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Montag, 21. April 2008, 23:24

interessanter Blick in die Zukunft - sehenswerte TV - Tipps !!

Einen interessanter Blick in die Zukunft gewährt das ARD am 27.04. um 17:03 und ZDF am 30.04.2008 um 22:15 Uhr.

http://www.daserste.de/wwiewissen/vorschau.asp


http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inha…21,00.html?dr=1
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Freitag, 23. Januar 2009, 22:28

Eine weitere sehr interessante TV Sendung können Sie am Montag den 26.01.2009 um 7:45 Uhr auf SWR und WDR verfolgen, Im Planet Wissen werden Alternativen zum Erdöl und Erdgas gezeigt, über Endlichkeit der fossilen Energien geredet. Wie wird in Zukunft die Wärme und Stromversorgung ausssehen ?(

Am 06.02.2009 im DMAX ( kriege ich leider nicht :S ) um 22:20 Uhr werden Meresströmungskraftwerke, Dampftermiekraftwerke aus mehren tausend Metern Tiefe usw. gezeigt. Mit Sicherheit sehenswert wenn man das Programm empfangen kann.

Am 09.02.2009 noch einmal ein Beitrag im NDR um 20:15 rund um den Energieausweis der ab dem 01.01.2009 Pflicht ist.
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Dachshütte

KWK Neuling

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3

Mittwoch, 11. Februar 2009, 21:58

Habe heute zufällig gehört, dass es Versuche gibt, den Dachs mit Wasserstoff zu betreiben. Angeblich sollen die Versuche schon im Endstadium sein. Weiß da jemand etwas? Wäre ja auf jeden Fall eine interessante Alternative zu Gas. Und natürlich die Frage: Läßt sich ein Dachs, der mit Gas betrieben wird auch umrüsten und was kostet es?

4

Mittwoch, 11. Februar 2009, 22:41

Für mich stellt sich eher die Frage, wo kommt der Wasserstoff her? Kleines Chemiewerk in der Garage? Vertrag mit der Firma Linde? Oder doch lieber Flaschen schleppen? (Am besten währe natürlich, der Dachs produziert sich seinen Wasserstoff selbst via Elektrolyse! ((lachen(( )

Bernigo

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5

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 19:20

Hallo zusammen,

als TV-Hinweis für heute kann ich empfehlen "Abenteuer Wissen" 22:15 Uhr ZDF mit dem Thema Strahlendes Erbe. Ich bin gespannt was es neues gibt.

Viele Grüße

Bernigo

Schwedenpeter

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6

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 08:08

Habe heute zufällig gehört, dass es Versuche gibt, den Dachs mit Wasserstoff zu betreiben.
Wir beziehen hier Wasserstoff in großen Mengen. So Pi mal Daumen für 24 ct/kWh. Überlegt euch die Wirtschaftlichkeit vorher! In Flaschen kostet das Gas 50 Euro pro 50l Flasche 200 bar = 8,9 m³ = 26,7 kWh - macht 1 Euro 80 pro kWhth.
Dürfte so etwa eine Flasche pro Stunde schlucken.
Ein BHKW ist cool :D

Schwedenpeter

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7

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 08:09

Läßt sich ein Dachs, der mit Gas betrieben wird auch (auf Wasserstoff) umrüsten und was kostet es?
Mein Tipp: Vergiss es!
Ein BHKW ist cool :D

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Donnerstag, 22. Oktober 2009, 08:53

Läßt sich ein Dachs, der mit Gas betrieben wird auch umrüsten und was kostet es?
Der Hersteller bietet zur Zeit kein entsprechendes Umrüstkit an.
Mein Tipp: Vergiss es!
Sehe ich derzeit auch so :-!!
Ich bin gespannt was es neues gibt.
Die Sendung war interessant, es wurde berichtet das ein Salzbergwerk keine sichere Aufbewahrungsstätte ist. Ein Tonbergwerk oder Granitstollen sind brauchbare Endlagerstätten, wobei nach wie vor noch kein Endlager weltweit verfügbar ist.
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Mittwoch, 2. Dezember 2009, 16:31

Für alle WDR Empfangsfähigen: Am nächsten Donnerstag den 10.12.2009 in der Service Zeit ( Wohnen und Garten) von 18:20 Uhr - 18:50 Uhr stellt "Dachsfan" sein energetisches Heim vor.
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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 18:24

Update: Wer den Film nicht sehen konnte oder wollte, auf der WDR Seite Wohnen & Garten - Moderne Energietechnik - Energiemix in Bochum gibt es einen Bericht.
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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 21:18

auf der WDR Seite Wohnen & Garten - Moderne Energietechnik - Energiemix in Bochum gibt es einen Bericht.


Ach du gute Güte, wer hat denn das gerechnet. Hat hier der Redakteur geschlafen oder beim Dreisatz in der Schule nicht aufgepasst? :denk

Zitat

Selbst wenn der örtliche Stromversorger einen verbilligten Stromtarif für Wärmepumpen anbietet, kostet eine Kilowattstunde Strom für die Wärmepumpe normalerweise rund 0,15 Euro. Sein Blockheizkraftwerk erzeugt jedoch den Strom für den Preis einer Kilowattstunde Erdgas, rund 0,06 Euro. Weil die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom letztlich 2,5 Kilowattstunden Wärme herausholt, kostet die Erdwärme nun nur noch 0,15 Euro je Kilowattstunde.


:-(plem :-(plem :-(plem

Wenn ich eine kWh Strom für ca. 0,06 EUR erzeuge und damit 2,5 kWh Wärme aus der Wärmepumpe hole, dann kostet mich eine kWh Erdwärme nur 0,06 EUR / 2,5 kWh = 0,024 EUR/kWh und n i c h t - wie im Artikel geschrieben 0,06 EUR * 2,5kWh = 0,15 EUR/kWh. Spätestens, wenn hier jemand mit den Einheiten gerechnet hätte anstatt nur die Zahlen einzutippen, wäre es aufgefallen, daß es EURkWh nicht gibt, sondern daß es EUR/kWh sein müssen... :negativ:

Zitat

Bei normalen Erdgasheizungen oder eben Wärmepumpen wäre es rund fünfmal so viel.


Auch diese Folgerung stimmt dann nicht! Wenn der Wärmepumpenstrom im Wärmepumpenstromtarif mit 0,15 EUR/kWh 2,5x so teuer ist wie der Preis für eine Dachs-kWh Strom, dann ist auch die erzeugte kWh Wärme um diesen Faktor 2,5 teurer (0,06 EUR / kWh statt 0,024 EUR / kWh) - und eben nicht um den Faktor 5. ))..M

Auch eine normale Erdgasheizung ist nicht 5x so teuer. Selbst wenn ich mit einem Wirkungsgrad von nur 80% rechne, brauche ich zur Erzeugung von 1 kWh Wärme 1,25 kWh Gas - und bei dem o.a. Preis von ca. 0,06 EUR / kWh liege ich dann bei einem Preis von ca. 0,075 EUR / kWh Wärme. Und selbst bei diesem Wirkungsgrad von 80% damit nur um den Faktor 3,125 höher. Bei besserem Wirkungsgrad reduziert sich der Faktor entsprechend. ))..M

Vielleicht sollte der Redakteur mal 'ne Stunde Mathe-Nachhilfe nehmen... :D

André
Traumferienwohnung gesucht? (4**** nach DTV)
Urlaub in der Mecklenburgischen Seenplatte...
www.urlaub-in-sorgenlos.de

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Freitag, 11. Dezember 2009, 16:18

Wenn ich eine kWh Strom für ca. 0,06 EUR erzeuge und damit 2,5 kWh Wärme aus der Wärmepumpe hole, dann kostet mich eine kWh Erdwärme nur 0,06 EUR / 2,5 kWh = 0,024 EUR/kWh und n i c h t - wie im Artikel geschrieben 0,06 EUR * 2,5kWh = 0,15 EUR/kWh.
:love: Da hast Du gut aufgepasst, hatte ich aber auch denn ich hatte es ihm schon lange vor Deinem Beitrag geschrieben.

Aber das Ergebnis ist schon zutreffend, zumindest nach Herstellerangaben aus einer kWh Strom vier kWh Wärme werden. Die Leistungzahl ist sogar mit bis zu 4,7 angegeben, natürlich nur bei Fussbodenheizungsbetrieb wie bei uns :!: Vaillant Info ( wir haben den Testsieger VWS 102 )

Ich will in den nächsten Wochen einen Stromzähler für die WP und externen Wärmezähler installieren dann weiß ich mehr.

Wenn ich eine kWh Strom für ca. 0,06 EUR erzeuge und damit 4 kWh Wärme aus der Wärmepumpe hole, dann kostet mich eine kWh Erdwärme nur 0,06 EUR / 4 kWh = 1,5 ct/kWh

Zitat Bei normalen Erdgasheizungen oder eben Wärmepumpen wäre es rund fünfmal so viel.


Auch diese Folgerung stimmt dann nicht! Wenn der Wärmepumpenstrom im Wärmepumpenstromtarif mit 0,15 EUR/kWh 2,5x so teuer ist wie der Preis für eine Dachs-kWh Strom, dann ist auch die erzeugte kWh Wärme um diesen Faktor 2,5 teurer (0,06 EUR / kWh statt 0,024 EUR / kWh) - und eben nicht um den Faktor 5.


Das ist tatsächlich stark vereinfacht gesagt. Wir hatten ausgerechnet, das bei einem Gaspreis von 6 ct /kWh, bei einem Wirkungsgrad einer Brennwertheizung von ca. 90 % und einem elektrischen Verbrauch der Brennwertheizung von ca. 150 W ein Wärmepreis von ca. 7,5 ct / kWh entsteht.

Dies ist 5 x so teuer, als wenn ich so wie realisiert aus meinem überschüssigen KWK Strom mit der Wärmepumpe - Heizungswärme mache. Die KWK Anlage vom Typ Senertec Dachs benötigt bei meinem Objekt ( knapp 500 qm) eine Spitzenlastheizung, die ansonsten mit Erdgas betrieben Wärme macht.

Mit der Wärmepumpe die mit normalen Strom betrieben wird, hast Du Recht. Hier ist der Wärmepreis "nur" etwa 2,5 fach teurer. "Nur" deshalb, weil wir zukünftig unser Einfamilienhaus "nur" mit etwa 1.000 € Heizkosten beheizen können - nur mit Dachsstrom betriebene Wärmepumpe. Bei einem Betrieb mit ca. 15 ct/kWh Strom würde es uns 2.500 € / Jahr kosten.

Da hätte meine Frau aber ganz schön viel weniger Haushaltsgeld :-!!

Richtig interessant wird es aber, wenn man mit einer Gasheizung vergleicht, Wärmepreis für 1 / 5 einer Gasheizung - das finden wir toll :party:
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Freitag, 11. Dezember 2009, 20:58

Wir hatten ausgerechnet, das bei einem Gaspreis von 6 ct /kWh, bei einem Wirkungsgrad einer Brennwertheizung von ca. 90 % und einem elektrischen Verbrauch der Brennwertheizung von ca. 150 W ein Wärmepreis von ca. 7,5 ct / kWh entsteht.
Prima, das ist ja mit dem von mir überschlägig berechneten Preis (bei 80% Wirkungsgrad, aber unter Nichtberücksichtigung des Stromverbrauchs der Heizung) identisch.

Zitat

Bei normalen Erdgasheizungen [...] wäre es rund fünfmal so viel.
diese Folgerung stimmt [...] nicht!
Aber das Ergebnis ist schon zutreffend, zumindest nach Herstellerangaben aus einer kWh Strom vier kWh Wärme werden. [...] Wenn ich eine kWh Strom für ca. 0,06 EUR erzeuge und damit 4 kWh Wärme aus der Wärmepumpe hole, dann kostet mich eine kWh Erdwärme nur 0,06 EUR / 4 kWh = 1,5 ct/kWh


Es ist ja schön, wenn das wirklich so ist. Das macht aber die Schlußfolgerung im Artikel nicht richtiger, denn hier stand als Voraussetzung für die Rechnung:

Zitat

Weil die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom letztlich 2,5 Kilowattstunden Wärme herausholt

und nicht 4...

Dies ist 5 x so teuer, als wenn ich so wie realisiert aus meinem überschüssigen KWK Strom mit der Wärmepumpe - Heizungswärme mache.
Es ist ja schön, wenn Du Dich darüber freust, daß eine Erdgasheizung 5x so teuer wäre, aber nachvollziehen kann ich diesen Faktor immer noch nicht ganz.

Wenn der überschüssige KWK-Strom in der Wärmepumpe verbraucht wird und aus 1 kWh Strom unter Gewinnung externer Wärme 4 kWh im Haus nutzbare Wärme werden, dann ist es richtig, daß - unter der Annahme eines Preises von 6 ct / kWh eigenproduzierten Stroms die Wärme nur 1,5 ct / kWh kostet.
Wenn ich die gleiche Wärme - wie oben berechnet - mit einer Gastherme bereitstellen möchte, muß ich ca. 7,5 ct / kWh bezahlen. Das wäre soweit erst einmal eine Begründung für den Faktor 5, aber...:
gleichzeitig würde ich, da es sich ja wie oben beschrieben um überschüssigen Strom handelt, diesen bei der Wärmeproduktion mit einer Therme einspeisen und vom EVU vergütet bekommen. Und wenn ich von einer Vergütung inkl. vNNE von 4,5 ct / kWh ausgehe, müßte diese Vergütung bei der Berechnung des Preises für die mit der Therme erzeugte kWh Wärme noch in Abzug gebracht werden - oder? Auch wenn das immer noch riesig ist, aber schon liegt man nicht mehr bei Faktor 5, sondern "nur" noch bei knapp über 4 ;)

nur mit Dachsstrom betriebene Wärmepumpe.


Welche Leistung hat die Wärmepumpe denn? Gibt es eine Steuerung, die bei als Spitzenlastversorgung eingeschalteter Wärmepumpe ein Zuschalten anderer leistungsstarker Verbraucher (Backofen, Waschmaschine, Spülmaschine o.ä.) verhindert, um die Wärmepumpe nicht unnötig mit zugekauftem Strom betreiben zu müssen? Oder wird die Wärmepumpe ausgeschaltet, wenn kein überschüssiger 'grüner' Strom vorhanden ist?

Wieviele Stunden im Jahr wird die Wärmepumpe im Jahr denn zur Spitzenlastabdeckung betrieben?

André
Traumferienwohnung gesucht? (4**** nach DTV)
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Freitag, 11. Dezember 2009, 21:11

Prima, das ist ja mit dem von mir überschlägig berechneten Preis (bei 80% Wirkungsgrad, aber unter Nichtberücksichtigung des Stromverbrauchs der Heizung) identisch.
:love: Der Wirkungsgrad ist sehr stark von der Rücklauftemperatur ( EIntrittstemperatur) in die Brennwertheizung abhängig. Auch ist hier der Wirkungsgrad vom "tatsächlichen" also oberen Brennwert gemeint.

Es wird ja viel getäuscht und der unteren Heizwert gemeint, bezahlen müssen wir aber alle den Brennwert. Vom tatsächlichen Gasverbrauch habe ich zwischen 80 und 90 % Wirkungsgrad ( tatsächlich gemessen ) dieser schwankt in Abhängigkeit von der Rücklauftemperatur. Bei mir sind nur ca. 25 Grad Rücklauftemperatur ( bei 30 Grad Vorlauf) meiner Fussbodenheizung in der Übergangszeit.

Das macht aber die Schlußfolgerung im Artikel nicht richtiger, denn hier stand als Voraussetzung für die Rechnung:

Zitat Weil die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom letztlich 2,5 Kilowattstunden Wärme herausholt

und nicht 4...
Du hast Recht, aber die Zahl von 2,5 ist ( aus meiner Sicht) ein Schreibfehler, bei 2,5 würde ich meine Wärmepumpe nach Vaillant zurückschicken. Ich bin überzeugt davon, dass ich um die vier habe :-!!

Wenn der überschüssige KWK-Strom in der Wärmepumpe verbraucht wird und aus 1 kWh Strom unter Gewinnung externer Wärme 4 kWh im Haus nutzbare Wärme werden, dann ist es richtig, daß - unter der Annahme eines Preises von 6 ct / kWh eigenproduzierten Stroms die Wärme nur 1,5 ct / kWh kostet.
Wenn ich die gleiche Wärme - wie oben berechnet - mit einer Gastherme bereitstellen möchte, muß ich ca. 7,5 ct / kWh bezahlen. Das wäre soweit erst einmal eine Begründung für den Faktor 5, aber...:
gleichzeitig würde ich, da es sich ja wie oben beschrieben um überschüssigen Strom handelt, diesen bei der Wärmeproduktion mit einer Therme einspeisen und vom EVU vergütet bekommen. Und wenn ich von einer Vergütung inkl. vNNE von 4,5 ct / kWh ausgehe, müßte diese Vergütung bei der Berechnung des Preises für die mit der Therme erzeugte kWh Wärme noch in Abzug gebracht werden - oder? Auch wenn das immer noch riesig ist, aber schon liegt man nicht mehr bei Faktor 5, sondern "nur" noch bei knapp über 4


Nein :nono - hier stimme ich Dir gar nicht zu :-!!

Ich bezahle für die 4 kWh Wärme aus meiner Wärmepumpe insgesamt ca. 6 ct - pro kWh also 1,5 ct. Das sind Kosten, der Strom aus dem Dachs wird quasie an mich selbst verkauft, die Dachskasse ( Brennstoffkasse) bekommt für jedes kWh elektrische Leistung die ich verbrauche eine Gutschrift von 6 ct /kWh.

Jetzt kann ich nicht diese 6 ct vom Gaspreis einer Brennwertheizung abziehen, mit welcher Begründung sollte ich das machen. Wenn ich Strom ins öffentliche Netz einspeise muss ich die Gutschrift auch an den Dachs zahlen, der hat schließlich den Strom produziert und dabei Brennstoff verbraucht und der Arme brach das Geld :blush2:

Welche Leistung hat die Wärmepumpe denn? Gibt es eine Steuerung, die bei als Spitzenlastversorgung eingeschalteter Wärmepumpe ein Zuschalten anderer leistungsstarker Verbraucher (Backofen, Waschmaschine, Spülmaschine o.ä.) verhindert, um die Wärmepumpe nicht unnötig mit zugekauftem Strom betreiben zu müssen? Oder wird die Wärmepumpe ausgeschaltet, wenn kein überschüssiger 'grüner' Strom vorhanden ist?
DIe WP hat 10,6 kW Ausgangsleistung bei 2,4 kW Stromeingang.

Gibt es, eine LOGO von Siemens zählt die S= Impulse und gibt die WP frei oder auch nicht. Wenn kein überschüssiger Strom vorhanden ist, wir die WP ausgeschaltet ( gesperrt) und zwar über den gleichen EIngang der auch vom Netzbetreiber genutzt wird um bei HT abzuschalten.

Wieviele Stunden im Jahr wird die Wärmepumpe im Jahr denn zur Spitzenlastabdeckung betrieben?
Ich erwarte so um die 2.000 Stunden, die WP versorgt unser Einfamilienhaus und noch ein Gebäude - alles Fussbodenheizung. Wie man im Film sehen konnte, habe ich mehrere 1.000 Liter Speicher zur Pufferung der Wärme.
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Freitag, 11. Dezember 2009, 22:42

Ich bezahle für die 4 kWh Wärme aus meiner Wärmepumpe insgesamt ca. 6 ct - pro kWh also 1,5 ct. Das sind Kosten, der Strom aus dem Dachs wird quasie an mich selbst verkauft, die Dachskasse ( Brennstoffkasse) bekommt für jedes kWh elektrische Leistung die ich verbrauche eine Gutschrift von 6 ct /kWh.

Jetzt kann ich nicht diese 6 ct vom Gaspreis einer Brennwertheizung abziehen, mit welcher Begründung sollte ich das machen. Wenn ich Strom ins öffentliche Netz einspeise muss ich die Gutschrift auch an den Dachs zahlen, der hat schließlich den Strom produziert und dabei Brennstoff verbraucht und der Arme brach das Geld :blush2:


:denk

6 ct abziehen habe ich ja gar nicht gesagt.

Nochmal langsam, aber vielleicht habe auch ich ja nur einen Denkfehler:
Um 1 kWh Strom mit dem grünen Haustier zu produzieren, muß ich anteilig Gas in einem Wert von 6 ct vorne reinstecken => die kWh Strom kostet 6ct.
Diese kWh kann ich benutzen, um entweder
a) in dem Zauberkasten Wärmepumpe den Strom in 4kWh Wärme zu verwandeln, diese Wärme zu benutzen, zu genießen und dann aus dem Fenster zu schicken. Dafür habe ich dann die vorne reingesteckten Gaskosten in Höhe von 6 ct bezahlt => 1kWh Wärme kostet dann 1,5 ct (wie Du ja auch schon geschrieben hast)
oder
b) die kWh Strom für ca. 4,5ct ans EVU verkaufen. Für die Produktion der gleichen 4kWh Wärme wie oben müßten wir bei der Gastherme 7,5ct / kWh, also 30 ct bezahlen. Abzüglich der Stromvergütung in Höhe von 4,5 ct zahle ich also noch 25,5 ct / 4 kWh bzw. 6,375 ct / kWh. Und das sind 4,25x soviel wie über die Wärmepumpe. Und 4,25 sind nicht 5 :tomate:

Oder anders formuliert: Für die Vergütung der eingespeisten kWh kaufe ich eine 0,75 kWh Gas, kaufe dann noch 4,25 kWh Gas zu 25,5ct dazu und verheize dann die 5 kWh zu 4kWh Wärme.

Egal, ob Verrechnung der Vergütung oder der Umweg über den Gaskauf, die Einspeise-Gutschrift muß berücksichtigt werden, wenn die Wärmepumpe mit überschüssigem Strom betrieben wird. Es geht ja nicht um den Betrieb der Gas-Therme alleine, sondern um den Betrieb als Spitzenlast bei gleichzeitig laufendem Dachs mit Stromüberschuss :-!!

Bei 6,375 ct / kWh Wärme über die Gas-Therme bei laufendem Dachs mit Stromüberschuß und 1,5 ct / kWh Wärme über die Wärmepumpe ist die Gas-Therme mit einer Differenz von 4,875 ct/kWh 4,25x so teuer wie die Erzeugung der Wärme mit der Wärmepumpe.

Wenn die Wärmepumpe ca. 2.000 Bh läuft und damit ca. 20.000 kWh Wärme produziert, sparst Du damit knapp 1000 EUR im Jahr. Kostet so eine Erdwärmepumpe nur 10-15.000 EUR, wenn - wie in dem Artikel - Amortisationszeiten von 10-15 Jahren angesprochen werden?


André
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Samstag, 12. Dezember 2009, 08:39

Um 1 kWh Strom mit dem grünen Haustier zu produzieren, muß ich anteilig Gas in einem Wert von 6 ct vorne reinstecken => die kWh Strom kostet 6ct.
So ist das :!:
in dem Zauberkasten Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe ist kein Zauberkasten :!: Die gleiche Technik sitzt in jedem Kühlschrank nur anders herum, hier wollen wir kühlen und pumpen die Wärme nach aussen.
Und 4,25 sind nicht 5
Deine Rechnung ist an dieser Stelle leider falsch :blush2:

Wenn Du sagen würdest, dass ich mit dem Wärmepumpenbetrieb mit Dachsstrom keine Kosten habe, da mir der Strom gehört, dann kannst Du gerne den STrom verkaufen und Dir den Wert gutschreiben. Du sagst aber einerseits das mit beim WP Betrieb mit Dachsstrom kosten enstehen, was ja auch korrekt ist, schreibst dann aber wieder den Betrag an anderer Stelle gut ohne die Kosten des Dachsstromes zu berücksichtigen. :nono

Ich ändere mal Deine Berechnung: die kWh Strom die der Dachs für 6 ct/kWh erzeugt hat für ca. 4,5ct ans EVU verkaufen. Das gibt erst mal einen Verlust von 1,5 ct /kWh ( den kann ich aber z.B. mit den 5,11 ct/kWh KWK Zuschlag ausgleichen. Energiesteuern gibt es auch noch.

Für die Produktion der gleichen 4kWh Wärme wie oben müßten wir bei der Gastherme 7,5ct / kWh, also 30 ct bezahlen. Hier gibt es keine Energiesteuerrückzahlung, Schornsteinfegerkosten und Wartungskosten fallen auch noch an :negativ:

Ich werde versuchen die Therme abzuschaffen, das spart mir Schornsteinfegerkosten und Wartungskosten, der Betrieb ist siehe Berechnung WP Betrieb mit Dachsstrom mit auch zu teuer.

Wenn die Wärmepumpe ca. 2.000 Bh läuft und damit ca. 20.000 kWh Wärme produziert, sparst Du damit knapp 1000 EUR im Jahr. Kostet so eine Erdwärmepumpe nur 10-15.000 EUR, wenn - wie in dem Artikel - Amortisationszeiten von 10-15 Jahren angesprochen werden?
Die Erdwärmepumpe mit Bohrungen kostet ca. 20.000 € abzüglich Förderung ( durch BAFA und regionale Förderungen) Je nach Größe der Wärmepumpe, Anzahl und Tiefe der Bohrungen kostet so eine Wärmepumpe 10.- 15 tsd Euro ohne Speicher und sonstige Installation ( Stromanschluss etc.)
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Sonntag, 13. Dezember 2009, 20:03

aber vielleicht habe auch ich ja nur einen Denkfehler:
Du sagst aber einerseits das mit beim WP Betrieb mit Dachsstrom kosten enstehen, was ja auch korrekt ist, schreibst dann aber wieder den Betrag an anderer Stelle gut ohne die Kosten des Dachsstromes zu berücksichtigen.


Uuuups... - wo Du Recht hast, hast Du Recht Kiss

Ich ändere mal Deine Berechnung: die kWh Strom die der Dachs für 6 ct/kWh erzeugt hat für ca. 4,5ct ans EVU verkaufen. Das gibt erst mal einen Verlust von 1,5 ct /kWh


Klingt logisch :rolleyes:

( den kann ich aber z.B. mit den 5,11 ct/kWh KWK Zuschlag ausgleichen.


Den Zuschlag hatte ich bei der Berechnung weggelassen, da ich den ja bekomme, egal ob ich einspeise oder in der Wärmepumpe selbst nutze.

Wenn ich den jetzt noch mit berücksichtige, dann klingt das pro Wärmepumpe immer besser:

1,5 ct / kWh Verlust bei Einspeisung, aber 5,11 ct / kWh KWK-Zuschuss => 3,6 ct / kWh Überschuß. Und die kann ich jetzt aber von den 30ct / 4 kWh Wärmeerzeugung über die Gastherme abziehen, also bleiben nur noch 26,4ct / 4kWh bzw. 6,6 ct / kWh.

Über die Wärmepumpe: 6ct / kWh Kosten für die Stromerzeugung. Bei Eigennutzung im "Zauber"-kasten ( ;) ) abzgl. KWK-Bonus in Höhe von 5,11 ct => Betriebskosten von nur 0,89 ct / 4kWh th., d.h. für eine kWh Wärme über die mit Dachsstrom gefütterte Wärmepumpe zahlt man nur noch 0,22 ct. Und das wäre ja fast nur 1/30 der Kosten der Wärmeerzeugung mit der Gas-Therme... :sehrgut: Na - wenn das nicht zauberhaft ist... ;)

Ich werde versuchen die Therme abzuschaffen, das spart mir Schornsteinfegerkosten und Wartungskosten, der Betrieb ist siehe Berechnung WP Betrieb mit Dachsstrom mit auch zu teuer.


Bei der Datenbasis => nix wie weg damit. Der Schornsteinfeger wird sich freuen ))..M , dann mehr Zeit für seine anderen Kunden zu haben ((lachen(( ((lachen(( ((lachen((

Je nach Größe der Wärmepumpe, Anzahl und Tiefe der Bohrungen kostet so eine Wärmepumpe 10.- 15 tsd Euro ohne Speicher und sonstige Installation


Und die Investion hält sich ja vor dem Hintergrund dieser Einsparungen auch noch in Grenzen - schade, daß ich keine Fußbodenheizungen habe. Die Rücklauftemperaturen lassen sich einfach nicht so weit senken, wie es für effektiven Betrieb der Wärmepumpe erforderlich wäre :(

André
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18

Sonntag, 13. Dezember 2009, 20:09

Den Zuschlag hatte ich bei der Berechnung weggelassen, da ich den ja bekomme, egal ob ich einspeise oder in der Wärmepumpe selbst nutze.
Das ist auch richtig so :-!!

Ich halte Dachs von allen anderen streng auseinander :!: Der Dachsbetrieb wird streng seperat abgerechnet und berechnet, hier werden keine Gewinne oder Verluste hin- oder hergeschoben :-!!

Der Stromwert des Dachsstromes wird von mir mit 6 ct/kWh berechnet und erst dieser relativ niedrige Wert hat mich bewogen eine Wärmepumpe anzuschaffen. Müsste ich den vollen Wärmestrompreis der Stadtwerke bezahlen, hätte ich keine gekauft. Auch aus dem Grunde, dass ich dann die Wärmepumpe Nachts laufen lassen müsste - das will ich nicht. Wer einmal so eine Wärmepumpe gehört hat, nicht in einer Ausstellung sondern Nachts wenn alles ganz ganz leise ist, wird sich überlegen ob er so einen Brummer im Keller Nachts brummen lassen will.

Derzeit ist es so bei mir, das die Wärmeerzeuger von 7:00 Uhr bis 23:00 Uhr brummen und nachts ist Ruhe :party:
Bei der Datenbasis => nix wie weg damit.
Nicht böse sein, wenn ich rechne wie ich glaube das es richtig ist. Für mich ist die Wärmepumpe die Krönung des Dachses und besonders wichtig wenn die 10 Jahre nach der Anschaffung abgelaufen sind und ich den Strom dann gut verwenden kann. In meinem Mehrfamilienhaus muss der Dachs erst einmal Strom für die Bewohner produzieren, fallen Leistungen weg so das mehr als 2 kW eingespeist werden würden, wird die Wärmepumpe zugeschaltet.

Mein Konzept gefällt mir, ich werde noch berichten ( sobald ich mehr Zeit habe) :-!! :party:
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