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Schwedenpeter

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1

Mittwoch, 1. Februar 2012, 09:23

Zu Risiken und Nebenwirkungen der Energiewende lesen Sie bitte die richtigen Fachzeitschriften oder fragen Sie Fachleute

ThyssenKrupp verkauft seine Edelstahlsparte Inoxum nach Finnland. 600 Arbeitsplätze weniger. Das mag ein Auftakt sein. Die Entwicklung sollte beobachtet und dokumentiert werden. Energieintensive Betriebe sind schnell in Länder verlagert in denen Strom billig ist.
Ein BHKW ist cool :D

2

Donnerstag, 2. Februar 2012, 23:34

Ich bin nicht der Ansicht, dass es nur "um billigen Strom" geht. Von den Umlagen sind die Betriebe ja ausdrücklich ausgenommen und selbst Netzkosten bezahlen sie nicht.

Mehr kann man den Energieintensiven Betrieben doch nicht mehr entgegen kommen oder ?

Natürlich weiß Thyssen, dass Genehmigungen welcher Art auch immer in Deutschland schwer zu bekommen sind. Wie sagte Prof. Dr. Ekkehard Schulz am Unternehmertag 2011: Hohe CO2 Emmisionsrechtkosten, Preisexplosion bei en Rohstoffen, ( Rohstoffkosten 77 %, Personal 9 % ) Umweltinvestitionen ( Ein Drittel des Invest fließt in Umweltschutz, in China fließt nichts in Umweltschutz ) Bürokratie, in den USA dauert es 7 Monate ein komplettes Werk zu genemigen, in Deutschland dauert die Genemigung einer Modernisierung drei Jahre. Info der Westen

Frank Dux

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3

Freitag, 3. Februar 2012, 09:15

Was soll man dazu sagen, Energieintensive Betriebe sind eh von Netzgebühren "befreit" die zahlen gerne die Millionen Privathaushalte in D.

Falls diese mal wegen Netzprobleme vom selbigen genommen werden müssen, gibts ne Entschädigung und die wie sollte es anders sein bezahlen...... natürlich wieder die Millionen Privathaushalte in D.

Ich versteh auch jetzt das Gerufe nach Kohlekraftwerke der Politiker nach neuen Kohlekraftwerken um die Energiewende zu meistern. http://www.volksstimme.de/nachrichten/sa…ar-bleiben.html

Kohlekraftwerke sind CO2 sparend, flexibel zu steuern und reagieren schnell auf Netzanforderungen. :wacko:

Wenn man bedenkt wieviel Potential der KWK verschenkt wird, da hilft auch kein Impulsprogramm.

Dann noch die Senkung der Solarförderung, zwingt deutsche Solarproduzenten dann in die Knie, weil ja der Technologietranfer nach China stattgefunden hat.

Die bauens dann billiger.

Und die Energieriesen halten sich sowieso schadlos egal was passiert, die Gewinne steigen.
MfG
Frank Dux

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4

Freitag, 3. Februar 2012, 15:58

Im Moment da "richtiger Winter" in Deutschland herrscht, gemessener Kälterekord - 35 Grad am Funtensee ( an der Grenze zu Österreich ca. 30 km von Bad Reichenhall ) ansonsten Nachttemperaturen von ca. - 10 Grad, dass übliche Spiel. Russland drosselt den Gas Export, E-on und RWE melden - 30 % Lieferung bei + 200 bis + 300 % Bedarf.

Auch bei uns im Haus arbeitet der Dachs und die Wärmepumpe rund um die Uhr, unterstützt durch die Spitzenlastheizung die zwei Jahre nicht mehr in Betrieb war. Diese läuft jetzt mit ca. 50 % Leistung ( 15 kW anstatt 30 kW )

Russland darf die Lieferung einschränken, wenn dort die Nachfrage gedeckt werden muss. Die Lieferverträge werden also erfüllt, die Bundesrepublik hat zu diesem Zweck große Gasspeicher.

Aber es zeigt sich, dass eine stabile Energieversorgung nicht einfach auf die Erdgasschine verlagert werden kann.

Schwedenpeter

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5

Freitag, 3. Februar 2012, 22:27

Ich bin nicht der Ansicht, dass es nur "um billigen Strom" geht. Von den Umlagen sind die Betriebe ja ausdrücklich ausgenommen und selbst Netzkosten bezahlen sie nicht.

Trotz allem, Der Strom wird teurer, das wissen die Konzerne und verlagern stromintensive Prozesse ins Ausland.
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Freitag, 3. Februar 2012, 22:39

Im Moment da "richtiger Winter" in Deutschland herrscht, gemessener Kälterekord - 35 Grad am Funtensee

Zwei meiner Söhne sind sauer. Da waren die gerade zum Zelten in der Gegend. Eine Woche zu früh, jetzt wäre das deutlich lustiger geworden.
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Montag, 13. Februar 2012, 13:29

Am Wochenende habe ich zwei Bücher über die Arche Arbeit gelesen.

Hier ein Link

Bernd Siggelkow ist Pastor und hat die Arche Arbeit aufgebaut, die sich um Kinder aus schwierigen Verhältnssen kümmert. Die Kinder können tagüber in die Arche kommen und erhalten dort ein Mittagessen, Betreuung, Hausaufgabenhilfe und Gelegenheit zum Spielen.
Darin steht, dass es Familien gibt die Kinder haben und die Stromrechnungen nicht bezahlen können. Eine Mutter hat sich ganz aufgelöst an Bernd gewandt: Das EVU hat den Strom abgestellt und sie kann ihren Kindern kein Essen kochen und dem Kleinkind keine Flasche aufwärmen.
Bis jetzt habe ich nicht gewußt, dass die EVU bei Familien den Strom abstellen, ich hätte eher erwartet die schalten das Sozialamt ein.
Was in diesem Thread in der Beziehung wichtig ist: Mit der Energiewende wird der Strom teurer. Auch in Deutschland gibt es Familien die den Strom schon jetzt nicht bezahlen können. Das Problem wird in Zukunft noch schlimmer werden. Die meisten die darüber reden stöhnen zwar über die Energiekosten, bezahlen die aber mit links. Wie kann denen geholfen werden die eine weitere Steigerung der Strompreise nicht verkraften? In welcher Weise wird bei der Energiewende Rücksicht auf diese Problematik genommen?
Ein BHKW ist cool :D

8

Montag, 20. Februar 2012, 03:04

Ich versteh auch jetzt das Gerufe nach Kohlekraftwerke der Politiker nach neuen Kohlekraftwerken um die Energiewende zu meistern

Ich denke schon darüber nach, wenn schon in diesem Winter die Kaltreserve angefordert werden musste ( siehe auch Grosskraftwerk Mannheim - Anforderung vom 08.02.2012 Block 3 als Kaltreserve zu starten ) Auch in Österreich mussten wie auch in Deutschland bis zu 45 Jahre alte Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen werden.

Ich erinnere mich auch daran wie "Fachleute" des BUND und anderer Umweltverbände die Kaltreserve als überflüssigen Quatsch bezeichnet haben.

Die Bundesnetzagentur hat ausdrücklich eine Nutzung eines stillgelegten Atomkraftwerks als Kaltreserve abgelehnt und sich Alternativ für das Großkraftwerk 3 in Mannheim, das Kraftwerk 2 Mainz-Wiesbaden, Block C des Steinkohlekraftwerks in Ensdorf sowie das Kraftwerk Freimann in München entschieden. Die Kaltreserve der Kohlekraftwerke betragen zusammen etwa 1 GW, soviel wie ein AKW.

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Montag, 20. Februar 2012, 08:53

Es ist politisch nicht oportun ein KKW als Kaltreserve zu behalten, lieber 45 Jahre alte Kohlekraftwerke.
Als Praktiker erlebe ich immer wieder: Es ist eine Tagung angesetzt. Man trifft sich, redet groß und breit über die Theorie. Zuletzt stehe ich mit einer Vorführung auf dem Programm. Keiner kommt, die Theoretiker haben ihre Zeit überzogen, für die Praxis ist keine Zeit.
Die Theoretiker bestimmen was Sache ist, die Praktiker müssen dem folgen.
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