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Dienstag, 31. August 2010, 19:50

Ventile eingeschlagen nach 14000 Std Laufzeit/Gewährleistung durch Senertec?

Hallo, bin neu im Forum
habe seit 3 Jahren einen Gas-Dachs in Gebrauch ca. 14000 Betriebsstunden .

Da ich von Anfang an mit großem Ölverbrauch und nach Schließen der Spritzölkühlung (durch Senertec angeordnet) nun mit Ventilverschleiß durch Einschlagen der Auslassventile geschlagen bin, würde ich gern erfahren ob Jemand im Forum auch die gleichen Probleme hatte und wie Senertec mit Gewährleistungsansprüchen umgegangen ist. Nach Aussage des Installateurs ist bereits die Hälfte der Zylinderlaufzeit nach nur 14000 Betriebsstunden abgelaufen, da sich die Ventile nicht beliebig weiter stellen lassen.
Die Problematik des erhöhten Ventilverschleißes hat sich schon innerhalb der 2 Jahren Gewährleistungszeit gezeigt und m.E. müsste Senertec einen neuen Zylinder auf Garantie einbauen lassen.
Zusätzlich ließ sich der Software-Update nicht aufspielen und laut Senertec soll nun auch noch die Steuerplatine defekt sein. Die Platine kostet auch lediglich 800 € plus Einbau.
Habe meinen Installateur angeschrieben, der mich an Senertec verwiesen hat.
Habe nun Senertec angeschrieben und werde über die Antwort berichten.

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Dienstag, 31. August 2010, 20:27

hat sich schon innerhalb der 2 Jahren Gewährleistungszeit gezeigt

Hallo und herzlich willkommen im Forum :love:

Innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Kauf der Anlage wird eigendlich alles bezahlt, danach kann man Kulanz beantragen. Wenn ich Dich richtig verstehe sind die zwei Jahre um, und Dein Servicepartner hat zu früh und/oder ohne weitere Beobachtung die externe Spritzölkühlung verschlossen. Danach ist es zu einem Ventilverschleiß gekommen so das jetzt nur noch ein Teil ( Hälfte) der Ventilnachstellung vorhanden ist.

Nach Ablauf der ersten zwei Jahre sieht es mit der Platine schlecht aus. Mit dem Motor das wäre dann Kulanz des Herstellers, denn offenbar hat der Servicepartner der die externe Spritzölkühlung vollständig verschlossen hat einen Fehler gemacht.

In der Regel bekommt man einen Teil vom Hersteller, man kann immer nur dringend Raten, Mängel stets anzuzeigen und beseitigen zu lassen bzw. sich zusätzlich zur Mangelanzeige schrifltich geben zu lassen, dass der Händler auf die Einrede der Verjährung verzichtet.
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Mittwoch, 1. September 2010, 14:38

eingeschlagene Ventile/

Hallo Dachsfan,
die Spritzöölkühlung wurde auf Anweisung von Senertec vollständig geschlossen (nach ca.52oo Betribsstunden und einem Ölverbrauch von 7 Litern nach 1300 Betribsstunden ) .Demnach ist hier meinem Sevicepartner keine falsche Wartung zuzurechnen. Hatte zum damaligen Zeitpunkt schon Diskussionen mit Senertec, da ich der Meinung war ein so hoher Ölverbrauch deutet auf einen defekten Zylinder hin. Habe dann jedoch Senertec vertraut und die Spritölkühlung deaktivieren lassen, die nach Meinung von Senertec für den hohen Ölverbrauch verantwortlich wäre.
Innerhalb der 2 jährigen Gewährleistungszeit zeigte sich dann der erste Hinweis auf einen erhöhten Ventilverschleiß. Bin mal gespannt auf die Antwort von Senertec, und auf auf eine Resonanz im Forum bzgl. ähnlicher Probleme. gruß Heizer

Dachser

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4

Mittwoch, 1. September 2010, 15:46

Zitat

die Spritzöölkühlung wurde auf Anweisung von Senertec vollständig geschlossen (nach ca.52oo Betribsstunden und einem Ölverbrauch von 7 Litern nach 1300 Betribsstunden ) .Demnach ist hier meinem Sevicepartner keine falsche Wartung zuzurechnen. Hatte zum damaligen Zeitpunkt schon Diskussionen mit Senertec, da ich der Meinung war ein so hoher Ölverbrauch deutet auf einen defekten Zylinder hin
Also hattest du ja auch schon Kontakt mit SenerTec und darauf würde ich mich auf jeden Fall berufen für den Kulanzfall.
:thumbsup: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. :thumbup:

5

Mittwoch, 1. September 2010, 19:25

Habe dann jedoch Senertec vertraut und die Spritzölkühlung deaktivieren lassen
Das war ja auch grundsätzlich richtig, aber der Ventilverschleiß muss beobachtet werden und bei einem Ventilverschleiß muss der Hersteller unverzüglich informiert werden. Ich habe nichts anderes gesagt.

Ich halte es nicht für korrekt einem Betreiber die Spritzölkühlung zu schließen und zu denken " lass mal die Ventile verschleißen, brauch der der Betreiber eben bald einen neuen Motorzylinder". Ich glaubte Dich so verstanden zu haben.

Da die zufriedenen Betreiber bzw. die Betreiber wo alles zur Vollsten Zufriedenheit gelaufen ist sehr selten schreiben, kann ich Dir bestätigen das in der Regel der Verkäufer der Anlage bei einem zu hohen Schmierölverbrauch oder einem unzulässig hohen Ventilverschleiß ( wie bei Dir) nach Rücksprache mit dem Hersteller weitere Maßnahmen einleitet. So wird dann z.B. ein neuer Kolben eingebaut, oder ähnliches.

Nur Erdgas und Flüssiggasanlagen ( Dachs G und F ):
Nach den Informationen vieler Betreiber sind aufgrund zu hohem oder zu niedrigem Schmierölverbrauch, bzw. Ventilverschleiß, bei höchstens 5 % aller Anlagen Maßnahmen notwendig.

In der Regel liegt der Schmierölverbrauch nach diesen Maßnahmen dann im normalen Bereich, in unter 1 % aller Anlagen müssen größere Maßnahmen wie z.B. ein Kolben oder Zylindererneuerung vorgenommen werden.


Achtung diese Angaben gelten nur für Anlagen unter 10.000 Bh - also Motorrevisonen in Zusammenhang mit Einlaufverhalten ( Einfahrverhalten des Dachs Motors)

Anlagen die sich im normalen Betrieb befinden ( > 10.000 Bh ) arbeiten in der Regel mit einjustiertem Schmierölverbrauch einwandfrei. Laufzeiten bei Gasanlagen oberhalb 100.000 Bh sind nicht selten, in der Regel fallen die Anlagen aber bis 100.000 Bh mit einem Motorschaden aus.
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Sonntag, 5. September 2010, 23:57

Hallo Heizer, wilkommen im Club!

Ganz so weit wie Du bin ich noch nicht. Ich habe jetzt 12.000 BH. Mein Ölverbrauch lag bei 3l / 1.000 Bh - also mehr als der Ölvorrat zwischen den Inspektionen hergibt. Dementsprechend oft saßen wir dann plötzlich im Kalten. Frühjahr 2009 reduzierung der Spritzölkühlung (9.000BH). Dann 3,8 bis 5,2l / 1.000 BH. Schließlich hat Senertec dieses Frühjahr (11.566BH) höchstpersönlich die Spritzölkühlung geschlossen (kostenpflichtig). Nun bin ich gespannt, was passiert. Bisher 2,2 l /1.000 BH, aber in der kurzen Laufzeit (Sommerpause) läßt sich nichts genaues sagen.

Dachser

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7

Montag, 6. September 2010, 05:10

Ich frage mich immerzu, wie es denn solch große Unterschiede gibt. Die einen Dachse laufen weitestgehend problemlos, da sagt man dann meist es seien Gasdachse, weil die Problematik mit dem Rußfilter nicht ist, dann lese ich von Gasdachsen, die bei dieser Bh-Zahl 12-14000Bh enorme Probleme machen. Was kann die Ursache sein, alles auf Fertigungstoleranzen zu schieben kanns ja nicht sein, denn jeder hat für seinen Dachs so in etwa denselben Preis bezahlt bei gleichen Bedingungen. Wird da im Werk SenerTec mit billigen Materialien gearbeitet oder was ist da los?
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8

Freitag, 17. September 2010, 10:28

Ventile eingeschlagen nach 14000 Std Laufzeit/Gewährleistung durch Senertec?

Hallo liebe Forumsmitglieder, hier mal ein erster Zwischenbericht:
Senertec hat die Gewährleistung aufgrund des zu hohen Ventiverscheisses anerkannt und einen Austauschmotor eingebaut. :thumbsup:

Bezgl. der Steuerplatine gibt es noch keine Neuigkeiten.
Die vorletzte Sofware (o7 er) ließ sich nicht aufspielen, so daß die Platine mit der Software vom Auslieferungszustand (04 er) zurückgesetzt wurde.
Habe gerade erfahren das es eine neue Software für die Steuerplatine gibt. Mal sehen ob sich die neue Software installieren läßt.

Vielleicht hat jemand aus dem Forum ähnliche Probleme mit neuer Software. ?(

9

Samstag, 18. September 2010, 04:33

Senertec hat die Gewährleistung aufgrund des zu hohen Ventiverscheisses anerkannt und einen Austauschmotor eingebaut.
:love: Gratuliere !!!

Normalerweise läßt sich ein update problemlos aufspielen, wie bei jedem Gerät. Ein updateproblem deutet auf ein defektes Bauteil der somit defekten Platine hin.
Die vorletzte Sofware (o7 er) ließ sich nicht aufspielen,
Habe gerade erfahren das es eine neue Software für die Steuerplatine gibt.

Nein gibt es nicht, die Software MSR 2 ist seit Anfang 2010 gleich geblieben und eine neue wird auch nicht mehr in 2010 erwartet.
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Mittwoch, 9. März 2011, 21:47

Ventilverschleis wegen Übertemperatur?

Letztes Frühjahr hatte ich massive Probleme mit der Temperatur meines Dachs. Der Ölverbrauch stieg auf über 5l/1000Bh.
Ein Techniker des Senertec Cervicecenter hat sich den Dachs angeschaut, Abgasgegendruck und Ventilspiel kontrolliert (beides Ok) und die bereits reduzierte Spritzölkühlung verschlossen. Außerdem wurde Spülen und Austausch des Verdrängerings vorgeschlagen und 166Bh später auch durchgeführt (ob dabei nochmal das Ventilspiel kontrolliert wurde ist mir nicht bekannt).
Nun, ist der Temperaturverlauf wieder Ok, der Ölverbrauch liegt bei 0,9l/1000Bh.

Aber bei der letzten 4. Wartung (13.515 Bh) zeigte sich, das das Ventlspiel des Auslaßventils nicht stimmte. Es mußte von 22 auf 62mm vergrößert werden (Ventilplatte 5.1 gegen 4.7 getauscht). Das gibt mir zu denken!
Senertec sagt auf Nachfrage, "dies liege vermutlich an meinem Temperaturproblem, was aber ja inzwischen behoben worden sei. Schmirölverbrauch und Ventilspiel müssen nur zukünftig beobachtet werden."
Was mich wundert: Das Ventilspiel war bis zur Beseitigung des Temperaturproblems (auf jeden Fall bis 166Bh vorher) noch ok. Der Ventilverschleiß fand erst nach der Reparatur statt. Muß ich mir Sorgen machen und tätig werden?

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Donnerstag, 10. März 2011, 08:38

Senertec sagt auf Nachfrage, "dies liege vermutlich an meinem Temperaturproblem, was aber ja inzwischen behoben worden sei. Schmirölverbrauch und Ventilspiel müssen nur zukünftig beobachtet werden."
Das Senertec Werk Schweinfurt ?

Man hat richtig den Schmierölverbrauch reduziert, wenn aber Ventilverschleiß auftritt, kann man versuchen etwas Schmierölverbrauch zuzulassen. Ventilverschleiß auf Dauer darf nicht sein, da solltest Du auch drauf achten !
Muß ich mir Sorgen machen und tätig werden?
Also ein "Jein" :D
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Donnerstag, 10. März 2011, 18:48

Das Senertec Werk Schweinfurt ?
Ja, Schweinfurt. Eigentlich wollte mein ST das klären, hat er aber nicht. Mein zuständiges Senertec-Service-Center hat nach einem Monat Bedenkzeit, nach mehrfachen Fragen und nach Intervention der Endkunden-Problemmanagerin aus Schweinfurt sich doch noch gemeldet - aber konnte/wollte die Frage nicht beantworten. Also habe ich mich direkt an Schweinfurt gewandt, wo diese Einschätzung zur Antwort kam.
Also ein "Jein" :D
Danke für Deine Einschätzung! :freunde
Sonst noch jemand eine Idee? Wie gesagt, der Verschleiß trat erst nach der Behebung des Fehlers auf. Sollte ich zwischendurch den Ventilverschleiß messen lassen?

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Donnerstag, 10. März 2011, 19:29

Sollte ich zwischendurch den Ventilverschleiß messen lassen?
Das sollte eigendlich Dein Servicepartner beurteilen ob zwischendurch gemessen werden muss. Wenn seit deaktivieren der externen Spritzölkühlung die hälfte des Wartungsintervall ( 1.500 - 2.000 Bh ) vergangen sind und ein Servicemitarbeiter in der Nähe zu tun hat, guckt normalerweise ein Servicemitarbeiter Kulanzweise mal nach den Ventilen und den Schmierölverbrauch pro 1.000 Bh.

Das sollte aber Sorge des Servicepartner sein und nicht des Betreibers.
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Donnerstag, 10. März 2011, 22:20

Das sollte aber Sorge des Servicepartner sein und nicht des Betreibers.
Der sich selbstständig kümmern? Kannst Du vergessen...
Habe ja auch noch nichts wegen des Ventilverschleiß von ihm gehört (obwohl vereinbart), und der Serviceeinsatz davor ist auch noch nicht in die DABS eingetragen.... Und da die Arbeiten also noch nicht abgeschlossen sind, und ich keine Lust mehr habe dahinter her zu laufen, wird auch die Rechnung nicht bezahlt. Mal sehen, ob er sich nicht doch irgendwann bei mir meldet - und sei es mit einer Mahnung. Aber jede eigenständige Reaktion wäre schon ein Fortschritt. :D (Ok, ist nicht ganz die nette Tour, aber ich möchte nach 5 Jahren endlich einmal erreichen, das er sich bei mir meldet - und das wird er, den die Buchhaltung leitet seine Frau.)

Dachser

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15

Freitag, 11. März 2011, 03:23

Das ist bei mir genauso. Als ich dieses Jahr heftige Bedenken hatte, ob ich einen Motorschaden habe(was dann die Kraftstoffpumpe war) habe ich auch die Firma kontaktiert, die mir den Dachs vor fast 6 Jahren eingebaut hat. Seine Antwort war:"Ich mache nichts mehr mit BHKW, ich solle mich ans Service-Center wenden, da wird mir geholfen". Wenn das bei wdho derselbe ist, dann verkauft der hauptsächlich Pellet-, Öl-und Gasanlagen und BHKW machen sie nicht mehr oder nur sehr ungerne, weil es zu wenige sind, als daß es sich lohnen würde die Angestellten auf Lehrgang zu schicken. Wohl dem, der einen vernünftige SenerTec-Betrieb in seiner Umgebung hat, denn ich möchte die Rechnung nicht sehen, wo schon 2 Stunden Anfahrt drauf stehen.
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Frank Dux

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Freitag, 11. März 2011, 09:03

Ölverbrauch und vernünftigen Servicepartner

Einen vernünftigen Servicepartner zu finden ist schwer, da die Senertecpartner sehr dünn gesäät sind. Meiner ist sogar noch teurer als in BO :) obwohl wir hier tiefste ostdeutsche Provinz sind. Aber man nimmt was man kriegt.

Mal noch zum Thema Ölverbrauch, jeder Verbrennungsmotor verbraucht ja Schmieröl. Habe jetzt eingehend das Thema durchforstet, da mein Pfleger mir Fehlinfos zum Thema Öl gegeben hat.

Meiner Meinung nach ist es sinnvoll als Dachsbetreiber, sich einen Kanister Öl und einen Meßstab zu besorgen und im Falle von mangel an ÖL 72 oder 172 gemäß Anleitung nachzufüllen und zu dokumentieren.

Ggf. bei der nächsten Wartung es mit dem Dachspfleger zu besprechen. Solange es bei 4 Litern bleibt pro Wartungsturnus sollte es noch passen, bei mehr Ölverbrauch würde ich erst eingreifen lassen mit der Spritzölkühlung um ggf. Ventilschäden zu vermeiden. Denn zu geringer Ölverbrauch kann auch Schäden verursachen und ein Kanister Öl ist auf dauer billiger. ;)
MfG
Frank Dux

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