachser

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3

Samstag, 14. Mai 2011, 12:34

Zitat

Der Hubraum des Verbrennungsmotors hat 579 cm³ Volumen, aber der wird nicht gespült.
Ja, klar, ich dachte nur wegen der Größe des Motors, ein 2000ccm-Motor wird ja mehr Wasser haben.

Zitat

Die Heizungswasserkanäle des Motors ( inkl. Wärmetauschers ) haben ungefähr 5 liter Volumen
Nachdem das Wasser abgelaufen ist, füllen sich die Wasserkanäle wieder durch öffnen des Vor-und Rücklaufs und man muß Wasser nachfüllen, oder?
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

4

Samstag, 14. Mai 2011, 15:37

Am besten nur den Rücklauf öffnen, oben das Entlüftungsventil am Thermostatdeckel geöffnet lassen bis Wasser blasenfrei austritt, dies dann schließen und dann erst den Vorlaufkugelhahn öffnen.
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5

Samstag, 14. Mai 2011, 17:02

Der Grund für meine Fragen bezüglich des Wassers im Motor des Dachs ist eine Idee für mein Projekt "Standheizung für den Dachs".
Wie wäre es den Ablaufhahn, um die Länge einer Heizpatrone mit ca.300 Watt, mit Kupferrohr zu verlängern und von unten das Wasser im Motor etwa 5 Minuten mittels diesem Heizstab zu erhitzen. Das vom Heizstab erwärmte Wasser müßte doch dann nach oben steigen und so könnte ich meinem Rapsöl-Dachs jeden Kaltstart ersparen.
Die Heizpatronen schalten selbsttätig bei 70°C von alleine ab, also passieren könnte ja nichts, weil 70°C dem Dachs ja nichts anhaben kann.
Was ist euere Meinung zu meiner Idee? :?:
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6

Samstag, 14. Mai 2011, 17:16

Ich finde es nicht gut, Basteln bringt Gefahren.
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7

Samstag, 14. Mai 2011, 17:31

Zitat

Ich finde es nicht gut, Basteln bringt Gefahren.
Ja, da gebe ich dir recht, aber physikalisch muß es gehen, weil ja warmes Wasser nach oben steigt, passieren kann ja nichts, weil der Ablaßhahn um die Länge des Heizstabes mit Kupferrohr verlängert wird, nur ist der Hahn natürlich geöffnet.

Weil ich jedesmal höre, wie schwer sich mein Motor beim Kaltstart tut, bin ich schon eine Weile am Überlegen, wie ich es schaffen könnte, den Motor warm zu bekommen. Ich habe da schon einiges an Infomaterial von DEFA und Calix(das sind elektrische Standheizungen für PKW`s) eingesammelt, doch müßte ich da mit Kontaktheizkörpern arbeiten und mit diesen 300 Watt starken Kontaktheizkörpern bekommt man den 500kg schweren Klumpen einfach nicht warm, da müßte ich ja 3 Stunden vorheizen lassen. Am besten wäre, wenn man in den Wasserkreislauf gelangt und da kam ich auf diese Idee.
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8

Samstag, 14. Mai 2011, 18:05

Mir gefällt einiges nicht an dieser Idee, denn selbst wenn die Wärme aufsteigt, kann dies im Motor zu Spannungen führen, da ja die Wärme unkontrolliert unverteilt aufsteigt.

Nach dem "Kaltstart" wird die Wärme von dem Teil der für die Wärmeproduktion vorgesehen ist abgeführt und durch das Heizungswasser in die kalten Bereich gebracht. Du bringst nun heißes Wasser punktförmig oder unter Einsatz der Heizungspumpe zuerst in die kalten Bereiche ohne aber den Verbrennungsbereich vorzuwärmen. Ich könnte mir also vorstellen, dass die kälteren Bereiche nach Deiner Vorerwärmung heißer sind als der Verbrennungsbereich.

Ob das gut ist, kann ich Dir auch nicht sagen.

Einerseits ja, denn bei meinem Wohnmobil ist auch eine WEBASTO Heizung verbaut die das Heizungswasser vorwärmt. Allerdings ist dies mit dem Hersteller auch so abgestimmt.

Ich würde es nicht machen, die Anlage ist für den Kaltstart gebaut. Da ich mal zum Nordkap will und das Fahrzeug auch absolut Wintertauglich sein soll, habe ich diese Option bestellt. Genutzt habe ich es ehrlich gesagt noch nie.
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9

Samstag, 14. Mai 2011, 18:14

Ich glaube, daß bei der Standheizung das Wasser zirkuliert, so wird das Wasser gleichmäßig erhitzt, o.k. da hast du recht, in meinem Fall ist unter dem Dachs eine riesen Wärme, nämlich wohl an die 70°C und darüber wirds ziemlich kälter. Der Temperaturunterschied ist freilich groß ;( .

Zitat

Da ich mal zum Nordkap will
Da werde ich in diesem Jahr noch hinkommen, wir freuen uns schon riesig und sind schon unheimlich gespannt.
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10

Dienstag, 17. Mai 2011, 08:01

basteln am Dachs birgt Gefahren, soweit richtig.....ich würde -laienhaft ausgedrückt und beschrieben- vielleicht aufwändiger aber gefahrfrei einen 2. , kleinen Kreislauf zwischen Vor und Rücklauf, außerhalb der Dachskapsel bauen. mit 2 Motorventilen. In diesem Kreislauf die Heizpatrone, gesteuert durch Temperaturdifferenz und Zeitsteuerung, soll heißen: Temp. Puffer niedrig----> Ventile zu ----> Heizung an ------> kleine Pumpe an-----> Start Dachs -----> Zusatzheizung aus -----> Venile auf für großen Kreislauf...

11

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:15

Oder einfach eine externe Pumpe in den Dachszulauf einbauen und die Restwärme aus dem Speicher nehmen, würde auch gehen, aber irgendwo ist alles egal. Ich lasse meinen Dachs kalt anspringen, mit Strom aufheizen finde ich gar nicht gut.
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12

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:18

diese Lösung finde ich nun wieder nicht gut,

1. Restwärme ist im Zweifel nur 40°

2. Abkühlung des Puffers durch Durchströmung des Dachses

13

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:21

Ja ist aber besser als Dachs 20 Grad und er soll sowieso anspringen und den Speicher aufladen.

Also lassen wir ihn Kalt anspringen.
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