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Freitag, 4. Juli 2008, 13:51

Mini - KWK - Impulsprogramm aus dem Klimaschutzprogramm des BMU

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung wird aus dem Verkauf von Zertifikaten von Klimakillergasen gespeist. Die Förderbedingungen finden Sie unter www.Mini-KWK.de Heute am 04.07.2008 hat der Bundesrat "grünes Licht" für das bis zu 750 Millionen € teure Paket gegeben.

Sehr wichtig ist, das ein voller Zuschuss nur bei mindestens 5.000 Betriebstunden gezahlt wird. Diese Betriebstunden werden nicht nur bei der Antragsstellung überprüft :!: Ob für angefangene kW`s ( z.B. die 0,5 kW des Senertec Dachs Gasdachses 5,5 kW ) auch ein Zuschuss bezahlt wird, ist bisher ungeklärt, auch die genauen Bedingungen des notwendigen Instandhaltungsvertrag sind noch unklar.

Leider sind eine Vielzahl von Anlagen nicht förderfähig, so auch die Heizölanlage und Rapsölanlage des Marktführers.

Viele Interessenten fragen an, ob Aufträge zur Planung und Beratung abgezeinet werden dürfen. Selbstverständlich wird dringend geraten entsprechende Fachkräfte mit Beratungs- und Planungsleistungen zu beauftragen.

Dabei wird Besitzern / Betreibern von älteren Bestandsanlagen angeraten zu prüfen, ob nicht die Erneuerung der Anlage mittels des "Impulsprogramm" Sinn macht. Denn nur dadurch können Bestandsanlagen mit Inbetriebnahmen vor dem 01.04.2002 auf die aktuellen Förderbedingungen gebracht werden.

Durch regelmäßige Überprüfung der BAFA Meldungen ( in Zukunft des Stromversorgers ? ) und Hauptzollamtmeldungen ist eine Rückrechnung und Plausibilitätsprüfung leicht möglich.

Die Anträge für das Impulsprogramm können erst am 01.09.2008 online auf der BAFA Seite gestellt werden :!:

Werdet Ihr das Programm nutzen ?(
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Sonntag, 6. Juli 2008, 16:32

Da mein Dachs schon 2005 in Betrieb gegangen ist hilft mir das Förderprogramm leider nicht :( . Doch wenn ich noch keinen Dachs hätte, so wäre jetzt (Sept. 2008) auf jeden Fall der Dachs in mein Haus gekommen. Im Moment sehe ich nähmlich keine sinnvollere Art sein Haus zu heizen.

Zitat

Leider sind eine Vielzahl von Anlagen nicht förderfähig, so auch die Heizölanlage und Rapsölanlage des Marktführers.


Mir ist aber auch sonst keine Heizölanlage bekannt, die Förderfähig ist.

Dachs
:rolleyes: Nur ein Dachs der läuft ist ein guter Dachs :rolleyes:

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Sonntag, 6. Juli 2008, 20:10

Mir ist aber auch sonst keine Heizölanlage bekannt, die Förderfähig ist.


Mir natürlich auch nicht :!: Man muss auch dazu sagen das offenbar auch ein Abkehr des flüssigen Brennstoffes erwünscht ist. Aus einem Hektar bekommt man doppelt soviel Energie wenn man Biogas erzeugt, als wenn Rapsöl angebaut wird. Dazu kommt das man theoretisch den KWK Strom nehmen kann und zur Wasserstoffproduktion nehmen kann. Mit entsprechenden Geräten kann der Brennstoff Wasserstoff wieder der KWK Anlage zugeführt werden, oder im eigenen Fahrzeug verwendet werden.

Der Chemie Nobelpreisträger Georg Olah erwartet sogar das die Energie der Zukunft Wasserstoff sein wird, als "Hydrogen Economy" weiterhin in "normalen Ottomotoren" verbrannt wird. Allerding setzt er auf ein anderes Verfahren:

Man nimmt CO2 und Wasser das mit elektrischem Strom in Methanol umgewandelt wird.

Ob Methanol oder Wasserstoff produziert wird, es ist beides ein sehr wichtiger Energieträger ( Energiespeicher ) Besteht Stromüberschuss kann man Wasserstoff produzieren, den man zu Zeiten wo man Strom benötigt wieder in KWK Anlagen verbrennt. :-!!
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Dienstag, 31. August 2010, 08:29

Update - aufgrund von Nachfragen:

Das Förderprogramm existiert nicht mehr !

Unser Mitglied "pamiru48" hatte eine Petition verfasst und sich u.a. darüber beschwert, dass er nicht rechtzeitig informiert wurde, dass für sein Objekt keine Fördermittel mehr vorhanden sind.

Nach Stellungnahme der BMU dem sich der Petitionsausschuss vollinhaltlich angeschlossen hatte, war in den Richtlinien zur Förderung von Mini KWK Anlagen vom 05.12.2008 unter Punkt 1.3 ausreichend vermerkt: Zuwendungsgewährungen stehen unter dem Vorbehalt der verfügbaren Haushaltsmittel

Die BMU zieht sich darauf zurück, dass ihr eine Auszahlung nur unter der Voraussetzung der dafür notwenigen Haushaltsmittel möglich sein, dies sei nicht der Fall.

Weiter läßt sich BMU bzw. der Petitionsausschuß zu diesem Thema nicht ein, bis auf einige nichtssagende Ausführungen. Man könnte auch sagen, wir stellen uns hin und verteilen Geschenke solange Geld in der Geldbörse ist, wenn die Geldbörse leer ist ist Schluß. :S
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Schwedenpeter

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Wohnort: Schwendi

Beruf: Referent für Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie, BHKW Schulungen, Lehrbeauftragter an der Hochschule Ulm

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Donnerstag, 2. September 2010, 08:50

wenn die Geldbörse leer ist ist Schluß.
Der Vergleich ist nicht ganz richtig. Die Geldbörse wird ständig aus dem Verkauf der CO2 Zertifikate neu gefüllt. Jetzt zwar nur noch halb, weil der Ertrag durch die Verkäufe sank, aber dann sollte man eben die Förderung halbieren.
Das durch den Verkauf von CO2 Zertifikaten erwirtschaftete Geld sollte investiert werden in Maßnahmen, die CO2 einsparen. Wo fließt das Geld nun hin?
Ein BHKW ist cool :D

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