Sie sind nicht angemeldet.

1

Mittwoch, 15. September 2010, 19:35

Eine Dachsberechnung, Wirtschaftlichkeitsdarstellung mit Bitte um Feedback!

Hallo liebe Dachskollegen/innen!

Ich habe seit 2003 einen Dachs MSR1 im Einsatz. Da es in unserem Haus voher keine Heizung gab kenne ich keinen Vorher Nachher Vergleich.
Ich sammele schon seit anbeginn fleissig Daten und wollte schon immer mal nachvollziehen wo der große Nutzen, die Amortisation etc. von diesem Gerät genau ist.

Es wird sich ja irgendwann die Frage stellen, ob ein neuer Dachs herkommt oder eine Alternative gewählt wird.

Ich habe die Daten der letzten 3 Jahre mal aufgeschrieben und möchte von euch erfragen ob das so im Groben richtig ist oder ob arge Fehler bei der Berechnung erfolgt sind.

Dazu ist die angehängte Datei von Nöten!

Hier mein (theoretischer) Ansatz zu den Werten:

Grundlage: Unser Dachs läuft im Jahr ca. 6000 Stunden. Im Durchschnitt lag der Gaspreise in den letzten drei Jahren bei 6ct, Tendenz steigend!
Elektrisch Leistung zu produzieren kostet bei mir im Durchschnitt 2100 Euro. Man produziert aber für sich selbst und zahlt demnach nicht an die Avacon (hier 2200 Euro) und Verkauft den Rest (hier 2900 Euro). Ersparnis dadurch: 3000 euro pro Jahr!!!

Der schlechte Wirkungsgrad schlägt mit 1500 Euro Kosten für Verlustleistung (Gesamtgasverbrauch minus elektrische Leistung minus thermische Leistung) zu buche. Hierbei müsste berücksichtigt werden, dass andere Heizungen auch einen Anteil Verlustleistung haben.

Die Wartung (selbst gemacht, also ohne Lohnkosten, nur die Teile) reduzieren den Gewinn um weitere 800 Euro pro Jahr. Dafür gibt es aber in etwa 800 Euro Ökosteuer zurück.

Der Reingewinn geträgt demnach pro Jahr ca. 1500 Euro bei Gaspreisen um 6ct!

Bei steigenden Gaspreisen, erhöhen sich die Kosten der "Stromproduktion" und schmälern den Gewinn. Bei größer 8ct/kWh bleibt fast nichts mehr übrig.

Lange Rede kurzer Sinn...stimmt das so ?(

Ich hoffe auch andere haben einen Nutzen an der Aufstellung und bedanke mich vorweg für evtl. Antwortern.

Schönen Grüße,

dertuep
»dertuep« hat folgende Datei angehängt:
  • Dachsdaten.JPG (109,25 kB - 64 mal heruntergeladen - zuletzt: 22. Januar 2012, 12:00)

2

Mittwoch, 15. September 2010, 20:10

Bei steigenden Gaspreisen, erhöhen sich die Kosten der "Stromproduktion" und schmälern den Gewinn.
Genau ! Wichtig immer Gaspreise vergleichen, als Beispiel kannst Du über "Goldgas" Gas für 5,07 ct / kWh inkl MwSt ( unter Deiner PLZ nachgeschaut) bestellen. Anfang des Jahres konnte man zum Teil noch für 4,0 ct /kWh bestellen ( habe ich zum Beispiel gemacht)

Ein niedriger Brennstoffpreis ist immer wichtig, leider muss man sich immer die Arbeit machen und "dranbleiben" d.h. einmal jährlich die Preise überprüfen und wenn nötig wechseln.
Der schlechte Wirkungsgrad schlägt mit 1500 Euro Kosten für Verlustleistung (Gesamtgasverbrauch minus elektrische Leistung minus thermische Leistung) zu buche. Hierbei müsste berücksichtigt werden, dass andere Heizungen auch einen Anteil Verlustleistung haben.

Deshalb hast Du Dich schlecht ausgedrückt, denn es ist tatsächlich ein notwendiger und kein "schlechter" Wirkungsgrad. Den haben wir leider alle und ist leider unvermeidbar. Bei einer alternativen Heizung ist der tatsächliche Verlustwirkungsgrad etwa 2/3 - bei Dir also ca. 1.000 €. Üblicherweise wird durch die Ökosteuerrückzahlung der etwas höhere Verlust des Dachses kompensiert.

Analog dazu hast Du den Stromverbrauch einer alternativen Heizung unberücksichtigt gelassen. Eine Brennwertheizung hat genauso viel ( oder wenig) Stromverbrauch wie die Dachs.

Aber nichts desto trotz, hast Du die Rahmenbedingungen gut erkannt. Wie ist das mit dem KWK Zuschlag bei Dir ?? Ist der irgendwo schon mit drin oder vergessen ?

Wichtig ist das der Dachs möglichst den Eigenstromverbrauch deckt, also Eigenstrom möglichst so legen ( wenn verlegbar) das er durch den Dachs gedeckt werden kann. Wichtig ist kostengünstig Energie einzukaufen. Wenn Du Lebensmittelhändler wärst würdest Du auch von günstigen Einkaufspreisen leben ..oder sterben.

Ein Dachs mit ca. 6.000 Bh sollte bei 50 % Bezugsstromverdrängung etwa 3.000 € / Jahr an Gewinn abwerfen. Bedingungen sind normale Steuerliche Rahmenbedingungen d.h. Vorsteuern auf den Brennstoff ziehen usw.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

3

Donnerstag, 16. September 2010, 08:12

Hallo Dachsfan,

vielen Dank für den Tip und die schnelle Antwort :thumbsup:
Zu deiner Frage: Der KWK Zuschlag ist schon mit im Stromverkauf berücksichtigt.

Habe auch mal nach Gasanbietern geschaut und dachte bisher immer, dass für uns nur die Eon in Frage kommt, da wir fast 200.000 kWh/Jahr abnehmen.
Da gibt es in der Tat deutlich günstigere Anbieter auch für den Strom, den man zukauft.

Aber wie verhält sich das mit dem Stromverkauf. Wechselt man dann automatisch auch damit zu einem anderen Anbieter/Abnehmer oder bleibt man damit wo man ist?

Danke im Voraus und Grüße,
dertuep

4

Donnerstag, 16. September 2010, 12:17

Hinsichtlich der Einspeisevergütung bleibst Du immer bei Deinem Netzbetreiber. Die Bezugsrichtung ( Stromverbrauch) hat damit gar nichts zu tun, da kannst Du natürlich hingehen wohin Du willst.

Besonders wichtig ist aber für den KWK Anlagenbetrieb ein bezahlbarer Brennstoff. Wie Du richtig schreibst ist bei einem bestimmten Brennstoffpreis bei gleichbleibenden Strompreisen der Betrieb einer KWK Anlage unwirtschaftlich.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

5

Donnerstag, 16. September 2010, 21:31

Das mit den 3000 Euro Ersparnis kann ich nicht erkennen.

Sicherlich ergibt sich aus Stromverkauf und geringerem Strombezug erstmal ein Betrag von rund 3000 Euro. Werden davon die anteiligen Verlustkosten sowie Tilgung und Zins abgezogen, ergibt sich nicht mal eine eine schwarz-rote Null.Wenn dann noch Reparaturen anfallen, bei dieser jählichen Laufleistung sicherlich nicht unüblich, verbleibt ein jährlicher Verlust.

Somit wird selbst bei diesem sehr hohen Stromeigenverbrauch die Anlage nach 10 Jahren nicht bezahlt sein. Wann also dann, etwa nie? Nach Auslaufen der Förderung wird es auf jeden Fall noch schwerer, wenn jählich 1000 Euro an KWK Zuschuss fehlen.

Dachser

aktives Mitglied

Beiträge: 1 201

Wohnort: Knittlingen

Beruf: Angestellter

  • Nachricht senden

6

Freitag, 17. September 2010, 06:44

Zitat

Werden davon die anteiligen Verlustkosten sowie Tilgung und Zins abgezogen, ergibt sich nicht mal eine eine schwarz-rote Null.

Das sehe ich als Ansichtssache. Natürlich muß Zins als Verlust angerechnet sein, aber jedes andere Heizsystem kostet auch Geld und irgendwie muß man ja das Gebäude heizen, ob man die Heizanlage nun bar bezahlt oder nicht.



Zitat

Wenn dann noch Reparaturen anfallen, bei dieser jählichen Laufleistung sicherlich nicht unüblich, verbleibt ein jährlicher Verlust.


Auch das halte ich für ein zu einseitig-negatives Denken des BHKW gegenüber.Ich habe meinen Dachs nun schon ca. 5,5 Jahre und außer einer in Kulanz getauschten Einspritzdüse habe ich noch keinen Schaden gehabt. Bei meiner Ölheizung, die zuvor eingebaut war, hatte ich die ersten beiden Jahre sehr viele Probleme, bis mein Gelbbrenner gegen einen Blaubrenner auf Kulanz ausgetauscht wurde. Nach der Garantiezeit blieb dieser Brenner dann auch noch einige Male stehen und ich mußte den Not-Kundendienst für sehr viel Geld kommen lassen, bis ich mir dann letztendlich die Wartung und Reparatur des Brenners angeeignet hatte. Mal abgesehen davon, daß meine Ölheizung in den Jahreskosten deutlich über denen meines Dachs war, hat sie mich über die 15 Jahre recht viel Geld gekostet und auch Nerven und da waren die paar € Zinsen gut angelegt gewesen.
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

Schwedenpeter

aktives Mitglied

Beiträge: 1 258

Wohnort: Schwendi

Beruf: Referent für Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie, BHKW Schulungen, Lehrbeauftragter an der Hochschule Ulm

  • Nachricht senden

7

Freitag, 17. September 2010, 08:56

Man sollte den Gewinn eines BHKW nicht über den Daumen peilen. Für die Berechnung gibt es Programme.
Ein BHKW ist cool :D

8

Freitag, 17. September 2010, 10:27

@ Schwedenpeter

Wenn wie im Beispiel die Einnahmen aus der Stromproduktion verechnet mit den anteiligen Verlusten bei 2500 Euro pro Jahr liegen und ich für Zins und Tilgung bei einem Invest von 25000 Euro aber 3000 Euro an die Bank zahlen muss, ist das Ergebnis negativ. Für diese Berechnung brauche ich kein Programm. Die Frage ist doch, ist mein Ergebnis richtig oder falsch. Da spielt der Daumen keine Rolle.

Leider ist aber auch richtig, dass mit Programmen ermittelte Renditen einen weit höheren Stellenwert für die Glaubwürdigkeit besitzen, auch wenn die Zahlen noch so geschönt sind.

9

Samstag, 18. September 2010, 03:37

Die Frage ist doch, ist mein Ergebnis richtig oder falsch.
Viele meiner Entscheidungen die ich in meinem Leben getroffen habe, sehe ich heute anders. Die Frage ob diese Entscheidungen richtig oder falsch waren oder sind, vermag ich auch heute nicht zu beantworten.

Unsere Welt lebt, ist in Bewegung und keiner kann voraussehen was morgen sein wird ( oder hat jemand die "Glaskugel" ? ). Es ist nicht falsch, wenn Du auf die hohen Anschaffungskosten und den laufenden Kosten einer KWK Anlage hinweist.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

Dachser

aktives Mitglied

Beiträge: 1 201

Wohnort: Knittlingen

Beruf: Angestellter

  • Nachricht senden

10

Samstag, 18. September 2010, 03:42

Zitat

Viele meiner Entscheidungen die ich in meinem Leben getroffen habe, sehe ich heute anders. Die Frage ob diese Entscheidungen richtig oder falsch waren oder sind, vermag ich auch heute nicht zu beantworten.
In jedem Fall versucht man in diesem Moment der Entscheidung die beste unter den gegebenen Gesichtspunkten zu treffen und im Anschluß daran muß man mit dieser Entscheidung leben. Was gewesen wäre, wenn man sich anders entschieden hätte, spielt keine Rolle, für diesen Moment hat man es so richtig gesehen und fertig. Hätte, wäre, wenn zählt nicht und bringt auch gar nichts. :!:
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

11

Samstag, 18. September 2010, 03:44

Hätte, wäre, wenn zählt nicht und bringt auch gar nichts.
Eben, deshalb finde ich auch meine Entscheidungen nicht als - falsch. Wie schon immer geschrieben, kaufen sich viele Leute ( ich auch) eine / thermische) Solaranlage. Auch stehen relativ hohe Anschaffungskosten und Betriebstkosten ( Pumpenstrom, Solarflüssigkeit Erneuern und Ergänzen, Reparaturen und Ersatz bzw. Demontage bei defekten kollektoren) relativ niedrigen Energiegewinnen gegenüber.

Aber auch hier fragt kaum einer, ob es sich denn lohnt. Die Leute schaffen sich die Anlagen an und betreiben Sie, auf jeden Fall ein Gewinn für die Umwelt.
In jedem Fall versucht man in diesem Moment der Entscheidung die beste unter den gegebenen Gesichtspunkten zu treffen und im Anschluß daran muß man mit dieser Entscheidung leben.
Eigendlich alle meine Entscheidungen habe ich mit Blick in die Zukunft entschieden, so wie diese Solaranlagenkäufer auch.

Die Erwartung eines stark steigenden Strompreis haben sich aufgrund der politischen Rahmenbedingungen derzeit noch nicht so erfüllt wie erwartet. Besonders hinsichtlich der Einspeisevergütung gemäß KWK Gesetz sind die Erwartungen vom tatsächlichen Verlauf nicht ansatzweise erfüllt worden.

Dies ist aber politisch so gewollt und entschieden worden!

Wie von vielen Betreibern und Mitgliedern hier richtig bemängelt und kritisiert, stiegen die Kosten für Anschaffung und Ersatz- sowie Servicematerial der KWK Anlagenanbieter weiter in die Höhe. Ohne die stark gefallenen Brennstoffkosten und ohne die Anschubförderung hätte der Geschäftsbereich KWK sicherlich einen sehr schweren Stand gehabt, obwohl auch der derzeitige Stand nicht zum Jubeln Anlass gibt.

Wenn jemand ( der KWK Betreiber) also eine KWK Anlage kauft und betreibt dann mit Sicherheit mit Blick in die Zukunft. Wie das Mitglied "dertuep" zutreffend schreibt ( so wie ich es verstehe ) betreibt das Mitglied erfolgreich seit 2003 einen Dachs in einem größeren Objekt in dem es vorher keine Heizung gab, eine Anschaffung war also notwendig. DIe Investition in eine hochwertige Heizung ( KWK Anlage) ging einher mit einer kritischen Betrachtung hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit bei der leider die Optimierung der Einkaufspreise vernachläßigt wurde.

Eine Notwendigkeit einen neuen Dachs anschaffen, vermag ich nicht zu sehen, ich würde empfehlen unter dem KWK Gesetz die Wirtschaflichkeit durch optimierten Energieeinkauf zu steigern und wenn notwendig die Laufzeit der KWK Anlage zu beschneiden und dafür die Brennwertheizung in Zeiten in denen der Strom komplett eingespeist werden muss, arbeiten zu lassen. In der Zukunft wird sich ein nach Tageszeit und Tagesverfügbarkeit darstellender Strompreis ergeben, der durch Intelligente Stromzähler erfasst wird. Es ist zu befürchten das die Kosten des Netzausbaus, der Stromspeicher ( Pumpspeicherkraftwerk u.a.) von den Verbrauchern bezahlt werden muss, also von uns. Hier wird eine Eigenerzeugungsanlage unbezahlbar sein, denn die läuft dann automatisch wenn der Strompreis hoch ist. Alternativ wird erwartet, das der Preis für Bioerdgas im Verhältnis zum derzeitigen Erdgaspreis stark fällt. Ähnliches ist beim Rapsöl - Heizölpreis in der Vergangenheit erkennbar gewesen. Während der Heizölpreis und der Erdgaspreis langfristig steigt, wird erwartet das der Bioöl und Bioerdgaspreis mit diesen konform also etwa gleich liegen wird, hier bietet sich dann ein Umstieg auf EEG an. Der Betreiber kann also ohne jede Kosten einen Bioerdgasliefervertrag schließen und erhält dann 20 Jahre lang dieEEG Vergütung von derzeit 20,46 ct / kWh. Derzeit liegt der Erdgaspreis bei ca. 5 ct / kWh der Bioerdgaspreis bei ca. 8,5 ct / kWh, so das ich derzeit noch keinen Umstieg ins EEG empfehle.

@ Steven - nein ich stimme Dir nicht zu, auch wenn Dein Beitrag keinesfalls "falsch" ist. In der Regel sind Beiträge auch sehr selten "falsch" da diese die Meinung und Ansicht des Mitglieds ausdrücken und darlegen. Ich bin mir sicher, dass der Dachs des Betreibers sein Geld verdient und sich zu 100 % wirtschaftlich darstellen lässt. Notfalls ist ein Ersatzmotor notwendig ( Motorzylinder), aber der Dachs wird sicher auch noch im Jahre 2030 laufen, im Gegensatz zu seiner Brennwertheizung die Strom verbraucht anstatt ihn zu erzeugen.

Aber heute sind wir im Jahre 2010 und die Glaskugel ist immer noch nicht in Betrieb...... :D

Also schreib bitte nicht - lohnt sich nicht, ohne es richtig zu begründen - das ist meine Meinung !

Gern lasse ich mich eines besseren belehren, wenn einer es kann ( und dabei sachlich bleibt :rolleyes: )

@ Schwedenpeter Ein Programm, das die Wirtschaftlichkeit der nächsten 20 Jahre genau berechnet ist mir leider nicht bekannt, noch besitze ich so ein Programm. Wer einen Dachs kauft, kauft auch immer einen Traum !

Der Traum von einem besseren Leben, den Strom selbst erzeugen und die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen seines Tun`s zu optimieren. Ökologisch ist der Dachs mit Sicherheit positiv zu sehen, die ökonomische Endrechnung ist sehr stark von den politischen Rahmenbedingungen abhängig.


Bitte beachtet auch den Ausblick auf die EnEV 2012 und folgende, die federführenden Bundesministerien haben bereits stark steigende energetische Anforderungen angekündigt. Auch hier wird für unser Mitglied der Dachs noch sehr sehr wichtig werden - wetten ? Heizen einfach so mit Brennwertheizung und Erdgas ??? Ob das in Zukunft noch erlaubt ist ?? Nach allem was ich weiß - nein.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

12

Dienstag, 21. September 2010, 15:12

Wirtschaftlichkeitsvergleich

Hallo anbei ein Versuch zum Wirtschaftlichkeitsvergleich.

Leider komme ich mit der weiter oben angeführten Tabelle zur Rentabilitätsbetrachtung nicht ganz klar.

Meine Ausgangsbasis: Der therm. Wirkungsgrad einer Gasbrennwerttherme und des Dachs mit Kondenser werden als gleich angesehen. Abschreibungen und Zinsen usw. werden nicht berücksichtigt. Es wird nur der laufende Betrieb verglichen.

Die Auswertungen sind im Anhang.
»Hobyheizer« hat folgende Datei angehängt:

13

Dienstag, 21. September 2010, 21:40

Meine Ausgangsbasis: Der therm. Wirkungsgrad einer Gasbrennwerttherme und des Dachs mit Kondenser werden als gleich angesehen.
Der Gesamtwirkungsgrad Dachs mit Kondenser und der Gesamtwirkungsgrad einer Brennwertheizung sind gleich, vergleiche ich lediglich die thermischen Wirkungsgrade ist das natürlich anders.
Leider komme ich mit der weiter oben angeführten Tabelle zur Rentabilitätsbetrachtung nicht ganz klar.
Die Vergleichsrechnung berücksichtig, dass bei unterschiedlichen Gas- und Strombezugsmengen auch unterschiedliche Tarife anzuwenden sind. So ist in der Tabelle ( so wie bei mir ) der Gaspreis beim Dachsbetrieb günstiger, da ein größerer Verbrauch preiswertere Einkaufbedingungen ermöglichen.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

14

Mittwoch, 22. September 2010, 20:17

Auch wenn ich mich mit euch nicht streiten möchte, so zeigt doch auch das letzte Beispiel nur das Fehlen jeglicher Rentabilität. Je länger ich das Zahlenwerk betrachte um so mehr Punkte lassen sich finden, an denen das BHKW schön gerechnet wird. z.B.

Warum werden bei den Zahlen für die Therme die Grundgebühr für drei Elektrozähler aufgeführt, beim BHKW aber nur einer? Bei der Therme würde es doch auch mit einem Zähler funktionieren.

Warum sind die Strompreise in Verbindung mit der Therme pro kWh höher, wo doch hier viel mehr Strom abgenommen wird? Warum gibt es keinen Schwachlasttarif mit der Therme?

Bei den Gaskosten wiederum wird dem BHKW wegen Mehrabnahme ein geringerer Gaspreis zugestanden. Preiswerte Gasanbieter machen diesen Unterschied zumindest im Bereich von 20000 bis 100000 kWh nicht.

Wird all das angepasst, werden aus den genannten 2430 Euro wohl eher 1800.

Mit 1800 Euro im Jahr kann das BHKW sich in 10 Jahren niemals bezahlt machen.

Warum werden die Anschaffungskosten immer ausgeklammert, wo doch der Dachs der einzige Kessel sein soll welcher sich selbst bezahlt?

Ich glaube in einem hat Dachsfan recht. Das ganze ist nur ein Traum.

Wer es nicht glaubt unter http://www.zinsen-berechnen.de/kreditrechner.php kann schön ermittelt werden, welche Zahlung pro Jahr nötig sind um eine Summe nach einem festen Zeitraum zurück zuzahlen.

15

Mittwoch, 22. September 2010, 23:23

Warum werden bei den Zahlen für die Therme die Grundgebühr für drei Elektrozähler aufgeführt, beim BHKW aber nur einer? Bei der Therme würde es doch auch mit einem Zähler funktionieren.
Ja funktionieren würde es schon, nur erlaubt ist es nicht. Lediglich beim Betrieb einer Eigenerzeugungsanlage haben die Betreiber einen Rechtsanspruch auf einen Netzzugang über Summenzähler
Warum sind die Strompreise in Verbindung mit der Therme pro kWh höher, wo doch hier viel mehr Strom abgenommen wird? Warum gibt es keinen Schwachlasttarif mit der Therme?
Da ich weder die Berechnung erstellt habe noch sonstwie damit etwas zu tun habe kann ich Dir das ganz genau nicht sagen. Aber es gibt Sondertarife wie z.B. das "Dachsgas" hier bekommt man von einigen Anbietern den Brennstoff preiswerter. Auch Strom erhalten Dachsbetreiber ( und auch andere KWK Betreiber) für derzeit 16,99 ct / kWh inkl MwSt zuzüglich einer normalen Grundgebühr von 6,50 € / Monat.

Schwachlasttarife werden nicht in allen Gebieten angeboten und sind von der Grundgebühr auch teurer.
Warum werden die Anschaffungskosten immer ausgeklammert, wo doch der Dachs der einzige Kessel sein soll welcher sich selbst bezahlt?
Ich bin überzeugt davon, dass es kein Problem für den Dachs ist, wenn die Anschaffungskosten mit Zinsen berechnet werden. Die meisten finanzieren über die Kfw zu niedrigem Zinssatz.
Ich glaube in einem hat Dachsfan recht. Das ganze ist nur ein Traum.
Wer einen Dachs kauft, verwirklicht seine Träume und sein Gewissen, seine Einstellung und seine Liebe zum Leben.

Das war es eigendlich was ich sagen wollte :love:
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

16

Donnerstag, 23. September 2010, 20:25

Warum werden bei den Zahlen für die Therme die Grundgebühr für drei Elektrozähler aufgeführt, beim BHKW aber nur einer? Bei der Therme würde es doch auch mit einem Zähler funktionieren.

Warum sind die Strompreise in Verbindung mit der Therme pro kWh höher, wo doch hier viel mehr Strom abgenommen wird? Warum gibt es keinen Schwachlasttarif mit der Therme?

Bei den Gaskosten wiederum wird dem BHKW wegen Mehrabnahme ein geringerer Gaspreis zugestanden. Preiswerte Gasanbieter machen diesen Unterschied zumindest im Bereich von 20000 bis 100000 kWh nicht.

Weil vor dem BHKW der Strom durch 3 Abnehmer aufgeteilt war. Wie siehts denn bei dir aus ??

Weil die verbliebene Strommengen grösser ist, als die vorher dreifach aufgeteilte.

Schwachlast, denke daran, alles wird wieder dreifach aufgeteilt. Ürigens durch Schwachlast gibt es nur ca. 30 € Einsparung. Der Grund für Schwachlast war abrechnungstechnisch und nicht wegen der Kosten.

Der Gaspreisunterschied ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Bei Meinem günstigsten verhält es sich halt so.

Abschreibung, kannst du mit einem Betrag berücksichtigen wie du willst.

Dies sollte nur ein Versuch der Darstellung sein, wie sich ein BHKW auf die Kosten auswirken kann. Sicherlich bei jedem Anwendungsfall anders. Diese Jahr ist es wiederum anders, Gaspreis gefallen, Strompreis gestiegen, Eigenstromanteil gestiegen, na wie wirkt sich dies denn auf die Kosten aus ??.

Also verstehen, nachdenken, Masnahmen einleiten, auf Erfolg kontrollieren.

Jeder Fall ist anders und nicht pauschal schnell urteilen und verdammen.

Gruß

Dachs2001

KWK Entdecker

Beiträge: 79

Wohnort: Hattingen

Beruf: Hardware-Entwickler

  • Nachricht senden

17

Donnerstag, 23. September 2010, 20:26

Hallo dertuep,

mein Dachs läuft seit Jan. 2001 Die Jahresleistung liegt bei ca. 1500h.
Wenn ich die Daten bis heute rechne einschl.Abschreibung über 20j liegt mein derzeitiger Verlust bei ca. 2500 Euronen.
Auf 80000h hochgerechnet=25J ergibt sich ein Totalgewinn von ca 2500 Euronen.
Basis sind Durchschnittswerte aus den letzten Jahren, bei Gas und Strom habe ich die durchschnittlichen Preisteigerungen mit eingerechnet.
Es sind keine größeren Reparaturen berücksichtigt.

Somit ist der Gewinn wahrscheinlich nur der für die Umwelt.

Gruß
Dachs2001

18

Donnerstag, 23. September 2010, 20:33

Die Jahresleistung liegt bei ca. 1500h.
ist der Gewinn wahrscheinlich nur der für die Umwelt.
"DerTuep hat etwa 5.000 Bh / Jahr, der Betreiber der Berechnung > 2.500 Bh, bei 1.500 Bh / Jahr ist neben der Umwelt ein sehr sehr langer Atem notwendig.

Da wo der Dachs 5.000 Bh / Jahr arbeitet besteht in der Regel auch ein vielfach höherer Strombedarf als bei Dir Dachs2001, auch dadurch wird der Rohertrag etwa bei dreifachen liegen. Wenn man die Anschaffungskosten berücksichtigt ( und die Steuervorteile oder auch nicht) der Dachs wird sich bei 5.000 Bh bestimmt bezahlt machen.
Alle Beiträge und Aussagen geben nur meine Meinung wieder und sind ohne Gewähr der Richtigkeit

19

Sonntag, 26. September 2010, 07:36

louis vuitton bag

同样,您有另一种加热功率忽视。 一个冷凝锅炉一样多(或很少)权力屋顶消费。

但无论如何,你必须承认的基础。
[网址= http://www.eluxuryc-shop.com/]路易威登袋[/ url]插入 与你怎么样卫生防护中心的合同? 有没有什么地方或遗忘?

重要的是要尽可能以自己目前的覆盖,[网址= http://www.eluxuryc-shop.com/篮]路易威登[也可能使电流(如果部署)它可以被诱导的屋顶覆盖/网址]屋顶。 重要的是购买低成本的能源。 如果你想你甚至更低的价格从杂货商..死是活。

20

Sonntag, 26. September 2010, 07:37

louis vuitton bag

Die Wartung (selbst gemacht, also ohne Lohnkosten, nur die Teile) reduzieren den Gewinn um weitere 800 Euro pro Jahr. Dafür gibt es aber in etwa 800 Euro Ökosteuer zurück.

Der Reingewinn geträgt demnach pro Jahr ca. 1500 Euro bei Gaspreisen um 6ct!

Bei steigenden Gaspreisen, erhöhen sich die Kosten der
louis vuitton bag"Stromproduktion" und schmälern den Gewinn. Bei größer 8ct/kWh bleibt fast nichts mehr übrig.

Ähnliche Themen

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche Energieliga.de