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61

Montag, 21. Dezember 2009, 14:34

Der Sinn ist doch die CO2 behaftete Stromerzeugung zu verteuern. Natürlich würde dann der Strom aus fossilen Brennstoffen teurer, Umweltschutz ist nun mal nicht zum Nulltarif zu haben.
:thumbsup: :love: Bin auch begeistert :!:

Es gibt auch Pläne die Bürger mit einer CO2 Karte im EC Kartenformat zu versorgen, dann soll z.B. wenn man kein Ökostromvertrag hat, die CO 2 Menge auf sein Konto verbucht werden, beim Tanken ebenso, auch bei Urlaubsflügen etc. Wird eine Höchstmenge pro Jahr überschritten muss man CO2 Steuern bezahlen oder Co2 Zertifikate kaufen ( die ähnlich an der CO2 Börse gehandelt werden)

Grundsätzlich nicht schlecht, aber sehr aufwändig und damit teuer.
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Schwedenpeter

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62

Montag, 21. Dezember 2009, 17:14

Wie würde das praktisch aussehen? Ein GEZ ähnlicher Moloch würde uns auf die Finger schauen, jede Fahrt mit dem Auto kontrollieren, jährliche CO2 Inspektionen wären fällig. Das ganze kostet ein paar hundert Euro pro Bürger. Und was kommt dabei raus?
Wer CO2 freien Atomstrom bezieht, wird belohnt. Und garantiert würden einige satt daran verdienen, die nicht Normalbürger sind.
Ich halte es für besser die Emission von einer Tonne CO2 mit z.B. 30 Euro Umlage zu besteuern, europaweit. Mit dem Geld dann verbindlich Dinge tun die CO2 einsparen. BHKW, Bäume anpflanzen, Wasserstoffwirtschaft etc.
Ein BHKW ist cool :D

Dachser

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63

Montag, 21. Dezember 2009, 17:25

Zitat

Ich halte es für besser die Emission von einer Tonne CO2 mit z.B. 30 Euro Umlage zu besteuern, europaweit. Mit dem Geld dann verbindlich Dinge tun die CO2 einsparen. BHKW, Bäume anpflanzen, Wasserstoffwirtschaft etc.
Auch eine gute Idee. Aber irgendwie sind wir uns doch wohl einig, daß in der Dummheit verbrauchte Energie hart bestraft werden muß, also sehr teuer bezahlt werden muß. Das sage ich ja schon immer wieder, auch wenn ich dafür schon so manche Schelte bekommen habe, du bekommst die Leute nur über den Geldbeutel, die Anzahl derer, die was aus Vernunft tun, ist leider sehr, sehr gering.
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

Schwedenpeter

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64

Dienstag, 22. Dezember 2009, 07:23

Ich glaube, dass der Zusatz: "daß in der Dummheit" überflüssig ist. Wir gebrauchen Energie, dass gehört zu unserem Leben dazu. Deshalb stoßen wir CO2 aus. Im Moment ziemlich viel, das wollen wir ändern. Deshalb legen wir pro Tonne CO2 Ausstoß einen Betrag um, der direkt in Projekte läuft die CO2 einsparen. (Desertec z.B.) Dieser Ansatz ist m.E. recht verständlich und neutral. Wir dürfen das aber nicht als "Strafsteuer" oder so sehen, sondern als unseren Beitrag zum Umweltschutz.
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65

Dienstag, 22. Dezember 2009, 08:54

Wir dürfen das aber nicht als "Strafsteuer" oder so sehen, sondern als unseren Beitrag zum Umweltschutz.
:thumbsup: So sehe ich das auch, man muss sozusagen die Schäden die man mit der Produktion des CO2 anrichtet auch ausgleichen.
daß in der Dummheit verbrauchte Energie hart bestraft werden muß, also sehr teuer bezahlt werden muß.
Ich nehme mal an, dass Du damit meinst "Energie die der Dummheit mit Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken" mit sehr hoher CO2 Produktion oder hohem radioaktiven Belastungen erzeugt worden ist, sehr teuer bezahlt werden muss.

Soll doch der Kohlekraftstrom verteuert werden und auch der Atomstrom das Kosten was er an Kosten verursacht. Dann stimme ich Dir zu, denn der Umstieg ist möglich und notwendig.

Auch Politisch wird er kommen, aber frei nach dem "Wasch mich aber mach mich nicht nass Prinzip" streiten die Staaten darum, wer nun wieviel CO2 einsparen muss oder soll. X(
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Schwedenpeter

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66

Dienstag, 22. Dezember 2009, 09:03

Soll doch der Kohlekraftstrom verteuert werden und auch der Atomstrom das Kosten was er an Kosten verursacht



Was für Kosten verursacht Kohlestrom? CO2: Wirbelstürme, Erderwärmung. Radioaktiver Ausstoß von Radon. Da kann man fast jeden Preis annehmen.
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67

Dienstag, 22. Dezember 2009, 09:12

Da kann man fast jeden Preis annehmen.

Das wäre aber unfair, nein wie von Dir vorgeschlagen 40 € die Tonne zu Beginn ist doch ok.

Wichtig ist das die menschen die Umwelt in der sie leben nicht zerstören, bzw. nicht mehr als unbedingt notwendig schädigen. Die Welt braucht den Menschen nicht, aber wir die Welt.
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Dachser

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68

Dienstag, 22. Dezember 2009, 10:31

Zitat

Ich nehme mal an, dass Du damit meinst "Energie die der Dummheit mit Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken" mit sehr hoher CO2 Produktion oder hohem radioaktiven Belastungen erzeugt worden ist, sehr teuer bezahlt werden muss.

Auch, aber auch, daß jeder seine eigenen Verhaltensweisen überprüft. Es ist doch auch klar, daß je weniger Energie verbraucht wird, je eher ist es mit regenerativen Möglichkeiten zu schaffen den erforderlichen Strombedarf zu decken und das sollte doch das Ziel sein. Wir sind noch lange nicht soweit, als daß eine genügende Anzahl Menschen umdenkt, nein, das geht nur wenn die Grundlast gedeckt wird und alles was über den "normalen" Verbrauch hinaus geht, wirklich teuer erkauft werden muß.

Ich denke das wird auch das Geheimrezept in der Rentenversicherung und Krankenversicherung sein, aber das ist ein anderes Thema.
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69

Dienstag, 22. Dezember 2009, 14:47

Es ist doch auch klar, daß je weniger Energie verbraucht wird, je eher ist es mit regenerativen Möglichkeiten zu schaffen
So wird dies allgemein gesehen, wobei das eine unstrittige Tatsache ist. Wir müssen Energiebedarf senken und die Erzeugung auf regenerativ umstellen.

Sicherlich ist allen aufgefallen das noch nie soviele Gebäude wärmegedämmt wurden wie jetzt, dies wird auch die nächsten Jahre so weitergehen. Auch im Stromverbrauch werden Durchlauferhitzer, Nachtspeicher und Stromfressende Haushaltsgeräte abgeschafft. Der Strombedarf wird durch die hohen Strompreise die jährlich steigen gedrosselt werden.

Stromverbrauch geht erstmals seit 15 Jahren zurück
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Bernigo

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70

Dienstag, 22. Dezember 2009, 21:02

Hallo Bernigo,

diese Begründung ist aber arg theoretisch


Hallo Steven,

meine Argumentation ist nicht theoretisch, sie entspricht leider der Wirklichkeit!
Der Spiegel kann es allerdings viel besser erklären als ich. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-67768077.html , sowie http://wissen.spiegel.de/wissen/image/sh…PDF&thumb=false

Viele Grüße

Bernigo

71

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 21:44

Hallo Bernigo,

Zum ersten Artikel könnte die Überschrift auch lauten, Warum soll ich Energie sparen, wenn dann mein Nachbar seinen Verbrauch erhöht? Für mich steht fest, jede Stromerzeugung ohne Verbrennung von fossilen Rohstoffen senkt den CO2 Ausstoß. Die Verrechnung mit der Stromerzeugung im Ausland ist wenig sinnvoll, denn die erzeugte Menge hängt vom tatsächlichen Bedarf und nicht vom Anteil EEG Strom in Deutschland ab. Wenn der CO2 Ausstoß weltweit steigt, dann liegt das nicht an den in Deutschland nicht genutzten Zertifikaten, sondern am wachsenden Bedarf vieler Länder. Ohne EEG somit noch mehr CO2.

Das die Sache teuer, die Zertifikate zu billig und die Einspeisevergütung längst an die gesunkenen Anlagenpreise angepasst werden müsste, ist richtig. Da müssen schon Änderungen erfolgen. Nur welche Alternativen gibt es zu Wind und Sonne?

In einer Autozeitschrift wurde die CO2 Bilanz eines Hundes mit einem Auto verglichen. Wer oder was ist wohl umweltverträglicher?


Viele Grüße

Bernigo

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72

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 22:06

Warum soll ich Energie sparen, wenn dann mein Nachbar seinen Verbrauch erhöht?


Hallo Steven,

den Klimawandel und die Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad kann nur die Welt gemeinsam (siehe Koppenhagen) schaffen, nicht Deutschland alleine. Deutschland veursacht weltweit nur 3 % des weltweiten CO2 Ausstosses. Da macht es wenig Sinn, wenn Deutschland isoliert seinen CO2 Ausstosses mindert!
Auch unser KWK-Strom verdrängt keinen "dreckigen Grundlaststrom in Form von Kohle oder Atomstrom", sondern ausschließlich den sauberen Spitzenlaststrom aus GUD Kraftwerken !

Meiner Meinung nach, kann das Problem nur durch einen weltweiten Zertifikatehandel funktionieren, wo der Preis einer Tonne CO2 durch Angebot und Nachfrage festgelegt wird und nicht durch das EEG und KWKG

Viele Grüße

Bernigo

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73

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 06:57

Zitat


den Klimawandel und die Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad kann nur die Welt gemeinsam (siehe Koppenhagen) schaffen, nicht Deutschland alleine.
Richtig, Bernigo, aber wenn keiner damit beginnen möchte, weil der andere das auch nicht macht, dann tut sich gar nie irgend was und das wäre doch fatal.
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

74

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 08:45

Richtig, Bernigo, aber wenn keiner damit beginnen möchte, weil der andere das auch nicht macht, dann tut sich gar nie irgend was und das wäre doch fatal.
Dem stimme ich zu, viele Menschen sind wie wir der Ansicht das jeder etwas tun muss. Nicht sagen, och sollen doch die anderen anfangen und so weiter machen. Wenn das alle sagen passiert nichts - sind wir Lemmlinge ?

Wenn Du überfallen wirst oder verletzt wirst, willst Du das die anderen sagen, och soll doch ein anderer helfen, mir ist es zu unbeqem.

Auch unser KWK-Strom verdrängt keinen "dreckigen Grundlaststrom in Form von Kohle oder Atomstrom", sondern ausschließlich den sauberen Spitzenlaststrom aus GUD Kraftwerken !


Zum einen ist geplant das KWK Anlagen so weit wie möglich Spitzenlaststrom erzeugen wenn die Windkraft schwächelt. Zum anderen kommt die hohe Stromproduktion in den Wintermonaten dem Bedarf entgegen - das passt auch. Spitzenstrom ist sehr teuer und das Erdgas was dort nur zu Strom verbrannt wird ist auch wertvoll.

Man sollte weder die kommenden Windkraftwerke nicht unterschätzen, noch die KWK Anlagen wenn sie sich so wie geplant verbreiten.
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Schwedenpeter

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75

Freitag, 25. Dezember 2009, 21:32

Zu dem Titel hier: Es gibt Unternehmen die uns Strom verkaufen wollen, soviel wir irgend möglich. Deshalb darf Strom nicht unbezahlbar sein.
Ein BHKW ist cool :D

76

Freitag, 25. Dezember 2009, 21:37

Der Titel bezog sich auf die Überlegungen, ob normale Bürger sich auch in Zukunft elektrische Energie leisten können.

Wie die Zukunft aussieht, kochen und backen mit Strom ?( Wer weiß ab man sich das bald noch leisten kann, ausser man hat eine Eigenerzeugungsanlage.

Energieökonomie - Energie nur für die Reichen ?
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