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Bernigo

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1

Montag, 22. September 2008, 08:46

Heizwärmebevorratung und Stromführung

Hallo Zusammen,

mit Beginn der Winterperiode versuche ich natürlich wieder meinen Dachs optimal zu betreiben, das heißt so wenig Strom wie möglich einzuspeisen. Hierzu plane ich eine Stromführung zu folgenden Zeiten zu programieren:
06:00 Uhr bis 08:00 Uhr
10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
In der Zwischenzeit soll der Dachs wärmegeführtt betrieben werden. Als Heizwärmebevorratung gibt es die Möglichkeiten:
-Mini-
-economy
-comfort
-maximal.

Damit der Dachs während der Stromführung nicht ins tacken kommt, plane die Bevorratung auf economy zu stellen. Ist es dann richtig, dass der Dachs auch dann zwei Stunden laufen kann ohne Wärmeabnahme, weil der Puffer (SenerTec Puffer mit 750 Liter) noch genühend Wärme aufnehmen kann ?
Mein bisheriger Dachsbetreuer hat den Dachs auf Maimal einegestellt (max. Rücklauftemperatur 60 Grad). Nun denke ich, wenn z.B. um 10:30 Uhr der Puffer schon voll geladen ist, und dann die programierte Stromführung einsetzt, dann bringe ich den Dachs ins ungesunde tackten, oder?

Welche Einstellungen könnt Ihr mir empfehlen?

Viele Grüße und vielen Dank.

Bernigo

2

Montag, 22. September 2008, 14:27

Ich würde die Stromführung sehr kurz einstellen ( nur 1/4 h) und die Mindeslaufzeit des Dachses auf 120 Minuten einstellen. Ein Takten ist mit der Einstellung auf jeden Fall ausgeschlossen, da der Dachs zwar einmal gestartet wird aber dann bis zum erreichen der Durchladung 100% Füllung des Speichers läuft. Danach startet der Dachs nicht mehr, da ja keine Anforderung aktiv ist.
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Bernigo

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3

Montag, 22. September 2008, 15:29

Hallo Dachsfan,

das beantwortet aber nicht die Frage nach der optimalen Einstellung der Heizungsvevorratung. Wenn diese auf eco steht. Wie lange bracht dann der Dachs bis der Speicher voll ist, wenn keine Wärmeabnahme vorhanden ist?

Viele Grüße und vielen Dank.

Bernigo

4

Montag, 22. September 2008, 19:16

optimalen Einstellung der Heizungsbevorratung
Wenn ich mich recht entsinne hast Du einen Warmwasserspeicher der vom Pufferspeicher geladen wird und auch die Heizung will wenn morgens die Heizkörper eingeschaltet werden ( Ende der Nachtabsenkung) jede Menge Wärme.

Welche Einstellung ist für Dein Objekt jetzt die richtige bzw. Optimale ?(

Einerseits muss ständig genug Wärme im Wärmespeicher sein um Heizung und Warmwasser ausreichend zu versorgen, andererseits soll die Möglichkeit einer Einlagerung von 30 kWh Wärme bestehen, die bei 120 Minuten Lastgangbetrieb entstehen. Zusätzlich wünscht Du noch einen guten Wirkungsgrad d.h. Kondensationsbetrieb und abschaltung der Anlage wenn DU aus dem Kondensationsbereich herausgehst..( Du hast 60 Grad Rücklauftemperatur gewählt = ok )

Versuche es mit "Minimal" :denk dann hast Du genug Platz für 120 Min. Lastgang. :-!!
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Bernigo

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5

Montag, 22. September 2008, 19:20

Hallo Dachsfan,

genauso so ist es!

Mit der Mindeslaufzeit und der 15 minutigen Stromführung ist eine gute Idee. Ich probiere es aus und werde zu spätere Zeit über das Taktverhalten berichten.

Viele Grüße und vielen Dank.

Bernigo

6

Montag, 22. September 2008, 20:54

Hallo Bernigo

ich würde eine andere Einstellung vorschlagen. Ich würde die Mindestlaufzeit auf 60 Minuten lassen und die Stromführung über die zwei Stunden laufen lassen. Wenn du auserhalb der Stromführung noch Wärmeführung laufen lässt und das must du ja in deinem Mietshaus hättest du keinen Nutzen mehr von der Stromführung, wenn der Dachs z.B. um 16:00 anspringen würde. Der Dachs würde bis 18:00 laufen und wenn er zur Stromführung laufen soll bekommst du keine Wärme mehr in den Puffer. Die Wärmebevorratung auf minimal zu stellen wäre mir wegen der weiten Entfernung zu deinem Dachs auch etwas zu riskant. Ich würde eher auf eco gehen. Doch welcher Vorschlag für deine Anlage die bessere ist hängt natürlich von dem Wärmeverbrauch deines Objektes ab. Es kann auch gut sein das du mit einem Mischmasch aus beiden Vorschlägen noch etwas besser fährst. Wobei ich denke mein Vorschlag geht mehr auf Versorgungssicherheit des Mietshauses hin.

Dachs
:rolleyes: Nur ein Dachs der läuft ist ein guter Dachs :rolleyes:

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7

Dienstag, 23. September 2008, 06:22

Im Sommer ist die EInstellung "Min" sicher nicht das Problem, aber im Winterhalbjahr wie bereits von Dachs und mir geschildert kann die Wärmebevorratung zu knapp sein. Da Du einen zusätzlichen Warmwasserspeicher hast, kann es trotzdem gehen, probiere es aus. Ein grösserer Wärmevorrat wäre auf jeden Fall besser, aber dann ist unsicher ob der "Lastgang" abgefahren werden kann. Die Einstellung max. Rücklauftemperatur spielt natürlich auch eine Rolle beim Ladeverhalten, eine höhere Temperatur läßt den Dachs länger laufen d.h. es wird mehr Wärme im Speicher eingeladen.

Die Mindeslaufzeit auf 120 Minuten zu setzen hat Vor- und Nachteile um auf Dachs Vorschlag zurückzukommen. DIe Vorteile sind das Stunden / Start Verhältnis verbessert sich, Nachteil ist wenn die Anlage kurz vor Beginn des Lastganges Wärmegeführt läuft, geht sie bei "Dachs" seinem Vorschlag nach einer Stunden aus und startet mit Beginn es Lastganges und kann dann vieleicht noch zwei Stunden laufen. Bei 120 Min Einstellung kann es sein das eher abgeschaltet werden muss, da bei der vorherigen Wärmeführung zu viel Wärme eingelagert wurde.

Das ganze hängt wiederum vom Einschaltpunkt ab, z.B. ob "Min" oder "eco", wie weit Du den Wärmespeicher entladen kannst, denn damit bestimmst Du den nutzbaren Ladebereich ( Wärmenachtankbereich) Je nach Nutzerverhalten ( Nachts Heizung aus usw.) kann hier mindestens "eco" erforderlich sein.

Probier beides und berichte ;) ( Schreibe auch Stunden und Starts auf ! )
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Bernigo

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8

Dienstag, 23. September 2008, 08:03

Das ganze hängt wiederum vom Einschaltpunkt ab, z.B. ob "Min" oder "eco",


Hallo Dachs,
Hallo Dachsfan,

zunächst einmal vielen Dank füt Eure Antworten.

Wenn ich die Einstellung Mini vornehme und der Dachs die erforderliche Wärmeanforderung nicht erfüllen kann, dann springt doch der Spitzenlastkessel an, so dass doch die Mieter hiervon nichts mitbekommen, oder?

Ich werde den Dachs auf Mini stellen, die Mindestlaufzeit auf 60 Minuten belassen und drei Lastgänge von jeweils 2 Stunden programieren. Ich werde Euch dann spätestens Ende Okotober das Ergebniss mitteilen, insbesondere das Verhältnis BH zu Starts und wie sich der Anteil des selbstverbrauchten KWK-Stroms entwickelt hat.

Übrigens. Wenn der Dachs auf Mini steht, dann müsste doch der thermische Wirkungsgrad aufgrund des Kondensators ansteigen, oder?

Viele Grüße und vielen Dank.

Bernigo

9

Dienstag, 23. September 2008, 19:41

dann springt doch der Spitzenlastkessel an, so dass doch die Mieter hiervon nichts mitbekommen, oder?
Nein der bleibt gesperrt

Übrigens. Wenn der Dachs auf Mini steht, dann müsste doch der thermische Wirkungsgrad aufgrund des Kondensators ansteigen, oder?
Ja der Wirkungsgrad steigt, da das Heizungswasser mehr abgekühlt wird, im unteren Teil des Speichers größere Mengen zur Verfügung stehen.
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10

Dienstag, 23. September 2008, 20:41

Hallo Dachsfan,

wieso meinst du das der Spitzenlastkessel gesperrt bleibt. Du hast die Anlage schon mal gesehen - verheimlichst du etwas ((lachen(( . Auch wenn die Wärmebevorratung auf mini steht läuft doch die Bivalentzeit des 2. WE mit Unterschreiten der Temperatur am Vorlauffühler an. Das bedeutet das die Bivalentzeit mit dem Start des Dachses gleichzeitig anläuft. Wenn diese auf 30 Minuten steht und der Dachs die Temperatur am Vorlauffühler nach 30 Minuten nicht wieder über den Sollwert gebracht haben, so kommt der Kessel dazu. (Mit den Abweichungen ob Einfluss Aussentemp. auf ja oder nein steht bzw. wo die Temperatur für die sofortumschaltung steht.)

Damit liege ich doch richtig, oder ist bei der Anlage von Bernigo noch etwas anders gesteuert?

Dachs
:rolleyes: Nur ein Dachs der läuft ist ein guter Dachs :rolleyes:

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11

Mittwoch, 24. September 2008, 19:48

@ Dachs : Wenn Du das so siehst hast Du Recht, er meinte aber das der Dachs aus ist und die Brennwertheizung würde autark anspringen, zumindest habe ich ihn so verstanden. Bivalenzzeit 30 Minuten ist zu kurz :D bei über 100 Minuten sieht die Welt schon anderes aus. :-!!

Kritisch wird es wenn Einfluss der Aussentemperatur auf "ja" dann geht die Bivalenzzeit je nach Aussentemperatur gegen Null.
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12

Mittwoch, 24. September 2008, 19:57

er meinte aber das der Dachs aus ist und die Brennwertheizung würde autark anspringen,


Hallo Dachsfan,

das hast Du leider falsch verstanden. Der Dachs ist auf Mini eingestelltund eingeschaltet. Der zweite Wärmeerzeuger ist eingeschaltet. Also bleibt es dabei, dass der Mieter nichts davon merkt, ob der Dachs auf Mini, Eco, Comfort oder Max steht?

Vielen Dank für Eure kompetenten Antworten.

Viele Grüße

Bernigo

13

Mittwoch, 24. September 2008, 20:22

Also ich möchte es mal so sagen, solange die Heizkurve unterschritten ist, d.h. der Dachs nicht startet, arbeitet die Brennwertheizung auch nicht. Je nach Einstellung kann es sein, das Dachs und Heizung zeitgleich oder die Heizung mit Verzögerung startet, aber das kann ich nicht ausschließen das das schon zu spät ist also die Mieter etwas mitbekommen. :-!!
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14

Freitag, 26. September 2008, 18:44

Hallo Zusammen,

ich möchte meine Zahlen der ersten Wochen (19.09. bis 26.09.) zur Diskussion stellen. Beachtet bitte, dass es im Sauerland schon ziemlich kalt ist, daher schon die fast 12 stündige Laufzeit am Tag. Nun die Fakten.
Lauffreigabe: 05:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Wärmekurve Dachs +15 Grad = 40 Grad Vorlauf, -10 Grad = 80 Grad Vorlauf
Heizkurve: 45-65 Grad
Heizzeit 05:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Warmwasser von 06:10 bis 09:10 und von 16:00 Uhr bis 21:15 Uhr.
Heizungsbevorratung: eco
Laufzeit Dachs durchschnittich 11 Stunden 46 Minuten
Starts täglich 3,4, somit Laufzeit je Start, Stunden und 25 Minuten
der Spitzenlastkessel ist freigeschaltet, aber nicht angesprungen
Stromführung: 10:00 Uhr bis 12:30 und von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Stromverbrauch insgesamt täglich 25, 5 kW/h
Hiervon liefert der Dachs 14,5 so dass 55 % des Stromverbrauches vom Dachs abgedeckt sind.


Was haltet Ihr von meinen Zahlen? Wo sieht Ihr Optimierungsbedarf? Zur Erinnerung es handelt sich um ein Sechsfamilienhaus mit insgesamt 10 Bewohnern und drei Rentnerhaushalten, die ganztägig in der Wohnung sind.

Übrigens: Wer die Zahlen genau analysiert wird festellen, dass ich in einer Woche über 300 kW/h eingespeist. Wenn jetzt im zehnten Jahr der KWK-Zuschlag wegfällt, Was dann? Wärmepumpe oder den EVU auf meine Kosten subventionieren?

Ich bin auf Eure Antworten gespannt!

15

Freitag, 26. September 2008, 18:58

Ich finde Deine Dachs Regler Einstellung gut, Deine Einstellung weniger :rolleyes: :-!!

Ich glaube nicht das man den Dachs noch grossartig optimieren kann, lass Ihn laufen. Wie sich alles wirtschaftlich dastellt, wer weiß das auch ich nicht. In Zukunft wird Strom sicherlich sehr viel teurer werden, ich kann aber natürlich Deinen Ärger verstehen und ich teile ihn auch. Deshalb habe ich eine Petition geschrieben, da ich alles nicht richtig finde.

Aber Deine Einstellung ist ungefähr so, wenn ich einen Feuerlöscher habe und ich sehe auf der Autobahn ein Auto brennen, wenn ich es mit meinem Feuerlöscher lösche dann ist mein Feuerlöscher leer........ :denk ((lachen(( Wenn er leer ist was dann, ist es besser zu löschen oder besser den Feuerlöscher zu schonen ?(

Warum soll überhaupt ich löschen, bestimmt kommt noch einer und der wird löschen......

Außerdem wird das Feuer ausgehen - früher oder später........

Wieso hat das brennende Auto kein Feuerlöscher, soll ich den subventionieren X( ?(

Ja wir müssten viel mehr Geld für unseren Strom bekommen, denn er belastet die Umwelt nicht. Der Brennstoff wird sowieso verbrannt bzw. nur geringe Mengen mehr werden von der KWK Anlage benötigt. :-!! Stromerzeugung im Kohlekraftwerk oder Atomkraftwerk verursacht wahnsinnig hohe Kosten die die Allgemeinheit ( Steuerzahler) bezahlen muss. :-!!

Ich bin auf Eure Antworten gespannt!

Wie Du siehst hat sich das auch gelohnt :-!!

Ein Tipp: Überlege ob Du Deinen Ärger nicht hier in einem Bericht und beim Deutschen Bundestag - Petitionsausschuss - Luft machen willst. :-!! Du kannst Dich auch auf meine Petition Pet 1-16-09-751-037691 beziehen. WIe kann es sein das wir nur Baseload Preise bekommen obwohl wir zu "wertvollen" Zeiten einspeisen ? Wie kann es sein das wir jahrelang bei den vermiedenen Netzkosten beschissen ( betrogen) werden ?(


Ist es richtig - um zu Deiner Frage zurückzukommen Unrecht zu dulden und den Netzbetreibern Hilfestellung zu leisten die Kraft-Wärme-Kopplung niederzuknüppeln :schimpf: Ich finde es toll das Du einen Dachs hast, es ist legitim sich Sorgen zu machen auch seine Entscheidung zu hinterfragen. Aber es ist auch legitim wenn andere sagen, das dieser Weg ein richtiger ist und das Brennstoff viel zu schade einfach zu verbrennen ist.

Leider leben wir in einem Staat in dem Täterschutz betrieben wird. EIn Straftäter erhält hier Terapieangebote und jede Unterstützung. Das Opfer in der Regel wird alleine gelassen, vom Staat erfolgt keine Unterstützung. So ist es auch hier, ein fair Play für KWK kann ich nicht erkennen, dabei wäre alles so einfach.

Aber wir wollen nicht vergessen Stück für Stück wird die Gesetzgebung verbessert für eigengenutzten Strom gibt es ab dem 1.1.09 auch den KWK Zuschlag.
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Bernigo

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16

Freitag, 26. September 2008, 19:55

ich kann aber natürlich Deinen Ärger verstehen


Hallo Dachsfan,

danke für Deine schnelle Antwort.
Mein Ärger bezieht sich ausschließlich auf die Vertriebsleute von Mikro BHKW (Heizkostenfreies Wohnen). Ich habe den Aussagen dieser Leute vertraut und bin von vorne bis hinten belogen worden. Ich habe mehrfach nachgefragt ob der Dachs wirklich nur 20,5 kW/h in der Stunde braucht. Nach einem Jahr dann die Ernüchterung 22,8 kW/h verbrauch. Toll. Weiter wurde erzählt, dass der gesamte Strom im Haus abgedeckt wird. Toll Nachher erfährt mann dann, dass der Strom in 3 Phasen läuft und des technisch nicht möglich ist immer den gesamten Strom im Haus zu verbrauchen.

Ich glaube, dass ich obwohl ich eine konservative liberale Grundeinstellung habe sehr viel in den Umweltschutz investiere. Ich fahre täglich bei Wind und Wetter 19 km mit dem Fahrrad zur Arbeit, wobei ich schon manchen teuren Anzug vorzeitig verschliessen ist. Ich betreibe in einem Mehrfamilienhaus eine solarthermische Anlage. Welcher Vermieter macht das schon. Und vergess nicht, mein Objekt steht als modernisierter Altbau in der Innenstadt, so dass die Mieternachfrage nach wie vor sehr hoch ist. Das heißt, ich habe solche Spirenzen eigentlich gar nicht nötig. Meine mit meiner Frau und unseren drei Kindern bewohnte Doppelhaushälfte probiere ich dieses Jahr Erdgasfrei zu halten, in dem ich eine solarthermische Anlage von Wolf mit einem, 1.000 Liter Schichtenspeicher habe, der zusätzlich über einen wassergeführten Kamin beladen wird. Ich finde es nicht OK, dass Du sagt meine Einstellung sei nicht OK. Ich mag es nicht, wenn mich Leute belügen und betrogen, aber es soll ja schon mehrere geben, die ihr BHKWwutentbrannt auf den Schrott geschmiesen haben. Versteh mich nicht falsch, ich bin nach wie vor von der Kraft-Wärme-Kopplung überzeugt, nur nicht von der Maketingabteilung dieverser Firmen von Mikro BHKW Produzenten die Leute für dumm verkaufen.

Viele Grüße

Bernigo

17

Freitag, 26. September 2008, 20:01

Ich finde es nicht OK, dass Du sagt meine Einstellung sei nicht OK.
Habe ich doch gar nicht so gemeint und habe es Dir auch zeitgleich in der PN mitgeteilt, das ich nur die eine Aussage - Subventionierung von eingespeisten KWK Strom angreife, ansonsten finde ich Deine Einstellung ok.

Ich ich wollte auch das Du mal so richtig aus Dir rausgehst ;) und das habe ich erreicht.

Nein ich finde Deine und viele andere Einstellungen ganz toll und es ist eine Ehre mit Euch hier sein zu dürfen. :-!!

Ich habe den Aussagen dieser Leute vertraut und bin von vorne bis hinten belogen worden.

Ich kann Dir nicht widersprechen, möchte aber darauf hinweisen das viele Leute in Zeiten niedriger Brennstoffpreise zu optimistisch waren. :blush2:

Weiter wurde erzählt, dass der gesamte Strom im Haus abgedeckt wird.
Wenn das so jemand gesagt hat, hatte er endweder keine Ahnung oder er hat Dich in der Tat getäuscht. Er hätte schon sagen müssen das der Gebäudestrombedarf über den ganzen Tag verteilt ist und die nur zeitweise laufende Anlage natürlich nur einen Teil des Strombedarfs abdecken kann. Auch muss da nicht der gesagte erzeugte Strom im HAus benötigt wird, ein großer Teil des erzeugten Strom an den Netzbetreiber verkauft werden. :-!!

die Leute für dumm verkaufen
Leider gibt es sehr viele Leute die davon leben, Leute für dumm zu verkaufen. Ich gehe gerne mal mich bei dem einen oder anderen Informieren, wie dumm teilweise die Leute sind - Wahnsinn.

Es gibt unzählige Beiträge über Baumärkte oder Elektronikmärkte die "Fachpersonal" getest haben, mit katastropalen Ergebnissen. Analog ist es auch mit KWK Anlagen hier sind zum Teil unqualifizierte Leute die versuchen Menschen mit tollen Marketingfotos und Sprüchen zu gewinnen. Egal was draus wird, hauptsache verkauft :!: :-!!
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18

Freitag, 26. September 2008, 23:36

Auch wenn es noch so oft wiederholt wird, Dachsfan

es ist falsch wenn Du schreibst das KWK Strom die Umwelt nicht belastet, weil der Brennstoff sowieso verbrannt bzw.
nur geringe Mengen mehr von der KWK Anlage benötigt wird. Solange dieser Unsinn von den Verkäufern verbreitet wird, kommt es bei den Kunden früher oder später wie bei Bernigo zu Enttäuschungen.

Für 10 kWh Wärme brauche ich ca. 1 Liter Heizöl oder 1m³ Erdgas. Gewinne ich zusätzlich 5 kWh Strom aus dem Brennstoff werden dann für insgesamt 10 kWh Wärme und 5 kWh Strom 1,5 Liter Heizöl oder 1,5 m³ Erdgas benötigt.
Gleichzeitig bedeutet jede kWh Strom aus einem BHKW einen zusätzlichen Ausstoß von über 300 g CO2 bei Heizöl oder über 200 g CO2 bei Erdgas.

Ist es nun wirklich sinnvoll bei steigenden Brennstoffkosten zuerst auf eine Technik zu setzen bei der ich gegenüber einem aktuellen Heizkessel durch die zusätzliche Stromerzeugung bis zu 50% Mehrverbrauch habe und sich gleichzeitig am Wärmebedarf des Hauses nichts ändert.

Wäre es nicht viel besser als erstes den Energieverbrauch mal zu senken? Für den Restwärmebedarf könnte man schon über ein BHKW nachdenken, wenn es zu einem erträglichen Preis angeboten würde.

19

Samstag, 27. September 2008, 19:54

Optimierung des Eigenstromverbrauch Dachs MSR 2

Hallo zusammen,

ich habe einen Dachs mit Kondenser und 750 ltr. Puffer seit April 2007. Regelung MSR2.
Folgende Frage: Zu Optimierung des Eigenstromverbrauch des vom Dachs umgewandelten Stromes, habe ich die Lauffreigabe für den Dachs über das Menü 1/11/3 ...(Betreiberebene erweitert) wie folgt gesteuert.
Lauffreigabe von 8:00 - 15:00 und 18:30 - 21:00
Nun startet der Dachs wie gewünscht nur in diesen Zeitfenstern. Die Zwischenzeit wird mit den Puffer überbrückt.
Dadurch erreiche ich bei dieser Jahreszeit auch längere Laufzeiten, als die eingestellte Mindestlaufzeit von 1 h.
Soweit alles wie gewünscht.

Nun tritt aber folgendes Problem auf.
Erkennt die MSR 2 Steuerung z. B. um 14.45 eine Wärmeanfoderung, so startet der Dachs, aber um 15:00 endet die Lauffreigabe für den Dachs, und dann schaltet der Dachs wieder ab. Somit ist der Dachs z. B. nur 15 Minuten gelaufen. Das finde ich nicht gut.
Das heißt für mich, dass die eingestellte Mindestlaufzeit keine höhere Priorität besitzt, als die Begrenzung der Laufzeiten. Ist dies so richtig ??

Meine Frage an Euch, wie sind Eure Erfahrungen hierzu ?? Ist das Problem bereits erkannt und mit einem Softwareupdate behoben oder noch offen, bzw. mache ich etwas falsch ??

20

Samstag, 27. September 2008, 19:58

Lauffreigabe hat immer Vorrang, in der Regel sollte mit der Lauffreigabe gar nicht gearbeitet werden, in kleineren Objekten wird für einige Nachtstunden bei sensiblen Einschläfern zwei oder drei Stunden der Dachs gesperrt. Ebenfalls kann man bei kleinen Objekten einige Nachtstunden sperren um den Dachs zu zwingen in den Tagstunden zu laufen, aber man muss wissen das es sein kann das die Wärmeproduktion vieleicht nicht reicht.
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