Hi zusammen,
sehr interessante Beiträge, da wurde ja mächtig was losgetreten!
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung scheint in der Tat nicht ganz einfach. Ich habe da aber nach wie vor im Grundsatz ein Problem, was ihr vielleicht beantworten könnt.
Vorab allerdings kann ich (subjektiv) noch folgendes Beitragen:
Nach 8 Jahren Dachs und der Tatsache, dass ich den Dachs selber warte, muss ich sagen, dass 250 Euro Wartungs/Reparaturkosten definitiv zu wenig sind für ein Jahr! Ich muss ca. alle 9 Monate eine Wartung machen und hatte schon einige sonstige Ausfälle.
reine Teilekosten und Wartungskits der letzten 3 Jahre haben ca. 1000 Euro pro Jahr betragen!!!! Die Jahre davor waren es ca. 500 Euro pro Jahr.
Ein Kollege von mir ist auf den DACHS gekommen und koppelt ihn mit einem Stall mit sehr hohem Stromverbrauch. Da er
allen Strom selber nutzt und zudem noch vergütet bekommt, rechnet sich das recht gut.
Verbraucht man selbst eher wenig Strom wird es je nach Gaspreis schnell grenzwertig mit der Wirtschaftlichkeit.
Was mich maßlos ärgert ist der ganze bürokratische Aufwand (ich hasse allerdings auch Bürokratie!) an den man so denken muss und manchmal frage ich mich, wie Leute das bewerkstelligen, die wenig Verständnis für Technik und Mathematik haben. So muss einmal im Jahr die Bafa mit Daten versorgt werden, Die Ökosteuervergütung angordert werden, eine gesonderte Umsatzsteuererklärung fürs Finanzamt erfolgen und eine ziemlich umständliche Nebenkostenabrechnung erstellt werden. Nichts desto trotz bin ich von dem ökologischen Nutzen überzeugt und freue mich über den Dachs. Ich würde mich aber noch mehr freuen, wenn ich endlich zu 100% verstehen würde wieviel da jetzt mit verdient wird oder auch nicht. Ich glaube bis jetzt mit Cyberkosten und -zahlen hantiert zu haben und versuche schon lange eine schlüssige Berechnung zu machen.
Vorne angefangen habe ich folgende Verständnisfrage, welche sich auf das beigefügte Bild bezieht:
Ist es richtig Verlustenergie zu errechnen oder beeinflusse ich mir damit unwissend negativ meine Bilanz?
Unnabhängig vom Kaufpreis interessiert mich und leider auch das Finanzamt der Umsatz pro Jahr.
Mein Ansatz war da folgender:
1. Betriebsstunden mal m³ die der Dachs verbraucht.
2. Über den Umrechnungsfaktor ergibt sich ein kwh-Wert
3. Der Dachs liefert mir Daten zu elektrischer und thermischer Leistung, welche ich von den Gesamt kWh abziehe
4. Da bleibt was über.....
Frage: Was ist das? Oder wo ist der Denkansatz?
Das kann doch nicht alles über den Wirkungsgrad als Verlust abgebügelt werden, oder?
Soweit mit Dank vorweg und schöne Grüße,
dertuep