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Sonntag, 7. März 2010, 11:17

Zweirichtungszähler

Bei uns ist von EON wegen des Dachses ein Zweirichtungszähler eingebaut. Anders als hier im Forum manchmal bemängelt kann dieser vermutlich nicht auf einer Phase "Bezug" erfassen, während er gleichzeitig auf einer anderen "Lieferung" erfasst, denn er hat nur eine Impuls-LED (Mitte) und schaltet je nach Zustand auf "Bezug" (links) oder "Lieferung" (rechts).index.php?page=Attachment&attachmentID=20

Soweit so schön. Jetzt habe ich jedoch festgestellt, daß es - wenn ich bei laufendem Dachs nach und nach Verbraucher zuschalte, bis er schließlich auf "Bezug" springt - umgekehrt das Abschalten von einigen hundert Watt braucht, bis er wieder auf "Speisung" geht. Und die Impuls-LED blinkt munter weiter, er zählt also "Bezug".
Bis er nun wieder von "Speisung auf "Bezug" zurückspringt ist wieder das Zuschalten von einigen Stromkreisen mit mehreren hundert Watt nötig.
Ist eine solche Hysteresekurve bei der Erfassung normal??

Dachser

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2

Sonntag, 7. März 2010, 11:28

Ich habe einen anderen Zähler als du. Meiner ist volldigital und hat 4 Zählwerke. Ich schreibe mir von Zeit zu Zeit die Daten über erzeugte Leistung des Dachs, Einspeiseleistung des Dachs, Gesamtstromverbrauch im Haus auf und meine eigentlich daß der Zähler funktioniert. So genau kann ich das leider nicht sagen, also um ein paar Watt weiß ich das nicht, aber lt. meinen Aufzeichnungen nehme ich pro Jahr etwa 1400 Watt vom Dachs ab und verbrauche dann noch etwa 2100kW Strom pro Jahr, das bedeutet für eine 4-köpfige Familie 3500kW/Jahr und das ist denke ich o.k..
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

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Sonntag, 7. März 2010, 14:05

Bis er nun wieder von "Speisung auf "Bezug" zurückspringt ist wieder das Zuschalten von einigen Stromkreisen mit mehreren hundert Watt nötig.
Der Zähler ist freiprogrammierbar und wird gemäß der Kundenvorgaben programmiert. Du kannst nur durch ausprobieren herausbekommen wie der Zähler programmiert ist.

Als erstes überzeugst Du Deine liebe "bessere Hälfte" das Du einige Sicherungen abschalten müsstest um etwas auszuprobieren. Ihre Begeisterung wird sich in Grenzen halten :rolleyes:

Dann nimmst Du von den Hauptsicherungen ( Schraubsicherungen oder Schaltsicherungen) an die Du sicher ohne irgendwo eine Plombe lösen zu müssen herankommst zwei heraus. Jetzt hast Du nur noch einen Aussenleiter ( eine Phase) zur Verfügung und überprüfst welche starken Verbrauchen auf diesen Aussenleiter geschaltet werden können. Beispielsweise kannst Du auf die Steckdose die jetzt noch Strom hat einen Staubsauger oder Heizlüfter anschließen usw.

Wenn Du zum Beispiel 5 kW zusammen hast, die alleine auf diesen Aussenleiter gelegt werden können, schaltest Du den Strom der anderen Aussenleiter wieder ein, achtest darauf das die Eigenerzeugungsanlage läuft und auf den zwei vorübergehend abgeschalteten Aussenleitern keine Leistung eingeschaltet wird, aktivierst jetzt die 5 kW auf den einen Aussenleiter.

Jetzt beobachtest Du die Zählerstände.

Möglichkeit 1: Beide Zählwerke zählen d.h. es wird zugleich Strom eingespeist und Strom bezogen = schlecht

Möglichkeit 2: Die Zählwerke bleiben fast stehen, es wird eine Leistung ( Drehstrom ) von 5,3 kW von der Eigenerzeugungsanlage abgegeben und über einen Aussenleiter 5 kW verbraucht. Da Leistung gegen Leistung gerechnet wird erfolgt fast keine Zählung allerfalls eine sehr geringfügige Einspeisung.
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4

Donnerstag, 18. März 2010, 12:11

Zweirichtungszähler

Hallo Dachsfan, Dir ist unbekannt, dass der Dachs bei ungleich belasteten Phasen, sowie wenn eine nicht vorhanden, sofort abschaltet. Ansonsten sagt das rote Blinklicht im Zweirichtungszähler, dass jedes Blinken eine Wattstunde Strom fliest. Die Richtung wird mit den anderen singnalisiert. Umschaltverzögerungen sind bei einen derartigen elektronichen Gerätes auf die Last- sowie Spannungsänderungen, der Dachs muss auch erst nachregeln, zurückzuführen.

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Donnerstag, 18. März 2010, 13:20

Hallo Dachsfan, Dir ist unbekannt, dass der Dachs bei ungleich belasteten Phasensofort abschaltet
Ja ist mit unbekannt mein Dachs ( Netzparallelbetrieb) erzeugt auch bei Verbraucherseitig ungleich belasteten Phasen Strom und geht nicht in Störung.
Ansonsten sagt das rote Blinklicht im Zweirichtungszähler, dass jedes Blinken eine Wattstunde Strom fliest. Die Richtung wird mit den anderen singnalisiert.
Genau, allerdings je nach Programmierung ( Das hatten wir z.B. hier bei Stadtwerke Bochum Zähler) signalisiert der Zähler in welcher Richtung er am meisten "zählt" und bewegt beide Zählwerke weiter, d.h. er misst, bewertet und berechnet jede Phase einzeln.

Beispiel: auf L1 und L2 wird eingespeist, auf L3 wird Strom bezogen da auf diesem Aussenleiter mehrere Verbraucher eingeschaltet sind, beide Zählwerke drehen sich. Es wird in diesem Fall gleichzeitig Bezugsstrom und Lieferstrom weitergezählt und berechnet.
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Samstag, 20. März 2010, 12:21

Dachsstrom

Hallo Dachsfan, auf ungleich belastete Phasen im Hausnetz reagiert der Dachs nicht da das vom Aussennetz ausgeglichen wird. Ein starker Spannungsabfall oder Ausfall nur einer Phase im Aussennetz bewirkt aber das Abschalten. Des weiteren liegen Verwechselungen der Zweirichtungszähler vor denn es gibt welche die nach dem ferromagnetischen oder elektronischen Prinzip arbeiten.

Dachs2001

KWK Entdecker

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7

Samstag, 20. März 2010, 19:46

Hallo Erzstrom,

vileicht ein Tip am Rande,
Dachsfan ist ein alter Hase was den Dachs und das Drumherum angeht, hat bei mir vor ca. 10 Jahren den Dachs in Betrieb genommen.

Zu den Zweirichtungszählern:
Es gibt verschieden Messverfahren und Zählerausführungen, elektronische und mechanische.
Die Eigenart der elektronischen, die heute überwiegend zum Einsatz kommt, ist die, dass man (EVU) sie programmieren kann.
Das ist das worauf Dachsfan hinweisen will.
Für den Verbraucher günstig ist eine Programierung des Zählers, welche die Messwerte von bezogener und eingespeister Energie gegeneinander verrechnet und entsprechend zählt, für das EVU ist es günstiger wenn eine getrennte Zählung stattfindet, da der Preis für die eingespeiste Energie geringer ist als für die bezogene Energie.
Die Programierung des Zählers kann man an Hand der obigen Anleitung testen.
Soviel ich weiss sind die Zähler der meisten Messstellenbetreiber verbraucherfreundlich programiert, die der EVUs nicht.

8

Donnerstag, 25. März 2010, 23:11

Die Eigenart der elektronischen, die heute überwiegend zum Einsatz kommt, ist die, dass man (EVU) sie programmieren kann.
Selbstverständlich gilt dies nur für die elektronischen Zähler.

Aufgrund mehrerer e-mails die ich in der Sache erhielt, hier noch einige Informationen.

Fast alle elektronischen Zweirichtungszähler haben eine "simulierte Laufscheibe" die in Form eines Pfeils der entweder von links nach rechts zeigt, wenn positive Energie gezählt wird ( Bezugsstrom - Betreiber bezieht Strom aus dem Netz) oder der Pfeil zeigt von rechts nach links wenn negative Energie gezählt wird ( Lieferung - d.h. Betreiber liefert an Netz)

Einige Zähler sind so programmiert, das eine elektronische Rücklaufsperre vorhanden ist, d.h. die Energierichtung ist absolut, einer von beiden Zählerwerken steht, auf dem anderen wird gezählt.

Bei anderen Zählern besagt der Pfeil lediglich das hauptsächlich in die angegebene Richtung gezählt wird aber beide Zählwerke zählen.

Beispiel: Die KWK Anlage erzeugt Drehstrom je Aussenleiter 8 A, Gesamtleistung z.B. 5,5 kW, die Betreiberanlage benötigt Wechselstrom die den Aussenleiter L1 mit 24 A belastet.

Hat man zwei einzelne Drehstromzähler oder einen entsprechend programmierten Zweirichtungszähler ( Summe) dann entspricht der Bezug der Einspeisung und der Zähler bleibt stehen. Es wird weder Einspeisung noch Verbrauch gezählt, da ja 5,5 kW Erzeugt werden, die auch verbraucht werden.

Hat man jedoch einen "schlau Programmierten" Zweirichtungszähler misst dieser anders: Betreiber speist tatsächlich über L2 und L3 je 8 A ein und beziehst über L1 16 A und so misst und zählt dieser Zähler auch. Dies ist ein grosser Nachteil für den Betreiber, da jetzt ca. 3,8 kW eingespeist werden und gleichzeitig 3,8 kW ( mit Stromsteuer, Mehrwertsteuer usw.) wieder gekauft werden. Im angefügten Bild kann man dies erkennen.
»Dachsfan« hat folgende Datei angehängt:
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Dienstag, 30. März 2010, 12:48

Hallo Dachsfan,

sind Dir solche Fälle von "schlau Programmierten" Zweirichtungszähler untergekommen :?:

10

Dienstag, 30. März 2010, 12:53

sind Dir solche Fälle von "schlau Programmierten" Zweirichtungszähler untergekommen
Ja aber ist extrem schwer zu unterscheiden, welche Zähler tatsächlich "schlau programmiert sind" und welche richtig zählen.

Google mal nach dem MT 171 Zähler, hier findest Du eine .pdf Datei als Datenblatt im Internet. Messen und Registrieren wird hier Standartmäßig als Wirkbezug angeboten ( das ist ok) andere Optionen sind aber möglich ( einstellbar), so Messung in 2 Richtungen ( schlau eingestellt, jeder Aussenleiter wird einzeln auf die Registrierung d.h. Zählschritte gegeben = weitergezählt)
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Sonntag, 20. Februar 2011, 19:11

Soviel ich weiss sind die Zähler der meisten Messstellenbetreiber verbraucherfreundlich programiert, die der EVUs nicht.
Ist das nicht eigentlich Illegal? Schließlich ist es nach KWKG auch möglich den Strom an anderer Stelle als der Produktion innerhalb des Niederspannungsnetzes zu verbrauchen. Da werden auch nicht die Aussenleiter einzeln gezählt.

Aber ich habe heute eine positive Überraschung: Mein EVU (EON-Westfalen-Weser) hat mir 2005 einen elektronischen Zähler hingesetzt, der über die Außenleiter summiert zählt! :thumbsup:
Habe alle Sicherungen, die nicht zu einem Ausenleiter gehören (meist jede 3.) rausgemacht (Dachs bleibt natürlich 3-Phasig an). Dachs läuft, Zähler zeigt geringe Lieferung (verbliebene Verbraucher ziehen zusammen so ca. 4,8 kWh). Über eine halbe Stunde Beobachtungszeit war kein Verbrauch auf dem Zählwerk abzulesen, nur eine geringe Speisung.

Übrigens zeigt einer unserer Ferari-Zähler eine Eichmarke von 1984. Sollte ich mich da kümmern? Werden die mit der Zeit schneller oder langsamer?

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Mittwoch, 23. Februar 2011, 11:36

Eigendlich sind die Ferrariszähler ja nur 16 Jahre geeicht, dürfen länger drinbleiben wenn baugleich nachgeprüft wuden und keine größeren Abweichungen festgestellt wurden. Wohin die Abweichung geht kann man nicht sagen aber die Abweichungen vom "richtigen" wird mit den Jahren größer. Stell Dir ein Geldautomat vor, der wegen fehlender Wartung immer ein bischenzu viel oder zu wenig auszahlt. Wie ein kleiner Glückspielautomat. :D ;(
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Mittwoch, 23. Februar 2011, 16:01

Übrigens zeigt einer unserer Ferari-Zähler eine Eichmarke von 1984. Sollte ich mich da kümmern?

Ich hab mir als BHKW-Zähler erst so ein Teil gekauft und einbauen lassen. Weil der lt. EVU unbedingt rücklaufgesperrt und natürlich geeicht sein muß.

Der Netzbetreiber hat mir keine Ruhe gelassen und wollt mir für 29,00 € Jahresmiete einen andrehen. Da ist kaufen jedenfalls günstiger.

Für ca. 100,00 € hab ich jetzt einen Drehstromzähler 10/60 Amp, rücklaufgesperrt, 16 Jahre amtl. geeicht, mit Eichschein.

Gibt´s bei www.bzr-bauer.de
Dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :!:

14

Mittwoch, 23. Februar 2011, 21:51

Da ist kaufen jedenfalls günstiger.
Da habe ich mich nicht eindeutig ausgedrückt. Ich meinte einen der Bezugszähler der Mieter. Meinen KWK-Produktionszähler habe ich auch selbst gekauft - allerdings einen teuren elektronischen, da mein Elektriker nicht in der Lage war einen mechanischen rücklaufgesperrten zu setzen.

15

Donnerstag, 24. Februar 2011, 08:13

Ich meinte einen der Bezugszähler der Mieter

Für die Abrechnung an Mieter sind eigentlich immer geeichte Zähler, egal ob Wärme oder Strom, vorgeschrieben. Solange keiner mosert is ja ok!

Wenn aber einer an der Nebenkostenabrechnung rumbohrt kann´s Dir passieren dass da 10 Jahre zurückgerechnet wird.

Mir wär die Geschichte zu heiß !
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Donnerstag, 24. Februar 2011, 19:11

kann´s Dir passieren dass da 10 Jahre zurückgerechnet wird
Ne, nicht mir, der EVU. Ist deren Zähler. Die Mieter beziehen direckt. Ist nur im selben Zählerschrank, habe ich daher zufällig gesehen. Diese Mieter meckern gern, könnte ihnen ja mal einen Tip geben, wenn ich auf die EVU sauer bin :sleeping:

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Freitag, 25. Februar 2011, 11:23


Da in Deiner tollen und leicht nachvollziehbaren Abrechnung :thumbsup: ca 70 % Eigenverbrauch drinsteht bin ich davon ausgegangen, dass Du den Strom an die Mieter lieferst.
Warum eigentlich nicht? Hab ich erst gemacht. EVU Zähler raus, eigenen rein ...fertig :!: Ich muß halt jetzt den Strom selber ablesen und dem Mieter mit den Nebenkosten verrechnen. Aber des macht ned mehr Aufwand. Seit mein Dachs läuft häng ich sowieso fast tägich im Zählerkasten rum.

könnte ihnen ja mal einen Tip geben, wenn ich auf die EVU sauer bin

Des wär doch genau der Ansatz, um den Mieter zu überzeugen. Die Euros würd ich dem EVU nicht lassen.

Überigens, Dein Angebot, die Exel-Datei zu verwenden, nehme ich gerne an xxc . Werd die für meine Bedürfnisse leicht anpassen aber ansonsten ist die toll.

Was mir aufgefallen ist: Den Gasfaktor hast Du mit 9,irgendwas drinstehen. Hast Du das vielleicht mit der Zustandszahl verwechselt? ?( Die ist bei uns auch irgendwas mit 0,9. Aber der Faktor ist bei uns 10,296. Wennst jetzt den in Deine Tabelle einsetzt dann kommen erheblich mehr :huh: Produktions-kWh raus.

Die Gasqulität H sollte doch die gleiche sein?
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Freitag, 25. Februar 2011, 14:56

70 % Eigenverbrauch drinsteht bin ich davon ausgegangen, dass Du den Strom an die Mieter lieferst
Nee, lohnt sich kaum. Mit gut 10Kw Anschluß am Tag, verbrauche ich alles selbst. Nachts brauchen die Mieter auch nichts. Bleibt nur die Zeit zwischen 19:30 und 22:00, wo die Mieter meinen Dachsstrom brauchen könnten. Und dann können Sie bei Anschluß über mich ja nicht beliebig wechseln zum günstigsten oder ökologischten (oder strahlensten :tomate) Anbieter. Außerdem habe ich einen Mieter drinn, der sehr gerne an den Nebenkosten mäkelt. Scheut auch absolut aussichtsloseste Gerichtsgänge nicht, damit darf sich die EVU rumschlagen. Mir reicht es, die Miete halbwegs vollständig und pünktlich zu bekommen. Aber derzeit ist Ruhe, da werde ich nix ändern.
Für das Treppenhauslicht (eigener Anschluß) werde ich das aber bald ändern. Nicht, weil ich den Dachs auslasten will, sondern weil mir die Anschlußgebühren der EVU zu hoch sind.
Was mir aufgefallen ist: Den Gasfaktor hast Du mit 9,irgendwas drinstehen.
Gut beobachtet. Früher stand in der Rechnung der Gasfaktor (~9,5), der alles beinhaltet (Ho). Seit 2010 ist es aufgeteilt in Zustandszahl und Brennwert.
Ich rechne in meiner Tabelle weiterhin mit dem Gasfaktor, den ich aus den beiden Zahlen ermittle. Und In der Rechnung des Gasversorgers wird ja in Kwh abgerechnet. Damit prüfe ich meinen ermittelten Gasfaktor.
Die Gasqulität H sollte doch die gleiche sein?
Ne, ist die Frage der Herkunft (Nordsee, Russland etc.).

19

Freitag, 25. Februar 2011, 15:25

Zitat

ist die Frage der Herkunft (Nordsee, Russland etc.).
is mir schon klar aber hat auch mit dem Brennwert zu tun

Zitat

Erdgas der Gruppe H (H-Gas) kommt in der Regel aus Förderungen in den GUS-Staaten bzw. aus der Nordsee. H-Gas besteht zu 85% (Nordsee) bis 98%(Russland) aus Methan, dann aus weiteren brennbaren Alkanen und nur zu etwa 3% aus nichtbrennbaren Inertgasen.
Erdgas der Gruppe L kommt hauptsächlich aus heimischer Förderung und besteht zu etwa 85% aus Methan und zu mehr als 10% aus Inertgasen, hat also einen geringeren Brennwert als H-Gas.
Die Brennwerte schwanken teilweise im Jahresverlauf, der für H-Gas liegt in der regel knapp unter bis über 11, der für L-Gas unter bis über 10 kWh/m³.
In D werden nur noch bestimmte Netze mit L-Gas versorgt...hauptsächlich in NRW.
Da die heimische Förderung rapide sinkt, wird L-Gas mittelfristig durch H-gas ersetzt werden.


den Beschrieb hab ich aus einem Dena-Forum.

Demnach kriegst Du heimisches Gas L und nicht das Russengas vom Bierholkanzler.

Dann müßt das "L" aber auch irgendwo auf der Rechnung oder Preisliste von Deinem VU vermerkt sein. ?(
Dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :!:

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Sonntag, 27. Februar 2011, 20:40

In D werden nur noch bestimmte Netze mit L-Gas versorgt...hauptsächlich in NRW.
Da muss ich aber wiedersprechen !

Erdgas der Gruppe L - kurz L-Gas oder Low Gas genannt kommt nicht in NRW vor sondern z.B. im Raum Norddeutschland vor, es wird z.B. in Norddeutschland gefördert und / oder über die Niederlande importiert. Übrigens zahlen die Niederländer etwa das doppelte unseres Gaspreises für Ihren Brennstoff.
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